Wort mit Migrationshintergrund

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„Ihr sprecht schon fast wie ein Franzos.“

~ Johann Wolfgang von Goethe über Wörter mit Migrationshintergrund.


„Ihr habt drei Rechtschreibfehler gemacht.“

~ Thomas de Mahy, Marquis de Favre, nach dem Lesen seines Todesurteils während der französischen Revolution über Sprache.

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Dieses Bild symbolisiert wie kein anderes Migrationshintergrund den Wert von Sprache. Der damals amtierende US-Präsident bekommt die Funktionsweise eines Buches erklärt.

Das Wort mit Migrationshintergrund, gelegentlich umgangssprachlich auch "Fremdwort" oder rassistisch abwertend als "migrationsunwilliges Wort" bezeichnet, ist ein Begriff für jene Wörter, welche hinsichtlich ihres Lautstandes, ihrer Betonung, der Flexion oder der Wortbildung und Schreibung nicht an die Zielsprache angepasst sind. Natürlich ist eine genaue Unterscheidung zwischen diesen Wörtern mit Migrationshintergrund und Lehnwörtern [1] nur schwerlich möglich. Ein wahloses Beispiel ist das Wort "Sarrazin", welches deutsch mit französischen Wurzeln daher kommt, dabei einfach nur "Sarazene", also ein arabischer Muslime, in französischer Schreibweise ist. Die quantitative Linguistik, eine spannende Sammelstelle für arbeitslose Germanisten, nutzt zur Veranschaulichung der Übernahme von Wörtern anderer Sprachfamilien in die Eigene das Sprachwandelgesetz. [2]

[Bearbeiten] Nutzen von Wörtern mit Migrationshintergrund

Der Nutzen von eben jenen Wörtern ist individuell sehr unterschiedlich ausgelegt. Die Sprachforschung unterscheidet dennoch, da ihr kaum etwas anderes übrig bleibt, die Gründe und spaltet sie in folgende Kategorien auf:

[Bearbeiten] Aufwertung der eigenen Intelligenz

Damit Universitäten nicht geschlossen werden benötigen sie immer wieder neue öffentliche Gelder. Um vor der Öffentlichkeit zu verschleiern, dass mit diesen Geldern nur pedantische Professoren mit einem Hang zum immensen Verbrauch von Bleistiften, teure Versuchsmaschinen aufgrund des "Meeting-Up-With-The-Johnsons"-Syndroms und vergoldete Türknaufe finanziert werden, muss das Bildung einen Weg finden die eigene Faulheit zu verschleiern. Hierfür werden die Bauernweisheiten und selbstverherrlichenden Tätigkeiten, die die Universität aus reiner Machtpolitik produziert, in kaum verständlicher Sprache ausgeworfen. Dies beeindruckt den kleinen Mann von der Straße so sehr, dass er gerne bereit ist den hochgebildeten Herren und Damen die Schuhe zu putzen. Allerdings kommt es vermehrt zu dem falschen Gebrauch der Wörter mit Migrationshintergrund. Somit kann diese Illusion zerstört werden und das soziale Gefüge ernstlich ins Wanken geraten. Wenn man ein Wort mit Migrationshintergrund falsch benutzt, so nennt man dieses ein "Fremdwort", da dieses in dieser Situation fremd ist. Auch das Wort "Fremdschämen" ist von diesem Zusammenhang abgeleitet.

[Bearbeiten] Erweiterung der sprachlichen Möglichkeiten

Viele Wörter wurden in die Zielsprache übertragen, da es hierfür in dieser zuvor noch kein Wort gab. Der Volksmund behauptet, dass die Inuit mehr als sechszig Worte für "Schnee" haben. Das ist natürlich unsinnig, sie haben genau ein einziges Wort für "Schnee", aber dafür noch eine Menge mehr Wörter wie "Graupel", "Hagel", "Große Schneeflocken", "Kleine Schneeflocken", "Schneeflocken die von der Seite kommen" und "Schneeflocken die einen auf der Nase kitzeln wenn man ein Robbenbaby mehrfach gegen ein Iglu schlägt". [3] Ebenso wurde die deutsche Sprache im Laufe der Zeit mit Wörtern bereichert, die Tätigkeiten, Objekte oder Ereignisse beschreiben, welche es zuvor im deutschen Sprachraum nicht gab, oder zumindest Begriffe durch Nuancen erweitert. Ein Ersatz findet dagegen nur seltener statt, die Wörter leben dann eher friedlich Seite an Seite wie Radio und Fernsehen, Oper und Musicals, Deutschland und Polen oder die amerikanische Waffenlobby und der Rest der Welt. Hier einige völlig wahllose Auswahl an Beispielen:

Ausgangssprache Entlehntes Wort
Arabisch Haschisch, Kaffee, Minarett, Moschee, Diwan
Englisch AIDS, Container, Fastfood, Fun
Französisch Baguette, Bordell, Enfant Terrible, vis-à-vis
Griechisch Demokratie, Dilemma, Ökonomie, Skandal
Italienisch Bankrott, Fiasko, Lotto, Pizza
Japanisch Kamikaze, Karate, Soja, Sushi, Moe
Latein Aquädukt, Brezel, Mensa, Soldat
Spanisch Embargo, Siesta, Tanga, Tapas
Türkisch Döner, Vanille, Eyaltaweissu

Viele der obigen Wörter und noch viele weitere werden sich im Laufe an die deutsche Sprache anpassen und zu einem unauffälligen Mitglied der Zielsprache werden. Es ist also denkbar, dass in hundert Jahren jemand mit Schips und Kola zu einem Heileiht marschiert, weil er großer Fän ist, selbst wenn er dafür ein wichtiges Mieting sausen lassen muss und in seinem Dschopp dann als Luhser darsteht.

Natürlich gibt es auch Wörter der deutschen Sprache in anderen Ländern. Zu den verbreitetesten gehören so positive Dinge wie "Autobahn", "Kindergarten", "Blitzkrieg", "Leitmotif", "Zeitgeist", "Übermensch" und das "Waldsterben".

[Bearbeiten] Jugendlicher Leichtsinn

Die Jungen wollen halt nicht die Wörter benutzen, welche die Alten benutzen. Das kommt vor. Das geht vorbei.

[Bearbeiten] Fehlbeispiel: Fremdwort

Buchstabe a.jpg

Ein Buchstabe ist in den meisten Fällen ein vielversprechender Anfang bei der Erzeugung eines Wortes.

[4] Ein Fremdwort ist eine repetitiv spartanisch eintreffende Kadenz eines unkorrekt genutzten Terms mit Migrationshintergrund. Die Flatulenz eines derartigen Labors ist pubertär zur Qualifikation der Wortnutzung und kopuliert mit der Resonanz eines bildungsnahen Habitats positiv. Damit ist die Kompostierung der fremdwörterbenutzenden Elemente recht homophob. Primitiv in Miasmen in denen ein Zedent an Humuskapitol exhumiert werden darf ist die objektiv erfahrbare Resonanz eines Fremdwortes exorbitant. Die diese veräußernden Insekten tragen hierbei zwar Depressionen in der Ukulele mit Patienten der Intellegentia, welche damit die immense Blamage schon a dato drangsalieren können, nichtsdestominder haben sie Primaten bei den ägäischen Placebos. Eine natürliche Defloration findet daher leider nicht statt. [5]

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Literatur und Quellen

Theodor Mommsen: Warum auch nicht?. Theodor Mommsen-Verlag, Berlin, 1880, ISBN 4-7859-2476-1.

Theodor Mommsen: Elbisch: Eine schöne Sprache. Theodor Mommsen-Verlag, Berlin, 1896, ISBN 4-2855-2543-1.

Theodor Mommsen: Die Geschichte von Allem. Theodor Mommsen-Verlag, Berlin, 1903, ISBN 4-6759-0649-1.

Theodor Mommsen: Wieso ein Autor als Literaturangabe ausreicht. Theodor Mommsen-Verlag, Berlin, 1902, ISBN 4-6759-0649-2.

Johann Becklinghausen: Enzyklopädie diverser Expressionen. Historische Quellenedition Marburgs, Marburg, 1967, ISBN 9-6759-0910-1.

[Bearbeiten] Referenzen

  1. Also Wörter, welche aus einer anderen Sprache kommen aber an die Zielsprache angepasst sind
  2. Wenn sie sich für das Sprachwandelgesetz interessieren sind sie hier falsch.
  3. Ein Spendenkonto müsste nun unten eingeblendet sein.
  4. Zur besseren Veranschaulichung ist dieser Text nun mit Fremdwörtern gespickt.
  5. Ein Fremdwort ist ein respektive sporadisch eintreffender Kasus eines inkorrekt genutzten Terminus mit Migrationshintergrund. Die Frequenz eines derartigen Lapsus ist proportional zur Quantität der Wortnutzung und kumuliert mit der Relevanz eines bildungsnahen Habitus positiv. Damit ist die Komposition der fremdwörterbenutzenden Elemente recht homogen. Primär in Milieus in denen ein Zenit an Humankapital exspektiert werden darf ist die objektiv erfahrbare Resonanz eines Fremdwortes exorbitant. Die diese veräußernden Individuen tragen hierbei zwar Depletionen in der Usance mit Parteien der Intellegentia, welche damit die immaterielle Bagage schon a priori taxieren können, nichtsdestominder haben sie Privilegien bei den agnostischen Plebejern. Eine natürliche Selektion findet daher leider nicht statt.


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