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Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz), 23.5.2016:

Partystimmung in einem einschlägig bekannten Etablissement im Ludenhafen von Ludwigshafen. Vorstand und Aufsichtsrat des Weltkonzernes BASF (Badische Anilin & Soda-Fabrik) feierten am Pool mit verführerischen Badenixen, Anisschnaps und Sodawasser den besten Deal, den so ein Unternehmen machen kann: Das Management wird den Klotz am Bein, nämlich die Verantwortung für Hunderttausend Arbeitsplätze und die Spitzenposition in der Chemie, endlich los. Und das geht so: BASF übernimmt seinen Konkurrenten Monsanto für einen aberwitzigen Betrag. Schnell wird sich rausstellen, dass damit BASF sich übernimmt. Das bedeutet, dass die Übernehmer, der Vorstand und der Aufsichtsrat, Vorstand und Aufsichtsrat des übernommenen Unternehmens, welches ja identisch mit dem sich übernommen habenden Unternehmen ist, mit einer ganz dicken Abfindung nachhause schicken. Und da BASF sich übernimmt, schickt es eben die Konzernoberen von BASF nachhause. Das führerlose Unternehmen hat dann nur noch eine Überlebenschance: Die Mannheimer Anarchoszene müsste einfach die leergeräumten Chefsessel übernehmen, wie es Anarchistensitte ist, ungenutztes Eigentum anderer sich anzueignen. Das allgemeine Syndikat FAU zeigte bereits die Bereitschaft dazu in Form eines Aktionsplanes, der verrät, wie sehr es dabei auf den Rat der alten Führung angewiesen ist: Die Produktion wird umgestellt auf das Lieblingsgetränk der alten Konzernoberen. Offiziell wird BASF in Zukunft stehen für Basisorganisation Anarchistisch-Syndikalistischer Fabrikarbeiter, inoffiziell pfeifen die Spatzen von den Dächern, dass wohl eher Badische Anis-Schnaps-Fabrik gemeint ist. Na denn Prost.

== Quellen

noch unnützere UnNews
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