FANDOM


München (Deutschland), 27.10.2008: Der Chef des renommierten Münchner UFO-Instituts für Wirtschaftsesoterik, Hans-Werner UnSinn, hat heute mit einem spektakulären Nazivergleich auf sich aufmerksam gemacht. Auf das böse J-Wort sind bereits sämtliche Zeitungen, Zentralräte und Zensurbehörden angesprungen wie ein rosa Duracell-Hase. Aber wie immer möchte UnNews es natürlich genauer wissen und gab dem gutaussehenden Geldguru Gelegenheit, seine Positionen klarzustellen:

Audio-input-microphone Unterview 
exklusiv und ungekürzt!
Weitere Unterviews
Whiskers

Hans-Werner UnSinn, Wirtschaftsexperte

UnNews: „Herr UnSinn, die Presse regt sich derzeit darüber auf, dass Sie das Schicksal der Manager mit dem Schicksal der Juden nach der Weltwirtschaftskrise in den dreißiger Jahren verglichen haben. Möchten Sie diesen Vergleich nicht vielleicht zurücknehmen und etwas völlig anderes behaupten?“

Hans-Werner UnSinn: „Nein, auf keinen Fall. Für mich war natürlich in erster Linie wichtig, mal wieder in die Zeitung zu kommen und meinen falschen Bart in die Kamera zu halten. Aber auch inhaltlich habe ich nichts zurückzunehmen.“

UnNews: „Sie bleiben also dabei, dass es sich bei den Managern um eine verfolgte Bevölkerungsgruppe handelt?“

Hans-Werner UnSinn: „Aber sicher. Als Manager kann man sich doch heutzutage kaum noch auf die Straße trauen. Und jetzt sollen ihre Bezüge auf eine halbe Million pro Jahr begrenzt werden! Das ist unmenschlich!“

UnNews: „Sicher, das macht uns alle wirklich betroffen. Für jemanden, der nicht mehr angestellt hat als ein paar Dutzend Milliarden zu verzocken, muss das eine sehr bittere Sanktion sein.“

Hans-Werner UnSinn: „Allerdings. Alle Welt schimpft auf die Manager, dabei sind die auch nicht gieriger oder inkompetenter als Sie und ich.“

UnNews: „Mag sein, aber wir kennen ihre Tricks nicht.“

Hans-Werner UnSinn: „Ich schon.“

UnNews: „Und warum sind Sie dann selber kein Manager geworden?“

Hans-Werner UnSinn: „Ganz einfach, ich kann meine Gier und Inkompetenz ganz wunderbar als Wirtschaftsexperte ausleben.“

UnNews: „Herr UnSinn, wir danken Ihnen einmal mehr für Ihre erhellenden Ausführungen.“

Hans-Werner UnSinn: „Kein Grund zur Ursache. Aber achten Sie bitte darauf, dass mein Bart richtig ins Bild kommt. Ist immerhin maßgefertigt.“


Quellen Bearbeiten