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Landshut (Deutschland), 08.04.2009: Auf dem Landgericht in Landshut hat ein offenbar geistig völlig gesunder 60-jähriger Amokläufer mehrere Menschen verletzt, sowie seine Schwägerin und danach sich selbst getötet. Der bayerische CSU-Gesundheitsministerpräsident Horst Seehofer wollte nach dem Vorfall auch etwas sagen und sprach von einer "unbegreifbaren Tat, die er nicht begreife, weil ihm die Begriffe dafür fehlen". Genauere Stellungnahmen stellte er nach Befragung seiner Staatssekretäre in Aussicht.

Laut Polizeiangaben seien in der Wohnung des Täters Killerspiele (eine Jubiläumsausgabe von "Fang den Hut"), kinderpornographische Darstellungen (eine Statuette der "kleinen Meerjungfrau"), sowie DNA-Spuren einer im Jahre 1973 in Aurich ermordeten und brutal verstümmelten Hausspinne gefunden worden. Bundesfamilienministerin Ursula von den Laien forderte unmittelbar nach Bekanntwerden der Tat, dass Eltern zu einem freiwilligen Vertrag mit dem Staat gezwungen werden sollten, in dem sie sich verpflichten, ihren Kindern den Zugang zu gewalthaltigen Spielen zu verwehren.

Die 85-jährige Mutter des Amokläufers übergab daraufhin freiwillig ein noch in ihrem Besitz befindliches "Mensch-Ärger-Dich-Nicht"-Spiel den Landshuter Polizeibehörden. Sie war sichtlich betroffen und gab an, dass die Bluttat ihres Sohnes möglicherweise zu verhindern gewesen wäre, wenn sie ihre Kinder früher ab und zu mal hätte gewinnen lassen.

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