Universität

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Als Universität (von lat. unus - eins und dt. Tat, also Ort an dem man nie mehr als einer Tätigkeit nachgeht) werden allgemein staatlich finanzierte Gebäudekomplexe genannt, in denen sich junge Leute meist wohlhabender Herkunft versammeln, um ihre Kompetenzen im Bereich des Dauer-Schlafs unter Beweis zu stellen und zu verbessern. Die offizielle Bezeichnung dafür nennt sich "Studium".

[Bearbeiten] Leben an Universitäten

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wichtige Alltagsutensilien eines Studenten: Schreibblock und viel Mineralwasser

Die oft als "Studenten" bezeichneten Faulenzer versuchen hier die höchsten Formen der Faulheit zu erlangen. Viele Angehörige dieser merkwürdigen Spezies gehen jedoch nach wenigen Wochen/Tagen dazu über, ihre Schlafpraktiken im Heimstudium zu perfektionieren und erscheinen nie wieder an diesem Ort. Andere interessiertere Dauerschläfer versuchen in den so genannten "Hörsälen" (diese putzige Metapher kommt wohl vom Bild der Gute-Nacht-Geschichten im Kinderzimmer, bei denen die Kleinen beim Hören einschlafen) ihre Einschlaf-Techniken zu verfeinern und sich durch die ungewohnte Umgebung auf den professionellen Büroschlaf vorzubereiten. Um perfekt auf den späteren Bürostress vorzubereiten bieten viele Universitäten verschiedene Kurse an, in denen z.B. das Unterdrücken von Schnarchgeräuschen oder der sogenannte Sitzschlaf speziell und anschaulich geschult werden.

In der Öffentlichkeit stellen Studenten oft ein komplett anderes Bild von sich dar: sie sind permanent gestresst, klagen über viel zu viele Hausarbeiten oder Referate und müssen ihr bereits 18 Semester andauerndes Studium mit inhumanen Nebenjobs wie an der Tankstelle arbeiten finanzieren. Viele der beschriebenen possierlichen Lebewesen versuchen zudem, durch exzessives Party- und Paarungsverhalten genügend Energie zu verbrauchen um den täglichen stundenlangen Dauerschlaf durchzuhalten.

[Bearbeiten] Zugangsvoraussetzungen und Studiengänge

Um an einer Uni schlafen...äh, studieren zu können ist ein gewisses Bildungsniveau notwendig. Ein Hauptschulabschluss sollte Mindestanforderung sein, damit sichergestellt wird, dass der Studierende beim Dauerschlafen nicht versehentlich den Erstickungstod durch Verschlucken der eigenen Zunge beim "Lernen durch Träumen" erleidet. Heute wird daher ein Abitur-Abschluss vorausgesetzt. Alternativ kann man sich natürlich auch an jeder Elite-Uni der Welt "einkaufen", wenn man reiche Eltern hat. Soziale Kompetenzen wie ein "FsJ" oder ein Auslandsaufenthalt verbunden mit Entwicklungshilfe bei der UN sind in diesen Fällen nicht wichtig; Geld alleine reicht völlig aus. Dies nennt sich "Bildungsfreiheit".

Studienfächer gibt es wie Sand am Meer. Sie reichen von "allgemeiner Betriebswirtschaft" über "Psychologie der Betriebswirtschaft", "Betriebswirtschafts-Mathematik" oder "Spezieller Betriebswirtschaft" bis hin zu "chemischer Betriebswirtschaft" und "Hedgefonds-Betriebswirtschaft". Wem das zu einseitig oder speziell ist kann natürlich auch Mainstream-Fächer wie "Kabaalismus", "Swasiländische Geschichte zu Kolonialzeiten der Burundis" oder "Quantenphysik im einstein`schen Teilchenmodell" wählen.

[Bearbeiten] Exzellenz-Initiative

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Dank Exzellenz-Initiative eröffnet ein Studium neue ungeahnte berufliche Perspektiven!

Nach den überragenden Ergebnissen Deutschlands bei der Pisa-Studie versucht die Bundesregierung einige Spitzenuniversitäten auf Weltniveau zu bringen. Vorrangig wird dabei nicht in Bildung investiert, um die Motivation der Studenten auf gleichbleibendem Niveau zu halten und sie nicht von ihrer notwendigen täglichen Schlafphase im Hörsaal abzuhalten. Speziell werden mehrere Forschungscluster im Bereich der Schlafforschung gefördert, um das Verhalten der menschlichen Gattung des Studenten weiter zu erforschen und die Universitäten so weiter zu optimieren. Auch die Beschaffenheit von Bettwäsche, ihre Sanftheit und Daunenmenge sowie die optimale Liegeposition für erholsamen Schlaf ("Betriebsoptimum") wird ausgiebig erforscht.


[Bearbeiten] Studiengebühren

Seit einigen Jahren dürfen Studenten den qualitiativ hochwertigen Unterricht nur noch besuchen, wenn sie dafür Geld, das sie aufgrund ihrer durchschnittlich 5 Nebenjobs en masse besitzen, an die Politik spenden. Mit diesen Einnahmen wird natürlich verantwortungsbewusst umgegangen: das Geld wird zu einem kleinen Teil zum Heizen verwendet, was den Vorteil hat, dass das durch die Löcher in den Gebäudedächern der Universitäten einsickernde Wasser auch wieder trocknet und die Studenten so nicht mit nassen Füßen schlafen müssen. Durch das Verheizen der Geldscheine wird auch Heizöl zur Eindämmung des Klimawandels eingespart. Der Großteil des Geldes wird bisher unbekannten Zwecken zugeführt. Wer die bereits bezahlten und bisher nicht wieder aufgetauchten steuerfinanzierten Milliarden also irgendwo findet, soll sie bitte im Fundbüro abgeben!


[Bearbeiten] siehe auch

Spezialprojekte
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