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Teheran (Iran), 16.08.2009: Über Mahmud Ahmadinedschad konnte man bisher zwar einiges Schlechte sagen - er sei ein Spinner, ein durchgeknallter Stammtischpolitiker, ein Hetzer, und einen bescheuerten Namen hat er auch. Nun gut, alles das gilt bei näherer Betrachtung ebenso für Silvio Berlusconi oder Oskar Lafontaine. Aber mal ehrlich, Männer: Der Ahmadinedschad ist doch auch irgendwie eine coole Sau. Stellt sich unrasiert gegen die ganze Welt und spuckt ihr ins Gesicht - wollen wir im Grunde nicht alle so sein?

Leider mussten wir heute erfahren, dass Ahmadinedschad seinen klammheimlichen oder offenen Fans eine bittere Enttäuschung bereiten wird. Offenbar haben die Unruhen nach den iranischen Wahlen dem Präsidenten doch einen leichten Schaden in seinem männlichen Selbstbewusstsein zugefügt. Heute ließ er nämlich verlauten, er werde drei Frauen in sein neues Kabinett berufen! Ganz recht: Frauen als Ministerinnen!

Weiß der Mann eigentlich, wo das hinführt? Sicher, die neuen Ministerinnen sind erstmal für so Sozialkram zuständig, Gesundheit und Familie und so Zeugs. An die wirklich interessanten Dinge wie Geld, Ölquellen und Atomraketen dürfen sie nicht ran. Noch nicht. Aber so hat es bei uns auch angefangen. Und heute? Heute haben bei uns die Hosenanzüge den Laden komplett übernommen. Die Männer sitzen in der zweiten Reihe und dürfen Bier trinken und Fußball kucken. Mehr wird Ahmadinedschad auch nicht bleiben. Schade, dass selbst ein Kerl wie er so enden muss.

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