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Berlin (Deutschland), 24.03.2011: Überraschende Neuigkeiten aus dem Rheinland: Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, konnte vor einigen Tagen erstmals der Nachweis erbracht werden, dass Rainer Brüderle durchaus zu artikulierter, verständlicher hochdeutscher Sprache in der Lage ist. Dem Blatt liegt das Protokoll einer Sitzung irgendeiner unwichtigen Industrielobby vor, in der Brüderle die Industriellen zu beschwichtigen versuchte, nachdem Angela Merkel das Moratorium für die Atomenergie verkündet hatte.

Ohne jeden Nuschler und unter Verwendung mehrerer harter Konsonanten erklärte Brüderle den bestürzten Industriellen, das Moratorium sei nur ein vorübergehendes Späßchen, das die Koalition sich angesichts der bevorstehenden Wahldebakel erlaubt habe. Offenbar hatte Brüderle zuvor mehrere Stunden lang keinen Schoppen angerührt. Jedenfalls gelang es ihm mit seiner nüchternen, klar formulierten Feststellung, die Gemüter der Bosse zu beruhigen.

Während Brüderle also zu einer verständlichen Sprache gefunden hat, begannen zahlreiche andere Wahlkämpfer der Koalition plötzlich, besoffen dreinzuschauen und zu nuscheln, als sie mit der Aussage des Wirtschaftsministers konfrontiert wurden.

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