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Dresden (Sachsen), 03.10.2016: Im Tal der Ahnungslosen, so nennt man Dresden traditionell, hat man keine Ahnung davon, dass Deutschland seit 1990 wiedervereint ist und dass heute vielleicht auch Grund zum Feiern ist zum Wiedervereinigungsjahrestag, dem Tag der Deutschen Einheit. Noch nichtmal die Trennung in Ost- und Westdeutschland hat dort stattgefunden - man wähnt sich noch im letzten Widerstand gegen die Rote Armee und kurz vor dem Endsieg, und auch ER ist wieder da, ohne Bart zwar, und mangels Juden beschimpft er auf offener Straße Imame. Und seine Anhänger stören derweil Versammlungen derer, die angeben, die neue Regierung zu sein. Schon einmal hatten die Sowjetagenten vor Jahr und Tag behauptet, Sachsen hätte inzwischen einen König namens Kurt. Diesesmal war ein anderer da, angeblich die Reinkarnation des sächsisch-polnischen Königs Stanislaw. Nein, das wissen die Dresdner Bio-Sachsen ganz genau, wenn sie in ihren Sachsenspiegel gucken: Hinter IHNEN kommt die Vergangenheit, das Feudalzeitalter nicht zurück. Was sie nicht wissen ist, dass sie selbst noch ganz in der Vergangenheit leben. Und so war die Empörung groß, als der "neue König" und seine Entourage auch noch Reden halten wollten zum angeblichen National-Feiertag. Wenn es wenigstens der Sedantag gewesen wäre - den Spaß hätten SIE gerne nochmal mitgemacht. Aber dafür ist im Endkampf um den Endsieg eben keine Zeit. Aber wie immer im Kriegs-Chaos muss ja am Ende auch noch jemand durch einen Putsch gegen IHN den Endsieg vermasseln, und auch das passierte heute im wunderlichen Dresden, als hätten die Dresdner eine Überdosis Christstollen genascht 12 Wochen vor Weihnachten. SIE hatte 250 Verräter im Schlepp, um IHN zu erledigen. SIE ist Tatjana Festerling, aber die Bio-Sachsen halten sie für Eva Braun. Die Geschichte der Bundesrepublik ist IHNEN am Arsch vorbei gegangen, nicht aber die Frauenemanzipation. Jetzt wollen SIE, noch eine Minderheit, eine Führerin statt einem Führer. Deshalb muss ER weg vom Fenster. Und SIE im schönsten Oktoberfest-Kostümdirndl führte den Aufstand an, den sie, angelehnt an ihren wirklichen Namen, Oktoberfestolution nennt. ER aber konnte sich auf SEINEN Admiral Dönitz, der in Wirklichkeit Däbritz heißt, verlassen, der die deutsche Flotte auf der Elbe auffahren ließ, um die Braun-Horde und nebenbei auch noch ein Rote-Armee-Batallion mit viel Kanonendonner an der Elbe ein blaues Wunder erleben zu lassen. Weiterhin gab auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit AfD-Chef Lucke der Kalif des Islamischen Staats, Abu Bakr al-Baghdadi, bekannt, dass es sich bis zur Hinrichtung Recep Tayyip Erdoğans nur noch um Stunden handeln könne. Lucke lobte sein ernsthaftes wie entschiedenes Vorgehen gegen Unterdrückung und Tyrannei. Al-Baghdadi entgegnete, solche Ernsthaftigkeit sei unzweifelhaftes Attribut real existierender Alternativen.

QuellenBearbeiten

noch unnützere UnNews
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