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Adlon (Hotelland), 18.01.2010: Nach dem am Wochenende bekannte geworden war, dass die Düsseldorfer Substantia AG der FDP im letzten Jahr 1,1 Millionen Euro überwiesen hatte und dies nun in Zusammenhang mit der reduzierten Mehrwertsteuer im Hotelgewerbe gebracht wurde, regt sich viel Wirbel in der Politik- und Hotellandschaft Deutschlands.

"Alles halb so wild" sagt August Baron von Finck, der spontan und exklusiv für UnNews in der Hotellobby des Berliner Adlons ein Unterview gab.

UnNews: Herr Baron von Finck junior ihre Familie ist Miteigentümer der Mövenpick-Gruppe, die in Deutschland 14 Hotels betreibt und eigentlich ganz leckeres Speiseeis vertreibt.

von Finck: ja, kann sein.

UnNews: Ihr Vater, Baron von Finck senior, war nicht nur ein großer Bewunderer des Führers, er hat damals auch mit seiner damaligen Privatbank Merck Finck & Co zahlreiche jüdische Banken arisiert ...

von Finck: Haben sie das aus Wikipedia?

UnNews: ... Herr Baron, man wirft der FDP in diesen Tagen einen gewissen Hotellobbyismus vor. SPD-Franktionschef Poß sagt: diese mache "Politik nur für bestimmte Wählergruppen [Herr Baron damit sind sie gemeint], um deren Spenden abzugreifen." Er spricht auch von einem "degenerierten Lobbyistenverein".

von Finck: Hotellobbyist muss es doch heißen. Wir sitzen doch grad hier. Außerdem 1,1 Euro, was ist das schon?

UnNews: Frau Künast von den Grünen sagte sogar: "Jetzt ist offenbar Zahltag: Auf der einen Seite wird die Mehrwertsteuer für Hotels reduziert, auf der anderen Seite erhält die FDP eine Millionenspende aus der Branche."

von Finck: Umgekehrt! Wir haben doch schon letztes Jahr gezahlt. Die Mehrwehrtsteuersenkung kam doch erst in diesem Jahr. Karl Marx sagte schon "Erst das Geld dann die Ware!".

UnNews: Welche positiven Aspekte bringt denn aus ihrer Sicht die Mehrwertsteuersenkung im Hotelgewerbe für die Bürgerinnen und Bürger dieses Landes mit sich.

von Finck: An die haben wir dabei doch gar nicht gedacht. Die Löhne der Angestellten werden natürlich weiter gesenkt und die Übernachtungskosten nach oben geschraubt. Uns störte schon seit langem, dass der Fiskus am Hotelgewerbe einfach zu viel abbekommt. Ich hatte im letzten Jahr die Idee eine Partei zu suchen, die dumm genug war, sich für ein kleines Taschengeld in die Regierung wählen zu lassen, um dann festzustellen dass ihre Steuerkasse von unseren Nichtbeiträgen nicht aufgefüllt wird, ha ha ha ha.

UnNews: Herr Baron, wo bleibt dann aber das viele Geld, was sie durch diese Steuerentlastung erwirtschaften?

von Finck: Na bei mir. Was glauben sie wohl was mit „Mehr Netto vom Brutto" gemeint ist. Der Spruch stammt von meinem Vater nicht von dieser FDP Schwuchtel Kanzlerkandidatin.


UnNews: Ja, Herr Baron. Wir bedanken uns für dieses Unterview und wünschen ihnen noch einen schönen Tag.

von Finck: sie mich auch ...


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