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Kundus (Afghanistan), 14.04.2010:

Feldkueche

Damit werden wir sie vernichten: Die neue TFK 251 kommt ab kommendem Montag an der afghanischen Front zum Einsatz.

Die deutschen Truppen, die im umgangssprachlichen Krieg gegen die afghanischen Turbanmuftis zur Zeit ziemlich schlecht aussehen, werden massiv aufgerüstet, um schon bald den verdienten Endsieg zu feiern. Neben 20 neuen Feldküchen mit modifizierten Broccoliwerfern und Fritteusenfettspritzern sollen auch Langzeitarbeitslose als Kanonenfutter ins Feld geschickt werden. Als Geheimwaffe wird der katholische Bischof Mixa and vorderster Front den Taliban eins aufs Maul geben, was den Kampf der Kulturen weiter anstacheln wird. Verteidigungsminister Karl-Theodor Freiherr von und zu Guttenberg soll die erste Feldküche am kommenden Montag in Kundus selbst in Betrieb nehmen (falls die ihn transportierende Transall nicht aufgrund besoffener polnischer Piloten abstürzt oder sonstwie vom Weg abkommt), damit die kämpfende Truppe die moralische Unterstützung von höchster Instanz hautnah mitbekommt.
Spaßminister Westerwelle äußerte seine Zustimmung zur Aufrüstung der Hindukuschverteidiger und nahm wie folgt Stellung: „Es kann nicht sein, dass ein Talibankämpfer, der nur auf der faulen Haut rumliegt weniger stirbt, als ein Gotteskrieger, der 40 Stunden in der Woche die Gottlosen terrorisiert. Das muss man in diesem Land ja wohl noch sagen dürfen. Die neuen Feldküchen werden viel gerechter als bisher allen Talibankämpfern den Tod bringen, damit hat die spätafghanische Dekadenz ein Ende und ich kann auch meinen Michi öfter als First Lady mit nach Kabul nehmen.“

Quellen Bearbeiten