Verlegenheitsartikel

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Ein Verlegenheitsartikel bezeichnet einen sinnlosen Artikel in der Uncyclopedia, der nur geschrieben wurde, um einen Artikel zu schreiben. In ihm äußert sich der Schaffensdrang des Autors zum Zeitpunkt der Veröffentlichung, eine wirkliche Daseinsberechtigung hingegen hat ein Verlegenheitsartikel nie, da ihm sowohl ein satirisches Thema als auch eine angemessene Ausarbeitung fehlt.

Ausprägung

Verlegenheitsartikel beginnen meistens mit „Ein Verlegenheitsartikel bezeichnet...“ oder „Bill Gates ist ein intergalaktischer Roboter, der zusammen mit 3 Millionen arbeitslosen Marsianern Microsoft gegründet hat, um blablablabla.“ Er wird sich um das nicht existierende Thema herumdrücken und auch nach 3 Sätzen noch nicht zur Sache gekommen sein. Meistens ist der Verlegenheitsartikel auch durch zahlreiche Rechtschreibfehler und sonstige typografische Makel gekennzeichnet.

Sonderformen

Vulgäre Pornoartikel

Eine Sonderform des Verlegenheitsartikels ist der Vulgäre Pornoartikel, der oftmals mit dem Tourette-Syndrom entlehnten Phrasen aufwartet und die Grenze des schlechten Geschmacks weit überschreitet. Diese Artikelform geht oft einher mit Verunglimpfungen von Admins oder Edelusern, die den verursachenden Autor durch Löschanträge verärgern und zum rücksichtlosen Vandalen mutieren lassen. Ursache für Vulgäre Pornoartikel sind meistens traumatische Erfahrungen in der Kindheit des Autors und/oder exessiver Alkohol- und Drogenkonsum.

Hysterische Wortspiele

  • Eine häufig auftretende Form des Verlegenheitsartikels ist das hysterische Wortspiel. Naheliegende Wortverdrehungen werden breitgetreten und im Gehirn des Lesers eingebrannt. Das können so einfallsreiche linguistische Kunstgriffe sein wie etwa:
Die Sau Paolo (1700-1735) ist ein transsexuelles Tier der Gattung Schwein, die im 18. Jhdt. an Brasiliens Nordwestküste lebte. Es ist das einzige bisher bekannte Transsexuellenschwein, und seine Eltern sind das "Schweinchen namens Babe" (Mutter, lesbisch) und "Wilbur das Schwein" (Vater, schwul).
  • Aber auch geniale Wortverdrehungen wie:
Eine Diktat (LOL ROFL GRINS HAHAHA) ist die Tat eines dicken Menschen, der so fett ist, dass er immer pupsen und rülpsen muss und dann vom Stuhl fällt und tot ist.
  • Besonders hysterisch werden diese Wortspiele, wenn der Autor mithilfe der aleatorischen Buchstabentechnik ganz eigene dadaistische Wortschöpfungen kreiert:
Rimpi - Rampa, ausgesprochen wird es Rhimpi - Rhempa. Erfunden wurde es von dem Fußballgott, AbdelaZIZ Ahanfouf, auch genannt Aziz!

Plagiate

Eine besonders einfallslose Form des Verlegenheitsartikels ist das Plagiat. Mithilfe der Copy+Paste-Funktion des Computers werden komplette Artikel oder Absätze aus anderen Wikis (wie z.B. der Stupidedia) geklaut und den Lesern der Uncyclopedia als Eigenschöpfung verkauft.

Vorlagenbastelei

Manch einer meint sich vom gemeinen Fußvolk abzuheben, indem er, statt einfach gewöhnliche Artikel zu verfassen, zum massenhaften Erstellen von Vorlagen übergeht. Bestehende Artikel lassen sich dann in kürzester Zeit mit grellen Farbkombinationen und billigen Sprüchen versehen. Extrovertierte Menschen neigen mehr dazu Userboxen über jede langweilige Alltagsangelegenheit zu basteln und pflastern ihre eigenen Benutzerseiten damit zu. Dies dient nicht nur der neurotischen Selbstdarstellung, sondern ist zudem gleichzeitig für den Betroffenen eine Beschäftigungstherapie, die ihm hilft mit seiner Störung umzugehen.

Motivation

Die Motivation für das Schreiben eines Verlegenheitsartikels entspringt fast immer einem unbändigen Veröffentlichungsdrang bei gleichzeitiger Schreibhemmung. Etwas will hinaus, doch der Autor weiß nicht was, schreibt aber einfach drauflos, um diesen Drang zu befriedigen. Eine andere Ursache kann aber auch die Kompensation persönlicher Frustrationen sein: Der Autor hatte einen schlechten Tag, wurde vielfach gedemütigt oder erniedrigt und muss dieses Gefühl der Erniedrigung kompensieren, indem er die uncyclopedische Community mit seinem Verlegenheitsartikel belästigt und verärgert. Selbst, wenn ein Verlegenheitsartikel sofort wieder gelöscht wird, ist seine therapeutische Wirkung für den Autor nicht zu unterschätzen. Nach der Veröffentlichung fühlt er sich befriedigt und meint, wenigstens etwas sinnvolles an diesem Tag erschaffen zu haben und zu Recht auf der Erde zu sein.

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