Windhundprinzip

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Das Windhundprinzip ist ein Verfahren, das den Zugang zu einer nur begrenzt vorhandenen Ressource auf eine Art und Weise steuern soll, daß niemand es nachvollziehen kann, aber alle annehmen, es sei demokratisch. Die Auswahl der Vergabe wird auf nur ein, aber dafür ausschlaggebendes Kriterium reduziert: die Schnelligkeit des Nachfrageeingangs.

Strenggenommen bedeutet die Anwendung des Verfahrens, daß Kriterien wie erhöhte Bedürftigkeit oder sozialer Status eines Antragstellers nicht berücksichtigt werden dürfen. Nicht nur die für Vergabe von Plätzen auf Kreuzfahrtschiffen wie der Titanic oder der Estonia oder auch der Verkauf von Eintrittskarten für das Spiel FC Liverpool gegen Nottingham Forest am 15. April 1989 in Sheffield im Hillsborough-Stadion, sondern auch die Vergabe notfallmedizinischer Leistungen im Krankenhaus gilt: wer zuerst kommt, mahlt zuerst.

Daß bei den wirklich interessanten Dingen im Leben die letzten die ersten sind, wie z.B. bei der Verteilung der WM-Karten 2006, ist absolute Ausnahme.

[Bearbeiten] Siehe auch

Spezialprojekte
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