Weihnachtsgans

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„Gans lecker!“

~ Heinz Ehrhardt über seine Leibspeise


Die Weihnachtsgans ist ein extrem dickmachendes, von der Vogelgippe infiziertes, für den Weihnachtsschmaus aus Polen importiertes Federvieh.

[Bearbeiten] Herkunft

Die Weihnachtsgans kommt ursprünglich aus Deutschland. Heute ist sie neben dem Karpfen das europaweit verbreiteste Festessen an den Weihnachtstagen. Verbreitet wurde die Gans im 17. Jahrhundert. Damals vermehrten sich die Gänse explosionsartig und nahmen den Großteil Europas ein. In den Jahren 1767, 1768 und 1769 erreichte die Gänseplage ihren Höhepunkt und die Gänse wurden notgeschlachtet. Erst damals kamen die Menschen auf den Geschmack. Seitdem gehört das Verspeisen der Weihnachtsgans fest zum Weihnachtsfest vieler Menschen.

[Bearbeiten] Bedeutung für das Weihnachtsfest

Ihren jährlichen Genozid haben die Weihnachtsgänse der englischen Königin Elizabeth zu verdanken, die Weihnachten 1588 gerade eine Gans verspeiste, als ihr die frohe Botschaft vom Sieg über die spanische Armada zugetragen wurde. Aus Freude über diesen Sieg und um dieses Ereignis in Zukunft gebührend zu feiern, erklärte sie die Weihnachtsgans fortan zum traditionellen Weihnachtsessen.

[Bearbeiten] Zubereitung

Bevor die Weihnachtsgans auf dem Teller landet, ist es unabdingbar wichtig, die Federn zu entfernen. Außerordentlich faule Köche können die Gans auch fertig entrupft im Supermarkt erwerben. Nach einer Studie ist es vielen Bundesbürgern nicht bewusst, wie eine Gans vor dem Zubereiten aussieht.

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Wie die Weihnachtsgans vor dem Zubereiten aussieht

Demnach glauben die meisten Bundesbürger, dass die Weihnachtsgans fertig gerupft und gefüllt an Bäumen hängt. Ähnlich, wie die allgemein gültigen Meinungen (Milch kommt von der weißen und Kakao von der braunen Kuh) sind 23,81% aller Deutschen diesem Trugschluss unterlegen. In Wirklichkeit wächst die Gans natürlich in Mastbetrieben auf, wo sie zunächst fett gefüttert und dann bestialisch hingerichtet human getötet wird. Zurück zum Thema (Zubereitung): Vornehmlich wird die Weihnachtsgans im Backofen zubreitet. Der optimale Zeitpunkt des Garprozesses, nämlich der, an dem die Gans gar ist, ist äußerst schwer festzustellen. Wird sie zu früh aus dem Ofen genommen, ist die Familie so von den Kochkünsten der Mutter enttäuscht, dass die Kinder heulend ins Bett gehen und der Mann sich Essen von McDonald´s holt. Weitaus dramatischer, nervenaufreibender, sensationeller, sowie theatralischer und aufregender ist hingegen das zu späte Entfernen der Weihnachtsgans aus dem Backofen. Wenn bereits dicke Rauschwaden aus dem Backofen quillen und die Ganz schwarz geworden ist, kommt für ein Familienessen ebenfalls jede Hilfe zu spät. Die Mutter ruft "Oh, nein!", stürmt zum Ofen, nimmt sich ein Geschirrhandtuch und wedelt damit vor dem Backofen herum. Die Kinder finden die Aktion lustig und reden die nächsten beiden Tage darüber und der Mann ist glücklich, dass er nicht essen muss, was die Frau mit ihren "Kochkünsten" zubereitet hat.

[Bearbeiten] Nach dem Weihnachtsfest

Gefuellt weihnachtsgans

Bereits zubereitete, gefüllte Weihnachtsgans

Riesige Gänse treiben vor allem Frauen nach den Weihnachtsfeiertagen in den Wahnsinn. So kommt es vom 28. bis zum 30. Dezember zu einer erhöhten Nachfrage nach Waagen, sodass der Einzelhandel ein Umsatzplus von 15% verbuchen kann. Gefolgt wird diese Phase von einem Fitness-Boom. In der Meinung 10Kg an Gewicht zugenommen und einen um 20cm vergrößerten Bauchumfang zu haben - die Möglichkeit schwanger zu sein, kommt den meisten Frauen nicht in den Kopf - treiben sie in den ersten Januarwochen aktiv Nordic-Walking - ohne Erfolg. Meistens gelingt es ihnen dennoch, bis zum Weihnachtsfest des darauffolgendes Jahres die Gewichtszunahme rückgängig zu machen.






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