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Krefeld (Nordrhein-Westfalen), 10.3.2018:

Wie die KameloNews berichtet, plant Ursula von der Leyen, vorgeblich zwecks Kosteneinsparung, eine Umstrukturierung und Umfirmierung ihres Unternehmens: Aus der Bundeswehr KG wird dadurch die Bundeswacht AG. UnNews klemmte sich sofort dahinter, herausuzufinden, wie denn dadurch Kosteneinsparungen erreicht werden können. Reicht es wirklich, teuer besoldete Soldaten zu ersetzen durch billige Wachschutzleute? So billig wird das garnicht, denn die Nachtwächter hätten Anspruch auf Nachtzuschläge! Was also treibt die Bundesverteidigungsministerin um zu ihrer neoliberalen Unternehmensreformveranstaltung? Ganz einfach: Wachschutzleute kann die Bundeswacht auch über Zeitarbeitsfirmen anheuern. Und Andrea Nahles hat durch ihr meisterhaftes Zeitarbeitplatzentsicherungsgesetz dafür gesorgt, dass ein Zeitarbeitsplatz maximal 18 Monate bestehen bleiben darf. Und da Zeitarbeitsplätze am ansonsten guten Arbeitsmarkt wie Sauerbier unbesetzt vor sich hin versauern, können die Jobcenter nachhelfen, indem sie ihren "Stammkunden" diese neuen Zeitarbeitsplätze anbieten. Diese Arbeitssuchenden müssen sich darauf bewerben und werden auch bei noch so unwirsch formuliertem Anschreiben und noch so abschreckendem Lebenslauf garantiert Arbeitsverträge erhalten. Damit ist durch die Hintertür die  Wehrpflicht   Wachtpflicht wieder eingeführt! Angesichts des fortgeschrittenen Alters vieler Jobcenter-Stammkunden kursiert im Volk bereits die Rede vom neuen Volkssturm.