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Erfurt (Deutschland), 3.09.2007: Der derzeit beliebteste Bundesinnenminister Deutschlands, Wolfgang Schäuble, hat mit seinen Plänen zur massenhaften Wiederbewaffnung Heranwachsender begeisterte Reaktionen ausgelöst:

Die Gewerkschaft gelangweilter Kriminalisten (GGK) erklärte, es werde höchste Zeit, dass in Deutschland wieder für mehr Gewaltverbrechen gesorgt wird. Immer nur Steuerhinterziehern und Scheckbetrügern nachzuspüren, sei für einen professionell denkenden Polizeibeamten keine ernsthafte Herausforderung, daher begrüße man die geplante Waffenausgabe an 18-21jährige mit Nachdruck. Es könne nicht angehen, dass ein durchschnittlicher Kriminalkommissar heute jeden Tag im Fernsehen interessantere Schussverletzungen zu sehen bekomme als während seines Arbeitstages.

Der Deutsche Wehrsportbund gab seiner Zustimmung zur Bewaffnung des deutschen Nachwuchses Ausdruck. Ein junger Mann, der dazu gezwungen sei, immer nur mit Farbkugeln im Wald herumzuballern, fühle sich im Leben nicht wirklich ernst genommen. Der Besitz einer scharfen Waffe gehöre heute zum Erwachsenwerden genauso wie ein tiefergelegter Sportwagen und das Überleben etlicher Flatrate-Saufveranstaltungen.

Der Verband der Amokläufer ließ verlauten, man werde den Tag der Wiederbewaffnung in festlichem Rahmen begehen und in Erinnerung an den weitblickenden Minister zukünftig jedes Jahr bundesweit einen Tag des Amoklaufs feiern. Die Planungen für die ersten Veranstaltungen in zahlreichen Kleinstädten und Schulen seien schon weit gediehen.

Auch von der EU wurde der Vorstoß Schäubles mit Wohlwollen aufgenommen. Deutschland habe seit einigen Jahren erschreckend niedrige Zahlen bei den Gewaltverbrechen, und eine Harmonisierung mit den Verbrechensraten der Nachbarländer sei nur erstrebenswert.

Quellen Bearbeiten