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Konstanz (Baden-Württemberg), 30.7.2018:

Gräfin Bernadotte kann sich auf hohen Besuch freuen, welchen Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Berliner Bellevue-Schoss verschmäht: US-Präsident Donald Trump kommt zu Besuch auf die Insel Mainau. Und dazu kommt es, nachdem zum wiederholten Male Donald Trump alles Restvertrauen in sich, den mächtigsten Mann der Welt verspielt hat, indem er über ein als geheim vereinbartes Treffen mit der New York Times gleich anschließend auf Twitter öffentlich parliert hatte. "Was ist das für ein Präsident, dessen Wort nichts zählt?" fragte der immer kritische Außenminister Heiko Maas daraufhin das Bundeskanzleramt, denn es gibt jetzt schon unzählige dieser Vorfälle, wo das soeben von Trump Gesagte schon einen Augenblick später von ihm ins Gegenteil verkehrt wurde. Dieser Protest aus der Bundesregierung gegen einen möglichen Staatsbösuch Trumps in Berlin fiel beim neuen Kanzleramtsminister in Berlin auf offene Ohren. Dieser änderte den Plan für Trumps nächsten Staatsbösuch in einen Plan für einen privaten Besuch der Blumen-Insel im Bodensee. Und tatsächlich reagierte Trump begeistert, und twitterte: "Au ja, Und ich bring mein Schmetterlingsfangnetz mit - das wird ein Spaß!" Gräfin Bernadotte kann dank ruhigem blauen Blut gelassen dem Ereignis entgegensehen, auch falls Trump ein paar Blumenbeete in ihrem Paradies zertrampeln sollte bei seiner Schmetterlingsjagd. Joan Baez kündigte allerdings an, auf ihrer Europa-Tournee vorbei zu schauen, um den Protestsong "Weißt Du wo die Blumen sind, wo sind sie gebliehieben, wann wird man je verstehn, ..." anzustimmen.

Eine Rede darf Trump auch halten auf der Bodensee-Insel, und zwar zur feierlichen Eröffnung der zehnten GARTENZWERGIA-Messe. Wahrscheinlich wird er dabei die Aufhebung der Strafzölle gegen deutsche Gartenzwerge verkünden, damit sich seine Melania zollfrei damit eindecken kann.

Quelle: ZEIT: Donald Trump und die New York Times - kein Verlass auf den US-Präsidenten