Verfassungskreislauf

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Aristoteles hatte einen klaren Blick auf die Triebe und Untriebe der Verfassungswirklichkeit und war Zeit seines Lebens in guter Verfassung.

Unter dem Begriff Verfassungskreislauf versteht man ein von dem Philosophen Aristoteles im 4. vorchristlichen Jahrhundert an anlehnung an die Realität des antiken Griechenland erdachtes System von Verfassungsentwicklungen. Er geht hierbei auf die Staatsform ein, bzw. auf die Regierungsform und auch auf die Herrschaftsform. Es kam in der Antike zu vielen Rechtsstreitigkeiten um die Urheberrechte des Verfassungskreislaufes. Platon erhob Anrecht darauf - da er ebenfalls eine Art Verfassungskreislauf erdacht hatte, bei dem die Verfassungen aber eher frei im Körper (des Staates) hin- und herschwappten. Das Gericht hat Platon allerdings keine Gestaltungshöhe zuerkannt, weshalb Aristoteles als strahlender Sieger hervorging.

[Bearbeiten] Die Platonische Vorstellung

Laut Platon folgte auf eine Verfassungsform stets eine Schlechtere. Der von ihm geführte Grundsatz "Früher war alles besser" (Politiea VIII.) sorgte allerdings für viel Unmut in den kaputten Athen, weshalb er von dort verbannt wurde. Er zog nach Atlantis und wurde dort ein gefeierter Philosoph, welcher noch heute Bekanntheit hat. Allerdings nicht aufgrund des Verfassungskreislaufes. Bis ins späte Mittelalter versuchte Griechenland stets - in den kurzen Zeiten zwischen den verschiedenen Besatzungen - das Andenken an Plato zu vertuschen und Aristoteles zu heben. Heute weiß man, dass Griechenland keinerlei Kultur besitzt.

[Bearbeiten] Aristotles' Verfassungskreislauf

Eine vereinfachte Darstellung von Aristoteles Verfassungskreislauf.

Aristoteles unterschied sechs verschiedene Staatsformen, welche sich in der Dimension der herrschaftsausübenden Anzahl und der Ausrichtung auf Gemeinwohl oder Eigenwohl unterschieden. Für ihn war die Anzahl der Herrscher nicht das Entscheidende, ob die Staatsform gut oder schlecht war, sondern lediglich die Einstellung der Herrschenden. ("Der Wille zählt", Disputiae IV.) Aristoteles glaubte an einen inneren Beweger, welcher die Staatsformen entartet. (Nationalsozialea III., S. 1933-1945). Erst aus dieser entarteten Form geht - durch einen von Karl Marx später hinzugefügten revolutionären Akt - eine bessere Staatsform hervor. Aus These und Antithese folgt die Synthese. Der Alleinherrscher (Monarchie), der auf das Gemeinwohl achtet, ist die höchste Organisationsform. Jedoch entartet sie oftmals in eine Tyrannis. (In heutigen Begriffeneher Tyrannei, Despotismus, Autokratie, Diktatur oder islamische Republik). Daraus erhebt sich eine Aristokratie, die Herrschaft der Besten. Doch diese strebt irgendwann automatisch nach mehr Machtfülle und es kommt zur Oligarchie (Herrschaft von Wenigen), durch das Ausmerzen der Konkurrenz. Dann erhebt sich das Volk und macht Politik vom Stammtisch des Volkes aus. Jedoch entartet auch diese zur Demokratie, in welcher freie Verarmte abstimmen wie in der Schweiz. (Bei Aristoteles: "Csveisseia"). Danach braucht man endlich mal wieder einen König, welcher die Sachen anzupacken versteht. Bei Aristoteles gibt es einen Ausweg aus diesem Kreislauf, und zwar ihm all das Geld des eigenen Stadtstaates zukommen zu lassen. (Banca Athenensis CMXXI, BLZ IVI XVI IV III XDI.)

[Bearbeiten] Literatur

Theodor Mommsen: L'etat? C'est moi!. Theodor Mommsen-Verlag, Versailles, 1789, ISBN 3-1553-2445-2.

Theodor Mommsen: Warum auch nicht?. Theodor Mommsen-Verlag, Berlin, 1880, ISBN 4-7859-2476-1.

Theodor Mommsen: Die Geschichte von Allem. Theodor Mommsen-Verlag, Berlin, 1903, ISBN 4-6759-0649-1.

Theodor Mommsen: Wieso ein Autor als Literaturangabe ausreicht. Theodor Mommsen-Verlag, Berlin, 1902, ISBN 4-6759-0649-2.

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