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Pfandflasche

Pfandflaschen sind Wertgegenstände, der Umgang mit ihnen erfordert geschultes Sicherheitspersonal.

Berlin (Deutschland), 25.02.2009: Nirgendwo in Deutschland sind Pfandflaschen und Pfandbons so sicher wie bei der Supermarktkette Kaisers, insbesondere bei den Berliner Kaisers-Filialen. Die Unternehmen der Kaisers-Tengelmann-Gruppe treiben einen enormen Sicherheitsaufwand, um das wertvolle Leergut zu schützen und die Korruption bei der Pfandflaschenvergütung bis zum letzten Blutstropfen zu bekämpfen.

Die organisierte Pfandgeldkriminalität ist in weiten Bereichen des Einzelhandels heutzutage ein Problem geworden. Viele Verbraucher sind ratlos. „Man weiß ja gar nicht mehr, wem man noch trauen kann“, so ein Sprecher der Berliner Hobbyalkoholiker, „und wo man seine Pfandflaschen hintragen kann und sicher ist, dass man nicht über's Ohr gehauen wird.“ Er begrüßte es, dass bei Kaisers nun endlich hart gegen den Pfandbon-Betrug durchgegriffen wird, und forderte noch härtere Strafen gegen Kassiererinnen.

Mittlerweile wollen andere Supermarktketten nachziehen. Alle Kassiererinnen sollen in Zukunft routinemäßig einer Sicherheitskontrolle unterzogen werden. Kassiererinnen, die gewerkschaftlich organisiert sind, gelten als besonders betrugsverdächtig und müssen täglich dreimal durch einen Nacktscanner überprüft werden. In Filialen, die noch nicht mit einem Nacktscanner ausgestattet sind, wird die Nacktscannung von der Filialleitung manuell durchgeführt.

Von diesen Maßnahmen erhoffen sich die Supermärkte eine Wiederbelebung des Pfandgeschäfts. Derzeit ist der Markt für Pfandflaschen praktisch leergefegt - die Berliner jedenfalls bringen ihr Leergut nur noch zu Kaisers, da diese Kette bewiesen hat, dass sie mit Leergut verantwortungsvoll umgehen kann.

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