Werbefrei

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Werbefrei (deutsch von „Werben“ und „frei“) ist das deutsche Wort mit den meisten widersprüchlichen Bedeutungen. Bezeichnete der Begriff früher nur solche Dinge, in denen keine Werbung vorkam, hat er doch mit der Zeit in den verschiedenen Subkulturen und sozialen Schichten eine starke Umwertung erfahren.

[Bearbeiten] Verschiedene Bedeutungen

Bei der Benutzung des Wortes Werbefrei ist eine strenge Beachtung der sozialen Schicht und Szene geboten in der man sich bewegt. Da das Wort diverse Umdeutungen erfahren hat, kann die falsche Verwendung unangenehme Konsequenzen nach sich ziehen. Diese reichen von Einbußen beim sozialen Status über totale soziale Ächtung bis zum Verlust der Schneidezähne.

[Bearbeiten] Die BWL-Szene

Die Sekte „Bund Wirtschaftlicher Leichenfledderer“ (kurz BWL ) ist ein schwarzmagischer Kult, der den Mammon anbetet und ähnelt damit der Scientology. Höchstes Gebot ist es bei beiden Kulten, möglichst viel Geld einzunehmen und zu besitzen. Als Erklärung warum jemand nicht seine Einkunftsmöglichkeiten optimieren möchte kommen damit folgende Möglichkeiten in frage:

  • beknackt
  • behämmert
  • total gaga
  • von allen guten Geistern verlassen
  • völlig Banane
  • dumm im Kopf
  • plemm-plemm
  • bescheuert

Somit wurde „Werbefrei“ für die BWLer ein Synonym für „dumm“ oder „geisteskrank“.

Beispiele

„Ich mag den XY nicht, der ist total werbefrei. „
„Auf der Tankstelle rauchen? Bist Du total werbefrei?“
„Herr XY wurde in seinen späten Jahren zunehmend werbefrei.“
„Kind, geh nicht mit fremden Männern. Nette Onkels sind oft werbefrei.“

[Bearbeiten] Die Wiki-Szene

Die sog. Wikinger sind die Anhänger einer obskuren radikalen Glaubensrichtung, die vermutlich eine Vereinigungsreligion aus Christentum und Buddhismus darstellt. Persönliches Gewinnstreben ist bei den Wikingern verpönt, der Privatbesitz ist, ähnlich wie im Kommunismus, abgeschafft. Da besonders das geistige Eigentum als sündhaft gilt erheben die Wikinger auf nichts Besitzanspruch. Um zu verdeutlichen, daß kein Besitz auf Geistesblitze beabsichtigt wird, weigern sich die Wikinger sogar Briefe zu unterschreiben, um nicht den Eindruck zu erwecken, sie wollten die dort geäußerten Ideen oder Ansichten für sich privat beanspruchen. Ebenso schlecht angesehen ist es, mit seinen Ideen Geld zu verdienen. Deshalb wird die Werbung als eine Erfindung des Teufels angesehen. „Werbefrei“ bedeutet hier als „rein“ oder „von allen Sünden befreit“. Ebenso kann das Wort aber auch „schön“ oder „gut“ bedeuten.

Beispiele

„Die Musik von Bach ist werbefrei.“
„Der Sonnenaufgang heute war werbefrei.“
„Edel sei Mensch, hilfreich und werbefrei.“
„Siehst die Blondine da hinten mit den langen Beinen? Die ist ja total werbefrei!“

[Bearbeiten] Fernsehzuschauer

Gerade stark TV-abhängige Menschen sind auf Werbepausen im Programm angewiesen. In dieser Zeit wird dem Harndrang abgeholfen. Sind Sendungen nicht mit Werbepausen versehen, zum Beispiel weil man versehentlich ARD oder ähnliches ansieht, kann es bei TV-Junkies leicht zu sehr starkem Harndrang kommen. Somit wurde Werbefrei hier mit der Bedeutung „dringend aufs Klo müssen“ versehen. Das Wort könnte also in folgenden Sätzen vorkommen.

„Günther, getz komm vonne Toilette runter, ich will da rein. Ich bin werbefrei.“

Wirklich verwendet wird das Wort unter den TV-Abhängigen selten, da Gespräche, außer ab und an in Werbepausen, selten vorkommen. Durch den Brauch nur in Werbepausen zu sprechen kann werbefrei in seltenen Fällen auch „schweigsam“ bedeuten.

[Bearbeiten] Probleme

Zu Problemen kann es kommen wenn Mitglieder der verschiedenen Gruppen aufeinander treffen. Die Bemerkung das Auto eines Menschen sei werbefrei durch einen Wikinger kann vom Besitzer durchaus als grobe Beleidigung gesehen werden, wenn dieser BWLer ist. Fragen von TV-Junkis die auf Arbeitsämtern oder in Suppenküchen wissen möchten wo die Toilette sei, da sie ganz dringend werbefrei seien, werden von Wikingern und BWLern häufig mit Unverständnis oder Gelächter bedacht.

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