FANDOM


Berlin (Deutschland), 28.09.2009: Nach dem bisher besten Ergebnis der Sozialdarwinisten bei einer Bundestagswahl in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland mehren sich die Stimmen für eine Fortführung des bisherigen Schlingerkurses. Zwar sei das angestrebte „Projekt 18“ noch nicht ganz erreicht worden, doch dürfe dieses keinesfalls durch Umschwenken auf einen klaren Kurs oder personelle Erneuerung gefährdet werden, hieß es gestern Abend aus der Parteizentrale.

Rückendeckung erhielen die Sozialdemokraten dabei aus den Reihen der Politikwissenschaft. Die Partei habe ihren Erfolg bei den Wahlen ausschließlich elementaren darwinistischen Tugenden und Traditionen zu verdanken. Diese gelte es auch in Zukunft konsequent fortzuführen:

  • Die SPD müsse auch weiterhin so tun, als gäbe es keine andere Parteien in Deutschland, die auch irgendwelche linken Positionen besetzen könnten.
  • Entscheidungen zu Sachthemen gehörten genauso konsequent wie in der Vergangenheit über die Köpfe der Parteibasis hinweg getroffen. Was die Parteimitglieder von Hartz IV und der Rente mit 67 halten, habe allein der Vorsitzende zu entscheiden und sonst niemand.
  • Schon gar nicht dürfe der Parteibasis der tiefere Grund für derartige Entscheidungen bewusst gemacht werden.
  • Insbesondere sollten wichtige Personalien innerhalb der Partei zukünftig nur noch mittels darwinistischem Putsch (Beck-Verfahren) ermittelt werden.

Keinesfalls jedoch dürfe sich die SPD in Zukunft jemals wieder auf eine gemeinsame politische Richtung einigen. Ebenso verbiete sich jegliche Annäherung an die Parteibasis. Auch größere gesellschaftliche Strömungen dürften sich nicht in der programmatischen Ausrichtung wiederfinden. Ansonsten könnte die SPD ihren Status als Kleinpartei wieder verlieren und eines Tages aus Versehen doch wieder Regierungsverantwortung tragen müssen. Denn letztlich sei es vor allem der Haltung gegenüber der Parteibasis zu verdanken gewesen, dass es die SPD überhaupt in die Nähe der 18 % geschafft habe.

Die Sozialdarwinistische Partei Deutschlands (SPD) hatte am gestrigen Wahlsonntag mit 23 % ihr bisher bestes Wahlergebnis seit Gründung der Bundesrepublik eingefahren. Bei der anschließenden Wählerbefragung war die Partei vor allem in den Kompetenzfeldern „Sozialabbau“, „Innerparteiliche Streitigkeiten“ und „Vorsitzendenverschleiß“ für besonders gut bewertet worden.

Quellen Bearbeiten