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Überall (Deutschland), 18.05.2008:

Armut

So lange die Armen in Deutschland nicht in solchen Sozialwohnungen hausen müssen, besteht kein Anlass zur Sorge.

Analog zu den Benzinpreisen ist die Armut in Deutschland auf ein neues Rekordniveau gestiegen. Aus dem aktuellen neuen Armuts- und Reichtumsbericht der Stiftung Warentest geht hervor, dass jeder vierte Bundesbürger als materiell oder geistig arm zu gelten hat. Der Bundesarbeitsminister (das sollte zur Zeit Olaf Scholz sein) sagte dazu in einer Stellungnahme: „Das wirft ein schlechtes Licht auf unser Land. Wir müssen die Kriterien verändern und neu definieren, was Armut eigentlich ist. Wer nicht unterernährt ist und sich regelmäßig durch den Besuch öffentlicher Suppenküchen oder Biomülltonnen ernähren kann, darf nicht als arm eingestuft werden, das sind wir den hungernden Menschen in Afrika und anderswo schuldig, denen geht es schließlich noch bedeutend schlechter, als unseren Pseudo-Armen.“

Die Bundesregierung plant nun, einen Armutstest einzuführen, bei dem jeder potentielle Arme Mangelerscheinungen wie Skorbut, chronischen Alkoholismus oder durch mangelnde Körperhygiene verursachte Hautekzeme nachweisen muss, um in den Genuss staalicher Transferleistungen zu kommen.

Quellen Bearbeiten