Zurück in die Zukunft

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Zurück in die Zukunft (neudeutscher Originaltitel: Back To The Future) ist ein utopischer Science Fiction-Film aus dem Jahr 2016. Regie führte Guido Westerwelle.

[Bearbeiten] Handlung

Dr. Emanuel Braun ist ein Wissenschaftler, dessen Herzensanliegen die Entwicklung einer Zeitmaschine ist, die ihn in ein liberales Paradies bringen wird. Bisher erfolglos (was unter anderem daran liegt, dass er nicht Naturwissenschaften, sondern Jura studiert hat), scheint sich für ihn nun die Gelegenheit zu bieten, seinen Lebenstraum zu verwirklichen. Ein Begleiter fehlt ihm nur auf seiner Reise in die Zukunft, und so sucht sich der Doktor einen durchschnittlichen, willfährigen Bürger von der Straße, Martin Fliegensohn, und bequatscht ihn, er gehöre „zu den Leistungsträgern“ und könne „es den Sozis mal richtig zeigen“. Der begeisterte steigt ein, und die Zeitreise beginnt.

Statt dass die beiden jedoch in einer „freiheitlichen“ Utopia landen, finden sie sich im Jahr 2036 wieder. Bestürzt muss Dr. Braun die Zustände in seiner Heimatstadt mit ansehen. Später beschreibt er sie folgendermaßen:

Was man bei uns für eine Milliarde kauft, kostet dort nur einen Pfennig. Um jedes Haus steht ein Zaun, der ist aus Weißwürschtn geflochten; drum herum Flüsse aus Milch und Honig, von denen jeder lecken und trinken kann, so viel er nur will. Die Vögel fliegen dort schon gebraten in der Luft, und wer zu faul ist, sich sie herunterzuschießen, der öffnet einfach das Maul und lässt sie hineinfliegen. Und Ochsen liegen dort gebraten auf jeder Straße, und die bildungsfernen Proleten kommen aus ihren dunklen Ecken gekrochen und laben sich an Speis und Trank! Aber damit nicht genug! Wer hierzulande gar kein Glück hat, der hat es dort im Spiel und Lustschießen, im Spekulieren mit Aktien und Schöner Scheitern. Mancher lässt sich hier von jedem verarschen, er kauft Telekom-Aktien, baut auf Steinkohle, glaubt den Parteien und lässt sich noch das letzte Butterbrot aus der Hand nehmen - dort aber ist jede Spekulation Gewinn, dort gewinnt nicht der Lügner, sondern der Belogene und der Naive wird belohnt. Hierzulande sagt so mancher die Wahrheit, und hat doch nichts für seine Müh, dort aber hält man Wahres Reden für die beste Kunst.

Wer dort aber ein gelehrter Mann sein will, der muss wirklich etwas wissen und sich um den Geist bemühen und nicht nur einen reichen Papi haben oder mit dem Professor schlafen. Solche Menschen gibt es auch bei uns, haben aber keinen Dank davon und keine Ehren.

Wer andere arbeiten lässt, Böses tut und Gutes lässt, dem ist dort jedermann abhold, und er wird des Landes verwiesen. Aber wer talentiert ist und aus eigener Kraft etwas erreicht, der ist dort als Edelmann angesehen. Wer gut zu seinen Mitmenschen ist, kompetent in allen Fragen und bereit zuzuhören, der wird dort zum Ministerpräsidenten ernannt. Den aber, welchem die Menschen mit ihrem Stimmrecht die größte Fähigkeit, das Land zu regieren, zuerteilen, der wird der Bundeskanzler, und er bestimmt die Richtlinien der Politik.

Nun wisst ihr die möglichen Eigenschaften unseres Landes späterer Tage. Wer wieder dorthin schreiten will und keine Zeitmaschine hat, der frage einen Blinden; aber auch ein Stummer ist gut dazu, denn der sagt ihm bestimmt keinen falschen Weg. [1]

Nach diesen schrecklichen Ereignissen findet Dr. Braun keinen Mut mehr, zu Forschungszwecken im Jahr 2036 zu bleiben. So geht er zurück in die Zeitmaschine, macht traurig die Klappe zu, und reist ins 19. Jahrhundert, die Zukunft, die er sich erträumt hatte. Martin Fliegensohn bleibt zurück. Allerdings ist er durchaus zufrieden mit seinem neuen Leben in der Zukunft.

[Bearbeiten] Rezeption

  • WIR SIND ZEITMASCHINE! - BILD-Zeitung vom 14. Dezember 2017

[Bearbeiten] Referenz

  1. Das Märchen vom Schlaraffenland
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