Woms

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Womse sind bösartige, pelzige und hoch intelligente Vertreter der Familie der Womsidae.

[Bearbeiten] Form

Womse erreichen eine Kopfrumpflänge von ca. 40 Zentimetern und ein Gewicht von 8 bis 30 Kilogramm. Ausgewachsene Womsweibchen übertreffen für gewöhnlich die Männchen in Größe und Gewicht. Ihr Körper ist stämmig gebaut, die Gliedmaßen sind kurz und kräftig. Die breitsohligen Füße enden in fünf Zehen, von denen die Vorderfüße fünf und die Hinterfüße vier große, sichelförmig gekrümmte Klauen tragen. Der Schwanz ist zu einem kleinen, nackten Stummel reduziert. Das relative feste Fell ist kurz bis mittellang und grau- bis schwarzbraun. Bemerkenswert ist das Gebiss, das sich durch zwei über fingerlange Eckzähne auszeichnet.

[Bearbeiten] Grundwissen

Womse sind im Gegensatz zu ihren nächsten Verwandten, dem Wolpertinger und dem Jackalope, real vorkommende (verkommene) Fabelwesen. Sie leben im Zornforst, einem unscheinbaren kleinen Wäldchen an der Grenze zum Herzogtum Kerewesch. Dort vegetieren sie in unterirdischen Höhlen, wo sie ihre gotteslästerlichen Pläne zur totalen Erwimsung der Weltwomsschaft (=WWS) schmieden. Die Fäden hält dabei wortwörtlich die Mutter aller Womse (liebevoll Wama genannt) durch telepathischen Kontakt zu ihren Mitbewomsern in den klauenbewehrten Pfoten.
Ihr Echsistieren ist auf Echsentiere zurückzuführen, welche auch ihre Hauptnahrungsquelle darstellen. Die in den Echsen enthaltenen Giftstoffe führen zu Größenwahn in jeder Hinsicht. Psychisch wie physisch streben die Womse stetig nach Größerem. Ein Teufelskreis, der zu einem ständig steigenden Echsenkonsum führt (Woms + Echse => waECHSt. Da Womse darüberhinaus kein festen Paarungszeiten besitzen, sind sie mittlerweile zu einer regelrechten Landplage angewachsen.

Um so mehr ist es die höchste Pflicht der lokalen Adelsbevölkerung, der ansässigen Womspopulation Einhalt zu gebieten. Das bevorzugte Werkzeug zur Dezimierung ist dabei der Wämser, ein stumpfer Gummiknüppel, mit dem das Woms gewämst wird. Dabei wird das wertvolle Fell der Womse nicht in Mitleidenschaft gezogen und seine Qualität als wärmender Gebrauchsgegenstand der höheren gesellschaftlichen Schichten bleibt uneingeschränkt erhalten. Mittlerweile finden zu regelmäßigen gesellschaftlichen Anlässen, wie Massenheirat, Massenscheidung und den damit zusammenhängenden Massenbegräbnissen, wundervolle (und Dank der Wämser vollkommen unblutige) Womsjagden statt.
Als gängiger Hochzeitsbrauch hat es sich eingebürgert, dass die Braut das für sie lebendig gefangene Woms mit einem einzigen Streich des Wämsers zur Strecke bringen muss. Gelingt ihr dies, ist ihr eine lange und glückliche Ehe beschieden. Versagt sie jedoch, wird sie 1. vom Woms verlacht und 2. kommt es zum Eintreten des üblichen Dramas.

[Bearbeiten] Woms und Mensch:

Um die WWS an sich zu reißen, haben diese dämonischen Ausgeburten ihrer eigenen Höhlen eine perfide Strategie an den Tag gelegt. Sie lauern ihren Opfern in Bäumen und Büschen auf und warten auf die zahlreichen Rebellen, die zufälligerweise ebenfalls in diesem kleinen unscheinbaren Wäldchen namens Zornforst ihr Unwesen treiben. Kommt nun ein Rebell des Weges, treten die latenten physiologischen Besonderheiten des Womses zu Tage. Zu nennen wären hierbei vor allem die Wärmesicht und die Fähigkeit zur fast vollständigen Tarnung in ihrer natürlichen Umgebung. Wenn der Zeitpunkt gekommen ist, stürzt sich das Woms beherzt und mit unerträglichem Gequietsche auf seine Beute, um ihm so schnell und grausam wie möglich das Bewusstsein zu rauben. Dann kann es bei dem besinnungslosen Rebell mit der Gehirnwäsche beginnen. Erkennbar bleibt dies hauptsächlich dadurch, dass der Manipulierte ein leicht verrücktes, zumindest doch unübliches Verhalten an den Tag legt (z.B.:große Präferenz und Zuneigung zu Echsentieren). Solche Auffälligkeiten führten zu dem geflügelten Sprichwort: "Jemand ist wie vom Woms gewimst".

Hin und wieder geschieht es, dass Rebell und Woms eine perverse Art von Symbiose eingehen. Dabei verharrt das Woms in Klammerstellung am Kopf des Betroffenen und missbraucht ihn als Diener zur Erfüllung der womseigenen Bedürfnisse. Als Ausgleich dafür sorgt das Woms lebenslang für einen warmen Kopf und eine exquisite Kopfbedeckung.

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