Willy Brandt

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Wir sollten mehr Demoskopie wagen.

~ Willy Brandt im Wahlkampf 1972


"Ein Hetzer ist er, seit Goebbels der schlimmste Hetzer in diesem Land."

~ Willy Brandt über Heiner Geißler


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Fan-T-Shirt aus dem Wahlkampf von 1972: Willy Brandt hatte längst den Status eines Idols.

Willy Brandt (1. Juni 1913 im Bunker) war ein deutscher Bundeskanzler, der sein gesamtes Leben in den Dienst von Frieden, Verständigung, Alkohol und Weibern stellte. Er gilt somit als der pazifistischste aller deutschen Kanzler und Wegbereiter der größten Wirtschaftskatastrophe aller Zeiten, der deutschen Wiedervereinigung. Diese unvermeidlich gemacht zu haben, brachte ihm den Friedensnobelpreis ein, denn auf diese Art, so die Begründung des Osloer Kommitees, könne „allein schon aus finanziellen Gründen nie wieder ein Krieg von deutschem Boden ausgehen“.

[Bearbeiten] Frühe Jahre

Brandt wurde unter dem Decknamen Herbert Frahm 1913 als Sohn einer unehelichen Putzfrau und eines Marinekampftrinkers geboren. Schon früh stellte sich sein rhetorisches Talent heraus, weswegen er bereits 1919 als Salonredner der Jungsozialisten eingesetzt wurde. Zeitzeugen nannten ihn einen „Wunderknaben, aber entsetzliche Nervensäge“. Die Ausrufung der Weimarer Republik musste er daher älteren Weggefährten überlassen, die zusagten, ein Zeitlimit von 15 Minuten nicht zu überschreiten. Dieses Trauma hat der junge Willy nie verwunden, weswegen er schon früh neue Herausforderungen suchte. Diese Gelegenheit bot sich, als er 1933 wegen Trunkenheit am Steuer kurzzeitig in Polizeigewahrsam landete. Ein Vermittlungsmann schleuste ihn als Exilant erster Klasse nach Norwegen und verkaufte dies dem Naziregime als Entzugsprogramm.

[Bearbeiten] Exil und Comeback

Brandt steuerte den norwegischen Regionalstammtisch der SPD, sorgte für die Logistik (Bier, Aquavit, Sechsämtertropfen, Schreibmaschinenpapier), schmuggelte Kassiber und sah sich gründlich in der lokalen Frauenwelt um. Schließlich heiretete er während einer Siegerehrung bei der Vierschanzentournee in Lillehammer im Vollrausch aus Versehen Rut Hansen, Alleinerbin des gleichnamigen Rum-Imperiums, fand aber auch am nächsten Morgen noch Gefallen an ihr. Nach seiner Wahl zum „Resistant of the year“ 1938 zog es ihn nach Schweden, um die Grundlagen des angewandten Pazifismus zu studieren. Dort durchlebte er eine Krise aufgrund der dort herrschenden völligen Ereignis- und Beschäftigungslosigkeit. Als er fast an Langeweile zu sterben drohte, erreichte ihn die Nachricht von der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands. Er nahm das erste Butterschiff nach Lübeck und begrüßte noch an der Landungsmole den leicht pikierten Thomas Mann als „alte Strandhaubitze“.

[Bearbeiten] Der Weg an die Spitze

1946 ernannte ihn Kurt Schumacher zum „Hohen Kommissar und Zonensonderbeauftragten“ und schickte ihn nach West-Berlin. Dort erwarb er sich schnell das Vertrauen der Bevölkerung, indem er die DDR-Regierung durch gezielte Provokationen lächerlich machte: So legte er dem SED-Chef Willi Stoph ein Furzkissen auf den Stuhl, präparierte Walter Ulbrichts Jacketts mit Fliegenlarven und ließ Bezugsmarken in großer Zahl auflegen und herüberschmuggeln, so dass die HO-Läden auf Jahrzehnte hinaus ausverkauft blieben. Den Sachsenring-Werken in Zwickau schob er Resopal als Werkstoff unter, was zur Folge hatte, dass Generationen von DDR-Bürgern mit recycelten Nierentischen aus Westdeutschland in Urlaub fahren mussten. Kumpelhaft nannte er diese Strategie „Wandel durch Annäherung“ und beteuerte, echte Freunde könnten auch mal einen Scherz vertragen. Seine Sternstunde feierte er als Regierender Bürgermeister, als er John F. Kennedy die Redemanuskripte vertauschte und ihn proklamieren ließ: „Ich bin ein Brandenburger Tor“. Folgerichtig wurde er 1966 zum Außenminister ernannt. Als solcher war er beauftragt, der Überalterung vorzubeugen, indem tausende Rentner in die Zone abgeschoben werden sollten („Reisefreiheit“). Hierdurch zog er sich endgültig den Hass der SED-Führung zu.

[Bearbeiten] Zenit und Niedergang

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Ostpolitik war für Brandt kein leeres Wort. Hier eine Bootsfahrt nach langer Verhandlungsnacht mit Leonid Breschnew.

Nach seinem strahlenden Wahlsieg gegen den weithin unbekannten Ex-Nazidödel und Backpfeifeneinsammler Kiesinger trat Brandt die Kanzlerschaft an, nicht ohne sich jedoch der Gefolgschaft des pensionierten Postwagenkutschers Walter Scheel zu versichern. Als seine größte politische Leistung gelten die Ostverträge, mittels derer Deutschland sich von überflüssigen Landstrichen trennte, die von Grundbesitzansprüchen durchgeknallter Junker kontaminiert und von polnischen Wirtschaftsexperimenten völlig ausgelaugt waren. Damit wurde er zum Trendsetter einer neuen ökonomischen Bewegung, des Gesundschrumpfens. Berühmt wurden auch die Bootsfahrten mit Leonid Breschnew, anlässlich derer der Wandel durch Annäherung Züge eines Totalbesäufnisses annahm. Bis heute sind Spitzenpolitiker (zuletzt Nicolas Sarkozy und Wladimir Putin) von den Exzessen solcher diplomatischer Missionen inspiriert worden. Den Keim seines Abstieges hatte er aber bereits gelegt: Besessen von Rachegedanken hatte die DDR ihm den Meisterspion Günther Guillaume untergejubelt, der ihm allabendlich halluzinogene Substanzen in seinen Chantré rührte. Von seinen bis zu siebenstündigen Reden im Bundestag erschöpft, sägte ihm schließlich die eigene Partei den Ast ab. Von seinem Trip kam er Zeit seines Lebens nicht mehr herunter: In den 1980er Jahren ließ er sich mit einer Geisterbeschwörerin ein, 1990 behauptete er anlässlich der Wiedervereinigung, jetzt wachse zusammen, was zusammen gehöre. Er starb 1992 im Delirium.

[Bearbeiten] Politisches Vermächtnis

Mehr noch als die WM 1954 und die Erschließung des Salzstocks Gorleben sorgte Willy Brandt dafür, dass Deutschland ein „Wir sind wieder wer“-Gefühl entwickeln konnte. Fortan musste sich niemand mehr schämen zu saufen, fremdzugehen oder im Ausland über die Stränge zu hauen. Für diese Leistung wird Brandt im Volke verehrt. Seine Heimatstadt Lübeck taufte ihm zu Ehren eine lokale Gebäckspezialität (Brandt-Zwieback), die Stadt Asbach verlieh ihrem international bekannten Panschprodukt „Uralt“ zum Gedenken den Namen Weinbrandt. Seine Heiligsprechung ist in Vorbereitung. Die Chancen stehen gut, da über ihn, wie bereits bei seinem Vor-Vorgänger Ludwig Erhardt, keine belastende Vorgeschichte (CDU-Parteibuch) bekannt ist.





Deutsche Politiker

Plenarsaal.jpg
Kanzlerin der Gläubigenr: Angela Merkel | Präsident des Deutschen Kirchturmbundes: Joachim Gauck
Muttis Energieriegel: Sigmar Gabriel

Out-Minister: Frank-Walter Steinmeier | In-Minister: Thomas de Maizière | Just-tease-Minister: Heiko Maas
Kanzlerin Mutter: Manuela Schwesig | Penunzminister: Wolfgang Schäuble
Frühverrentungsministerin: Andrea Nahles | Miss Bildung II: Johanna Wanka
Bauernfrühstücksdirektor: Christian Schmidt | Soldatenkönigin: Ursula von der Leyen
"Pille:" Herrmann Gröhe | Staumelder: Alexander Dobrindt
Ministerin für Umwelt und Traktorschmutz: Barbara Hendricks | Minister ohne besondere Fähigkeiten: Peter Altmaier

Oppositionsminister: Gregor Gysi | Penetranzminister: Horst Seehofer | Insolvenzminister: Klaus Wowereit

Weinkönigin: Rainer Brüderle | Buchmacher: Thilo Sarrazin | Bankpferd: Peer Steinbrück
Prototyp: Peter Trompetter | Retrograd: Margot Honecker
Hoffnungsloser Nachwuchs: Jorgo Chatzimarkakis | Gregor Gysi | Gabriele Pauli | Ronald Barnabas Schill | Markus Söder
Legenden: Konrad Adenauer | Willy Brandt | Horst Köhler | Oskar Lafontaine | Helmut Schmidt | Franz Josef Strauß
Clowns ohne Ressort: Daniel Cohn-Bendit | Joschka Fischer | Helmut Kohl | Claudia Roth | Ulla Schmidt

Abgewrackt: Yndrea Asylanti | Michael Glos | Roland Koch | Franz Müntefering | Jürgen Rüttgers | Edmund Stoiber
Abgeworben: Gerhard Schröder | Abgeschoben: Günther Oettinger | Abgehauen: Erich Honecker
Abgeschrieben: Glücksritter a.D. Karl-Theodor Freiherr von und zu Guttenberg | Abgetreten: Kurt Beck
Abgezockt: Christian Wulff | Abgewertet: Annette Schavan | Sicherheitshalber abgeschaltet: Stefan Mappus


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07.2007
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