The Drugs Don't Work

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Verve aua.jpg

Wer soll sich bei all den Alkaloiden noch auskennen?





((( 1 )))

Ein minderwertiger Song der Popgruppe The Verve. Ein grausamer Ohrwurm mit unklarer Botschaft. Aus unerfindlichen Gründen sogar mehrfach gecovert.

((( 2 )))

Jeder kennt es
Es beginnt (gelegentlich) gleich nach dem Aufwachen, etwa um 7 Uhr morgens:

(((( a )))) Kaffee schmeckt nicht

Der Alkaloidkomplex, der uns gewöhnlich den Gang zur Arbeit ermöglicht, arbeitet aus irgendeinem Grund nicht einwandfrei. Der Magen grimmt, die aufhellende Wirkung des Gebräus mag sich nicht einstellen, im Gegenteil, ein schwerer Rückfall in's Bett ist die Folge.

(((( b )))) Versuch einer Kompensation mit Kräutertee

Jeder von uns ist in diesem unserem Informationszeitalter top durchinformiert, was die Wirkung von Nahrung und nahrungsähnlichen verzehrbaren Substanzen anbelangt. Wir durchschauen unseren Stoffwechsel wie seinerzeit unsere Eltern ihren Moraldschungel aus Anstand und Sittlichkeit. Wir versuchen, unter Berücksichtigung der Erkenntnisse der TCM, unserem beleidigten Magen milde pflanzliche Sedativa zuzuführen. Wärmende Substanzen. Jetzt bloß keinen Pfefferminztee trinken wie die Unwissenden, der kühlt total aus und übersäuert den Magen noch mehr! Mit großer Mühe trinken wir den ganzen Pott eines wärmenden Gebräus, das eine kundige Kollegin für uns zubereitet hat: Warmer Birnensaft mit Mandelmilch und Anis. Mittags fühlen wir uns unglaublich Scheisse.

(((( c )))) Mittagszeit

Wir setzen jetzt all unsere Hoffnungen auf leckeres Essen in richtiger Quantität und ein Bier. Was steht wohl heute auf dem Speiseplan des Lokals, welches zwar nur 2 oder 3 Menüs anbietet und nichts von der Karte, jene aber dafür - laut eigenen Angaben - in bester Bioqualität? Auf diesen Quatsch fallen etwa 70 bis 100 Angestellte aus der Umgebung rein, dementsprechend lang ist die Wartezeit. Wir warten und warten, der Magen krampft sich vor Hunger und Ungeduld zusammen, an so etwas wie Appetit oder Lust zu essen ist im Moment gar nicht zu denken. Die Mittagspause geht allmählich zu Ende, schließlich kriegt man doch noch die oxidierten Reste des "Menüs", in aller Regel ein Stück Fleisch mit irgendeiner abgestandenen Beilage, man hatte noch nie Lust, sich jetzt auch noch "frische knackige Salate" vom Buffet zu holen. Viel zu müde vom Vormittag. Die angenehme Wirkung des Bieres, die sich immerhin während der Wartezeit eingestellt hat, wird nunmehr durch das grauenhafte Essen, welches man ohne Appetit viel zu schnell in sich reinbefördert, in wenigen Minuten zunichte gemacht. Beim Zahlen dreht sich einem schon der Magen um vor Stress, man ist viel zu spät dran, die Sitzung hat schon begonnen, wohin jetzt mit der Bierfahne - kein Kaugummi parat und absolut keine Zeit mehr, einen zu besorgen..
Der Nachmittag vergeht unendlich langsam im Nebel zwischen Unwohlsein, Langeweile und bleierner Müdigkeit. Nun setzt man alle Hoffnung wieder einmal auf den

(((( d )))) Nachmittagskaffee

Dieser setzt den kläglichen Rest Kreislauf und Lebensmut endgültig außer Kraft, denn es handelt sich um eine gar entsetzlich abgestandene und stundenlang auf der Warmhalteplatte geröstete Filterplörre, die nach reiner Säure schmeckt. Leider ist dieses abscheuliche Getränk auch psychoaktiv, man wird davon konfus und nervös gepaart mit bleierner Müdigkeit und Todessehnsucht. Gnädig schreitet der Tag fort und die Sitzung geht zu Ende. Nun ist noch etwa eine Stunde am Arbeitsplatz abzusitzen, zu tun ist nichts mehr. Eine lange Zeit, die ohne Substanzen schwer durchzuhalten ist. Wahnwitzigerweise liebäugeln wir mit einer weiteren Tasse Kaffee, obwohl wir schon beim Drandenken leichte Panikattacken bekommen. Wir verzichten dann doch darauf und entscheiden uns für ein leckeres Glas Wasser. Viel trinken! mahnt die Kollegin immer. Um dreiviertelfünf tun wir es schliesslich doch noch. Das ultimativ Unvernünftige, es ist, als griffe der Angestellte mit zittriger Hand zur Crackpfeife. Indes, er greift mit relativ ruhiger Hand zum Kaffeebecher, macht ihn noch einmal voll, gießt kalte Milch rein und schüttet das entsetzlichste Getränk der Welt todesmutig in sich rein, aus welchen Gründen auch immer. Die Wirkung ist schlicht verheerend. Man schafft es mit letzter Kraft, "runterzufahren" und in die Kneipe zu taumeln, in der man sich mit Kollegen nach der Arbeit auf "ein Bier" trifft. Dort wird man von selbigen notversorgt, nach "einem Bier" sieht die Welt etwa wieder so aus wie um 7 Uhr morgens.

(((( e )))) Nützliche Links

Rauchen: Sinn und Unsinn einer absonderlichen Tradition.

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