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Berlin (Deutschland), 30.12.2017: Ein Erfolgsmodell wird weitergeführt – „Der Kongress für Kinderchirugrie“ wird auch 2018 ein Medienereignis für praktische interdisziplinäre Forschung und Lehre sein. Wie schon in der Vergangenheit treffen sich Ende des Jahres bundesweit mehr als über 10.000 Teilnehmer. Neben der Deutschen Gesellschaft für Kinderchirurgie (DGKCH) sind interdisiplinär die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V. (DGP) sowie die Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie (DGHNOKHC) vertreten.

Das Konzept bleibt dabei das Alte; die "Simulation praxisnaher Anwendungen in der ambulanten Versorgung". Angehende Mediziner und Therapeuten können dann noch im alten Jahr zeigen, was sie im Neuen vielleicht schon in der Realität anwenden müssen.

Der viertägige Kongress hatte gestern begonnen und wird traditionell bis 8 Uhr am Neujahrstag andauern. Schwerpunktthemen in diesem Jahr sind bspw. die "Replantations- und Mikrochirurgie der oberen Extremitäten" und die "Behandlungen von Rauchgasintoxikationen".

Auch in diesem Jahr haben sich dazu bei Zeiten viele hunderte junge Probanden zwischen 7 und 17 Jahren gemeldet, um als Statisten mitzuwirken. Für die Simulationen der Symptome sind wieder vor allem polnische und chinesische Firmen zuständig. Seit gestern fanden so bereits verschiedene Workshops und Seminare statt; mit Erfolg. In Berlin konnte einem 13-Jährigen erfolgreich ein künstliches Auge mit Nanotechnologie implantiert werden. Einem 7-Jährigen wurde in Dortmund von einem geklonten Fingertier eine ganze Hand replantiert. Und in Leipzig konnte nach einem Hörsturz einer 14-Jährigen mithilfe einer neurotransponderngesteuerten App geholfen werden.

Mike van der Böll, Vorsitzender der Deutschen Vereinigung für Krüppelfürsorge (DVfK), sagt dazu: „Wir werden auf jeden Fall das innovative interdisziplinäre Konzept des Kongresses im nächsten Jahr weiterführen. Den Praxisbezug werden wir weiter ausbauen und die Seminare und Workshops sollen gedoppelt werden. In diesem Sinne müssen sich für die kommenden Jahre insbesondere Eltern keine Sorgen mehr um ihre Schützlinge machen. Egal was passiert, aus jedem Kind kann später ein Chirurg werden".

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