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Ankara (Türkei), 24.08.2007: ...und zwar die türkische Bestsellerliste. Sein Bestseller-Roman Mein Kampf steht in der belletristischen Verkaufsliste der Türkei auf Platz drei und beschert den Buchhändlern derzeit Rekordumsätze. Insbesondere Studenten entdecken das Lesen gerade neu und es scheint, als würde sein Kampf ein Standardwerk neben dem Koran und den Hadithen, die momentan die Plätze eins und zwei belegen. Das Kennenlernen der deutschen Kultur wäre sicherlich ein guter erster Schritt zur Integration der Türkei in die EU - wären da nicht die Deutschen selbst, die sich das dann doch ein wenig anders vorstellen. Die Urheberrechte an seinem Kampf liegen beim Freistaat Bayern, und der hat von den zahlreichen türkischen Verlagen keinen einzigen Cent an Tantiemen gesehen. Was so natürlich nicht sein kann. Die türkische Regierung wurde angewiesen, sämtliche Aktivitäten bezüglich seines Kampfes zu unterbinden. Dazu Bayerns Innenminister Günther Beckstein:

Zwar war Herr Hitler böse und wir möchten nicht mit ihm in Verbindung gebracht werden, aber Geld stinkt eben nicht und es geht hier einfach um beachtliche Geldbeträge, die dem Land schlicht und ergreifend zustehen und, öhm, ja, verstehen Sie, und weil das fehlt, muss der Steuerzahler dann dort, wo wir dieses Geld gebrauchen könnten, etwa meiner Pensionskasse, wieder draufzahlen, und das geht so eben nicht.

—Günther Beckstein

Als nächstes überlegt der Freistaat Bayern, gegen die Verlage in Saudi-Arabien, Iran, Ägypten, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Jemen, Jordanien, Libanon, Kuweit, Oman, Katar, Bahrain, Somalia, Marokko, Tunesien, Libyen, Sudan, Algerien, Pakistan und Indonesien vorzugehen, da diese ebenfalls keine Tantiemen für Hitlers Bestseller abführen.

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