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Glos-cartoon

Ein Wirtschaftsminister, der sich mit übermenschlichen Anstrengungen gegen die Wirtschaftskrise stemmte. Nun haben ihn die Kräfte verlassen.

Berlin (Deutschland), 08.02.2009: Die ministeriale Schlaftablette Michael Glos, der jüngst mit dem Bambi für den langweiligsten und ineffektivsten Wirtschaftsminister ausgezeichnet wurde, will nicht mehr Minister sein, darf sein Amt aber nicht aufgeben, wie der neue CSU-König Horst Seehofer befohlen hat. Seehofer will gerade in der Wirtschaftskrise an dem lethargischen Politiker festhalten, um Ruhe in die aufgebrachte Welt der Wirtschaft zu bringen. Politische Beobachter gehen davon aus, dass Glos schon seit längerer Zeit keinen Spaß an seinem Job mehr hat und viel lieber seine Aktivitäten auf dem Gebiet der Tulpenzucht und des Angelns ausweiten würde. Glos konnte am Morgen beim Verlassen seines Wohnwagens zu keiner Stellungnahme bewegt werden, da seine Sprechmuskulatur eingeschlafen war, eine Anfrage per E-Mail blieb unbeantwortet, da Glos die Kraft fehlte, sein Blackberry aus der Jackentasche zu holen.

Am Abend wurde bekannt, dass Glos nun doch nicht gezwungen wird, weiter herum zu dilettieren. Sein designierter Nachfolger ist wahrscheinlich der unsympathische Markus Söder, der sich bisher vor allen Dingen durch extremen Sprechdurchfall und das Tragen hässlicher Krawatten profiliert hat. Glos tauschte noch am Abend seinen ministerialen Anzug gegen einen Blaumann und ein paar Gummistiefel aus, und ließ sich von seinem Chauffeur auf eine Tulpenwiese in Holland bringen, wo er in Zukunft leben und Tulpen züchten wird wie einst Kaiser Wilhelm II.

Am Montag wurde vermeldet, dass der erst 37-jährige, in der Wirtschaftspolitik vollkommen unerfahrene Karl-Theodor zu Guttenberg neuer Wirtschaftsminister des deutschen Reiches wird. Angela Merkel ließ der Uncyclopedia-Redaktion per SMS folgende Stellungnahme zukommen: „In diesen schweren Zeiten habe ich mich entschieden, einen Adeligen in mein Kabinett zu berufen. Damit will ich ein Zeichen setzen und eine Botschaft senden an all die gebeutelten Milliardäre und Unternehmer in unserem darbenden Land: Seht her, einer aus Euren Reihen lenkt nun die wirtschaftlichen Geschicke Deutschlands, einer mit manikürten Fingernägeln, ein bekennender Großwildjäger und Bentley-Fahrer. Einer der weiß, wie schwer Ihr es habt, einer der weiß, was zu tun ist, einer der den deutschen Hochadel vor den Begehrlichkeiten der Unterschicht zu schützen weiß.“

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Quellen Bearbeiten