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Heidelberg (Bayern), 30.7.2016:

Malu Dreyer und Winfried Kretschmann packt das nackte Entsetzen: Die bayerische Brauereipferd-Kavallerie hat binnen weniger Tage in einem Parforceritt die gesamte Pfalz wieder besetzt. Der bairische Heilige auf Krankenschein Horst Seehofer hatte zu diesem Kreuzzug zur Rettung des Abendlandes aufgerufen. 210 Jahre nach Abdankung von Kurfürst Maximilian IV. Joseph und 70 Jahre nach der Trennung von Pfalz und Bayern wehen nun wieder blauweiße Fahnen über Heidelberg und Kaiserslautern. Alle Pfälzer Fußball-Vereine mit auch nur Resten von Titel-Ambitionen wurden per Erlass der bairischen Staatsregierung als terroristische Vereinigungen verboten. Horst Seehofer wurde von 10.000 Jubel-Pälzern in der Hauptstraße Heidelbergs frenetisch empfangen wie ein Messias. Auf dem Universitätsplatz hielt er eine Rede. Sein Coup ist offensichtlich gegen Angela Merkel gerichtet. Jene, so sagte er, meine "Wir schaffen das!" Ich aber sage Ihnen: Mer schaffe nix!" Daraufhin stimmten die Jubelpälzer die alte pfalzbairische Hymne an: "Mir san die Tramps, Tramps, Tramps vun de Palz, uns steht des Wasser immer bis zum Hals, mir schaffe nix, nix, nix werd gedoe, kriä mer ach nix abgezoe" Als Seehofer auch noch das erste Freibierfass anzapfte, brach die allgemeine Faulheit erst richtig aus. Noch bis Montag wird kein Durchkommen mehr sein durch Heidelbergs romantische Altstadt wegen herumliegender Weissbierleichen. "Hier wird nix mehr geschafft" ist die Botschaft Seehofers nach Berlin, und dann wimmelte er ein paar Flüchtlinge ab, welche freiwillig Erste Hilfe leisten wollten.

QuellenBearbeiten

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