Wildpinkeln

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Wildpinkeln ist eine vulgärsprachliche Bezeichnung für das Urinieren in freier Wildbahn. Wildpinkler sind meistens Männer.

Pissen

Wildpinkeln ist in manchen EU-Staaten ein schweres Vergehen. Entsprechend vorsichtig verhält sich das hier abgebildete Subjekt

[Bearbeiten] Ethymologie

Der Begriff ist eine Zusammensetzung aus den beiden Adjektiven Wild und Pinkeln. Wild steht in diesem Zusammenhang für das in jedem Mann unterschwellig, immer vorhandene, Primitive, das sich in diversen, vom instinktgeleiteten Stammhirn gesteuerten Aktionen, zu denen auch das Wildpinkeln gehört, bahnbricht.

Pinkeln erklärt sich in diesem Zusammenhang wohl von selbst.

[Bearbeiten] Erklärungsansatz

Eine große Zahl von Psychologen vertritt die Ansicht, dass Wildpinkeln auf einen archaischen, maskulinen Territorialtrieb zurückzuführen ist. Das heißt, das Männchen legt beim Wildpinkeln, für alle weithin sichtbar, Zeugnis über seinen Besitzanspruch ab, indem es sein Revier mit Urin markiert.

Jeder normale Mann (außer den Psychologen) hält dies für Schwachsinn und behauptet: „Ich musste einfach nur mal dringend Pissen".

[Bearbeiten] Formen

Pissing-illustration

Diese Dame ist zwar auch irgendwie wild und mit Pinkeln hat es ja auch was zu tun... Trotzdem ist der klassische Wildpinkler i.d.R. Männersache

Beim Wildpinkeln lassen sich verschiedene Ausprägungen unterscheiden.

[Bearbeiten] Der natürliche Wildpinkler

Wird von Leuten ausgeführt, die erst durch äußere Umstände zum Wildpinkler werden. Zum Beispiel beim Wandern im Hochgebirge, wo weit und breit keine Toilette in Reichweite ist. Diese Form des Wildpinkelns ist aufgrund seiner Natürlichkeit und der gegebenen äußeren Umstände auch bei weiblichen Personen überwiegend akzeptiert: Der Urin versickert meist sofort nach der Ausführung im Erdreich. Stört nicht weiter.

[Bearbeiten] Der urbane Wildpinkler

Hier zeigt sich eine Tendenz hin zum unverschämten Reviermarkieren. Obwohl der ein oder andere Mann tatsächlich morgens um 4 keine offene Toilette mehr finden konnte, so überwiegen hier einfach die Typen, die zu faul sind einen Abort aufzusuchen und lieber pissen, wo sie stehen. Achten Sie doch einfach bei ihrem nächsten Stadtrundgang besonders auf angedunkelte Flecken an Hausecken und -wänden. Besonders an älteren Gebäuden mit schlechtem Verputz oder Sandsteinquadern kann man die Spuren des urbanen Wildpinklers gut erkennen.

[Bearbeiten] Der Hauswildpinkler

Er sucht sich zu verstecken und benutzt fremde Haus- oder U-Bahn-Eingänge, Garageneinfahrten oder Treppenhäuser.

[Bearbeiten] Der soziale Wildpinkler

Wird sozial genannt, da er von Männern ausgeführt wird, die sich zum Pissen zu gewaltigen Herden zusammenrotten. Zu beobachten auf der Love Parade, dem Oktoberfest, dem Kölner Karneval oder bei Rockkonzerten. Das Ergebnis sind auf lange Zeit mit ätzenden Harndämpfen kontaminierte Parkanlagen, Kinderspielplätze und Kirchenschiffe. Bahnhofsunterführungen saufen manchmal gänzlich ab.

[Bearbeiten] Sonderformen

Sonderformen des Wildpinkelns sind der Höhenpinkler und das Pinkeln unter die Bank auf dem Münchner Oktoberfest.

[Bearbeiten] Autobahnpinkler

Um sich die 50 Cent für die Urinruine zu sparen, pinkeln viele Männer auch auf Autobahnraststätten wild. Der Boden in der Umgebung vieler Parkplätze ist harnsäureverseucht, da sich die Wildpinkler nur geringfügig von ihrem Auto wegbewegen oder der angrenzende Wald durch einen Wildpinklerzaun geschützt ist.

[Bearbeiten] Prominente Wildpinkler

[Bearbeiten] Populäre Ersatzbegriffe

  • Mal austreten
  • Strullern
  • Eine Stange Wasser in die Ecke stellen
  • Den Jürgen würgen
  • Einen Bernd in die Ecke stellen
  • Den Docht auswringen
  • Wasser abschlagen
  • Die Blumen düngen
  • Den Kürzeren ziehen
  • Die Natter kotzen lassen
  • Mal Apfelsaft verschütten
  • Ein kleines Geschäft verrichten
  • Die Hosenschlange würgen
  • Ein Feuer löschen gehen
  • Ich zeige meinem kleinen Freund die große weite Welt

[Bearbeiten] Siehe auch

Spezialprojekte
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