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Berlin (Deutschland), 22.07.2008: Wie das Statistische Bundesamt soeben mitteilt, sind Deutschland zwischen neulich und heute zirka 1,3 Millionen Menschen abhanden gekommen. Eben waren sie noch da, standen vor uns in der Schlange bei Ikea oder Media Markt, schnappten uns den letzten Parkplatz, Ausbildungsplatz oder Arbeitsplatz weg, grinsten uns aus dümmlichen TV-Talkshows entgegen oder ließen sich im Tattoo-Studio die Pupille piercen — und nun: weg! Keiner mehr da! Eine schnelle Nachzählung der Zahlengenies aus der Statistikabteilung hat ergeben, dass in Deutschland entweder 1,6 Millionen Menschen zu viel da sind oder 3,2 Millionen zu wenig, das ergibt im esoterischen Mittel einen Fehlbetrag von 1,3 Millionen Personen.

Während wir uns noch über die freiwerdenden Park- und Arbeitsplätze freuen, sollten wir uns gleichzeitig die Frage stellen, wo die zahlreichen Mitbürger eigentlich abgeblieben sind! Es gibt einige Theorien, aber alle diese Hypothesen sind mehr oder weniger beunruhigend:

  • Einige hunderttausend Menschen könnten Opfer von Entführungen durch Außerirdische, Kurden, somalische Piraten, die CIA oder die GEZ sein. Über solche Entführungen wird nur selten oder gar nicht berichtet: ein klarer Beweis dafür, dass man uns die Wahrheit vorenthalten will!
  • Etwa hundertfünfzigtausend Menschen, vorwiegend Männer, sind vermutlich gerade Zigaretten holen und kommen wahrscheinlich bald wieder. Oder auch nicht. Oder sie rauchen erstmal draußen eine. Drinnen darf man ja nicht mehr.
  • Etwa dreihunderttausend Deutsche könnten sich mit ihrem gesamten Barvermögen in irgendwelchen Bankschließfächern in Liechtenstein verstecken, um dem deutschen Fiskus zu entkommen.
  • Etwa fünfhunderttausend der Vermissten sind vermutlich im engsten Familienkreis verstorben, aber der Familienrat hat einvernehmlich beschlossen, den Tod des geliebten Angehörigen nicht öffentlich bekanntzugeben, um niemandem unnötig Schmerz zuzufügen und gleichzeitig noch ein paar Jahre die Rente und andere erfreuliche Sozialtransfers zugunsten des Verblichenen einstreichen zu können.
  • Ähnlich gelagert sind vermutlich einige zehntausend Fälle, in denen sich das Wunschkind dann doch als Scheinschwangerschaft herausgestellt hat, das Kindergeld aber schon für den neuen Plasma-Fernseher verplant war.

Quellen Bearbeiten