Spießbürger

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Ein Spießbürger ist nicht ein Burger vom Grill, sondern ein Bürger, sprich ein Mitmensch, der unser volles Mitgefühl verdient. Gilt er doch als das genaue Gegenteil des Spaßbürgers. Folgendes Beispiel verdeutlicht jedoch, dass der Spießbürger vielleicht der eigentliche Spaßbürger ist:

Es ist Fußballweltmeisterschaft und ein neues Lärm-Instrument der Fans ist akustisch deutlich dauerpräsent in den Fernsehübertragungen. Beim Kollegentratsch am Morgen nach dem Spiel wird der Spießer ablästern über die "Vuvuzela"-Fan-Tröte, dass die Schwarte kracht. So geht es wochenlang. Abends wird beim Fußballgucken entweder wie am Spieß gekrischen, dass der Lärm doch endlich ein Ende haben muss, oder der Spießer schreit wie ein Spieß nach seiner Frau: Noch'n Bier, aber zack zack. Jeden Tag fordert Bild ein noch schärferes Vuvuzela-Verbot. Schließlich ist das Turnier vorbei und die "Weltmeister der Herzen" oder gar Vizeweltmeister kommen heim. 1 Million fußballbegeisterte Spießbürger versammeln sich rund um die Siegessäule in Berlin. Die Mannschaft wird gebührend empfangen: Mit 1 Million Vuvuzela-Fan-Tröten. Dieses typische Spießer-Verhalten nennt man auch "Den Spieß umdrehen".

Grillen ist des Spießers Leidenschaft. Aber nicht mit dem Spieß über dem Feuer, sondern feinsäuberlich in Alu-Folie auf dem nachbarnschonenden Elektrogrill grillt der Spießer. Typische Wohnorte des Spießers sind Potzblitzbaden, Spießbaden, und Baden-Baden.


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