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Eine Elite-Einheit der Bundeswehr bereitet sich auf den Kampfeinsatz vor.

Kabul (Afghanistan), 29.01.2008: Eine 250 Mann starker Spezialtrupp der Bundeswehr wird voraussichtlich schon nächste Woche nach Afghanistan entsandt, um Deutschland endlich richtig am Hindukusch zu verteidigen. Beschränkte sich die vor Ort stationierte Truppe bisher auf das Reinigen von Schädelfeldern und dem sinnlosen Herumfahren durch karges Gelände in gepanzerten Fahrzeugen, wird es nun hoffentlich zu anständigen Mann-gegen-Mann-Gefechten kommen. Bundesverteidigungsminister Jung kündigte an, sich gegebenenfalls selbst zu rekrutieren, um seinen Männern den nötigen Rückhalt bei der Ausmerzung der Taliban zu geben. Auch der designierte Bundeskanzler Roland Koch denkt über seine Verpflichtung als Zeitsoldat nach.

Derweil ging im Bundesverteidigungsministerium ein Schreiben des amerikanischen Verteidigungsministers Gates ein, in welchem dieser die deutsche Armeeführung dazu auffordert, sich tapfer an den Ausmerzungen im Süden des Landes zu beteiligen. Gates versicherte in seinem Schreiben auch, dass eventuelle Menschenrechtsverletzungen und Greueltaten deutscher Soldaten nicht geahndet würden, da Afghanistan faktisch ein rechtsfreier Raum sei (die sogenannte Blackwater-Zone), in dem kein Soldat für seine Taten juristisch belangt werden könnte.

Das Verteidigungsministerium lässt einstweilen in Zusammenarbeit mit den Kultusministerien der Länder prüfen, ob das Wort Greueltaten weiter mit "e" geschrieben werden darf. Die Schreibweise "Gräueltaten", die von der neuen Rechtschreibung gefordert wird, hat bei den betroffenen Soldaten Proteste ausgelöst.

Quellen Bearbeiten