Stille Einlage

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Die Stille Einlage ist eine mit Scham behaftete Kapitalbeteiligung eines noch solventen Gesellschafters an einer kurz vor der Insolvenz stehenden Firma, eines heruntergewirtschafteten Industrieunternehmens oder einer bankrotten Bank. Im Gegensatz zur lärmenden Kapitaleinlage muss der Gesellschafter bei der stillen Einlage seine Beteiligung nicht öffentlich machen und kann so seine moralische Integrität nach außen hin wahren.

[Bearbeiten] Vorkommen

In Zeiten von Rezession und Finanzkrise leistet der deutsche Staat stille Einlagen, dass die Schwarte kracht. Bei dem von hochdotierten Dilettanten geleiteten Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate tätigte der deutsche Staat im Krisenjahr 2009 stille Einlagen in Höhe von fast 100 Milliarden Euro, um das angeschlagene Finanzkartell vor dem Untergang zu bewahren. Leider konnte diese stille Einlage nicht wirklich ruhig gehalten werden und so wurde aus ihr ein sehr laute, sehr hässliche Brülleinlage, auch durch die chronischen Schreikrämpfe des Finanzministers Peer Steinbrück, der sich gezwungen sah, seinen Finanzschirm über diesem maroden Geldhaus aufzuspannen.

Auch andere Geldhäuser und Industrieunternehmen wurden in diesem Jahr durch stille Einlagen des Staates de facto verstaatlicht, leider blieb am Ende kein Geld mehr für das Bildungswesen und die Erhaltung der Infrastruktur übrig, was Deutschland in einen evolutionären Abwärtsstrudel riss und zu einem Vierte-Welt-Land degradierte.

[Bearbeiten] Besonderheiten

Leider werden die getätigten stillen Einlagen dem bilanziellen Eigenkapital des kaputten Unternehmens zugerechnet, wodurch sich diese stille Einlagen binnen kurzer Zeit in nicht mehr existierende, also unsichtbare Einlagen verwandeln. Dem Steuerzahler entstehen durch diese leise Geldvernichtung Verluste in Billionenhöhe, was aber aufgrund der Durchhalteparolen der Kanzlerin und den schöngerechneten Staatshaushalten keiner wirklich mitbekommt.

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