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Euroscheine

Als besonderen Service für Analphabeten und für vermögensferne Bevölkerungsschichten zeigt UnNews hier noch einmal eine Abbildung von Bargeld.

Frankfurt (Deutschland), 30.01.2008: Bargeld war bei den Europäern auch 2007 das beliebteste Zahlungsmittel. Dies ergab eine Blitzumfrage in fünf Frankfurter Innenstadtkiosken. Auf den weiteren Plätzen folgt die EC-Karte, dann die Kreditkarte, die Kaurimuschel und schließlich der warme Händedruck. Das Bezahlen mit dem guten Namen hat weiter an Bedeutung verloren, da immer weniger Menschen über einen guten Namen verfügen.

Die Europäische Zentralbank ist nach eigenem Bekunden leicht genervt von der Vorliebe der Europäer für das Bargeld. Sie plant, Bargeld mittelfristig ganz abzuschaffen. Für die Politik und die Banken ist Bargeld äußerst lästig. Zahlungen mit Bargeld können nicht vernünftig überwacht werden. Hierdurch entgehen dem Staat wichtige Möglichkeiten, seinem Bürger in die Tasche zu greifen. Und die Banken haben es auch lieber, wenn der Mensch sein Geld auf einem Konto lagert, denn hierdurch wird es für die Bank einfacher, das Geld des Kunden in hochriskanten Finanzprodukten zu verheizen oder von übergeschnappten Angestellten in den Sand setzen zu lassen.

Hinweis:
Bei dem Namen Gertrude Tumpel-Gugerell handelt es sich nicht um ein satirisches Stilmittel. Die Frau heißt wirklich so.

Auf dem Weg zur Abschaffung des Bargelds wurde in dieser Woche zunächst der einheitliche europäische Zahlungsverkehr eingeführt. Wie EZB-Direktoriumsmitglied Gertrude Tumpel-Gugerell erläuterte, sollen die Europäer schrittweise daran gewöhnt werden, jeden Furz mit einer Überweisung oder einer Karte zu bezahlen. „Mit Bargeld zu bezahlen führt dazu, dass die Leute nur das Geld ausgeben, was sie besitzen. Wir möchten aber erreichen, dass jeder Europäer sich bis an die Halskrause verschuldet, so wie wir es von den wirtschaftlich überlegenen Amerikanern lieben. Und das Geldverschwenden fällt nun mal leichter, wenn man ein paar Zahlen auf einen Überweisungsträger schreibt oder eine Karte herüberreicht, als wenn man sich physisch von einem Geldschein trennt.“

Quellen Bearbeiten