Sonnenbank

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Schwere Hautkrebserkrankungen sind keine Seltenheit

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Schuhcreme war gestern! Wer heute aussehen will wie Holzkohle geht ins Solarium.

Die Sonnenbank, vulgo Solalarium oder Assi-Toaster, ist eine Strahlenapparatur zum künstlichen Injizieren von Krebszellen in den menschlichen Körper. Menschen legen sich aus den verschiedensten Gründen auf die Sonnenbank. Einige, um ihre vornehme Blässe zu verlieren, andere, um auch im Winter knusprig auszusehen. Die meisten begeben sich allerdings in ein Sonnenstudio, um sich ausgiebig auf ihr Hinübergehen ins Jenseits vorzubereiten. Das Solarium bietet eine "sargähnliche" Atmosphäre. Die Bewegungsfreiheit wird, ähnlich wie beim Tod auch, stark eingeschränkt. Anders als beim typischen Eichenholzmodell ist in der Plastikschüssel allerdings ein Licht installiert, das auch beim Schließen der Tür nicht aus geht! Dieses Licht ist auch der Verursacher der in der Sonnenbank entstehenden Hautbräunung. Je nach Stufe fällt die Garung anders aus.

[Bearbeiten] Geschichte

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Die ersten Sonnebanken um 1645 waren noch nicht so ausgereift wie die heutigen Modelle. An Effektivität hat es allerdings nicht gemangelt.

Bereits in der frühen Neuzeit waren die Menschen vom Gedanken besessen, eine gesunde Bräune würde ihnen gesellschaftlich mehr Ansehen bringen als eine käsig weiße Haut. Dunkle Haut deutete zu jener Zeit auf hart arbeitende Bevölkerung hin, die während des ganzen Tages auf Feldern stand. Insbesondere der gemeine Neger profitierte von diesem Glauben und wurde in verschiedene Länder der Welt als freiberuflicher Gastarbeiter importiert. Ortsansässige Arbeiter sahen ihre Stellen in Gefahr und wandet sich an die Universität Bielefeld. Der da forschende Prof. Dr. Harry Solarium verstand die Sorgen der Leute und entwickelte in zahlreichen Stunden den ersten Prototypen und benannte ihn nach sich – den „Harry“. Es folgten endlose Expirimente an Schweinen, haarlosen Affen, rasierten Mäusen und Frauen.

1661 war es endlich soweit. In Kalk, einem kleinen Bezirk Kölns, eröffnete Prof Dr. Harry Solarium das erste Sonnenstudio der Welt. Die beiden hier aufgestellten Sonnenbanken wurden mit Braunkohle und Stroh betrieben. Die damaligen Stufen hießen angeschmort, leichte Verbrennungen, schwere Verbrennungen und Asche. Für eine ebenmäßige Bräune sorgten zwei Metalspieße rechts und links am Gerät. Diese wurden oral bzw. anal eingeführt. Der zu Bräunende befand sich nun in einem schwebeähnlichen Zustand. Dieser machte es dem Solariumfachangestellten möglich, den Probanden gleichmäßig zu drehen. Für die bessere Vermarktung des Gerätes im Ausland, entschied sich Prof. Dr. Harry Solarium zur Umbenennung seiner Erfindung. Besonderen Anklang fand die Apparatur in den noch relativ frischen USA, die zu jener Zeit noch stark von schneeweißen Briten befallen war.

Die Erfindung blieb bis 1970 unverändert. Zu dieser Zeit wurden in San Francisco und Köln die ersten Homosexuellen hergestellt. Mit ihrer Hilfe fanden Wissenschaftler das ultraviolette Licht, was nur von Homosexuellen gesehen werden kann. Nach dem man bemerkte, dass Homosexuelle, die sich länger dem UV-Licht aussetzten bräuner waren als andere, überdachte man die Erfindung von Prof. Dr. Solarium grundlegend. Mit Hilfe des UV-Lichtes war es möglich geworden, die Bräunungszeit von einer Stunde auf Minuten zu senken. Statt der üblichen aufgestapelten Holzkohle wurden UV-Lampen mit Glasscheiben bedeckt, auf die man sich nun legen konnte. Das Einführen der allseits als unangenehm empfundenen Metalspieße entfiel somit; genauso wie die allseits als unangenehm empfundenen Solariumfachangestellten.

[Bearbeiten] Moderne Bräunungsarten / Garstufen

Mit der neuen UV-Technik waren nun neue Bräunungstypen entstanden.

[Bearbeiten] Assibraun

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typisches Assibraun, hier mit Imprägnierspray verstärkt

Das Hauptvorkommen dieser Bräunungsart befindet sich in vorstädtischen Siedlungen deutscher Großstädte. Die Betroffenen ähneln oft dem gemeinen Brathuhn. Männliche Subjekte sind mit allerhand Goldkettchen behangen, während sich Angehörige der weiblichen Gattung mit Neonfarben im Gesicht schmücken. Eine nuancegenaue Einstufung der Bräune ist nicht möglich, da sie je nach Träger variiert. Man geht allerdings von folgender Formel aus:

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Diese besagt, je heller die Haarfarbe, desto weniger Spiel bleibt im Braunton. Durch das Schwarzfärben der Haare wiederum sind dem Bräunungsfaktor keine Grenzen gesetzt. Die Assibräune kostet etwa 2,50 € und ist fast überall verfügbar.

[Bearbeiten] Englische Bräune

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Die englische Bräune, nicht zu verwechseln mit der Farbe Rot

Die Engländer, Schotten, Waliser, Nordiren und Centauren, kurz alle Bewohner Großbritanniens, fallen in sommerlichen Urlaubsgebieten meist durch ihre rotbraune Färbung auf, welche sie zur Balz benutzen. Viele Germanen beneiden die Inselbewohner um diese auffällige Färbung.

Um den Effekt in einer Sonnenbank zu erzielen, sind folgende Voraussetzungen zu erfüllen:

  • eine Dekade auf einer verregneten Insel ohne Sonne verbringen, auf der es mindestens 167 Stunden pro Woche regnet
  • sich ausschließlich von frittiertem Fisch mit frittierten Kartoffelstäbchen ernähren
  • eine fast 100 Jahre alte Frau verehren
  • Tee mit Milch trinken ohne zu kotzen
  • den Dudelsack offiziell als Musikinstrument anerkennen
  • konsequente Ablehnung aller dentalen Korrekturmaßnahmen

Sind all diese Voraussetzungen erfüllt und man aussieht wie ein Camembert im Schnee, legt man sich für etwa 30 Minuten in die höchste Stufe des Solariums. Sie werden begeistert sein!

[Bearbeiten] Goldbraun

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Zum Anbeißen schön, allerdings nur aus Styropor!

Die wohl ansehnlichste der Braunstufen. Besonders bei frischen Backwaren oft anzutreffen. Neben ihrem goldigen Äußeren umgibt den Goldbraunen ein warmer und frischer Duft.

Um diese Farbe zu erreichen muss der Sonnenbänker ein langes Prozedere auf sich nehmen.

  • die Sonnenbank muss auf 250°C (Ober/Unterhitze) vorgewärmt werden (bei einem Umluftsolarium reichen 200°C)
  • nachdem sich der zu Bräunende leicht angefeuchtet in Mehl gewälzt hat muss er etwa 1kg Trockenhefe essen
  • es folgt eine lange Massage von einem sehr behaarten Osteuropäer
  • nach etwa einer Stunde geht die Hefe richtig auf und man kann modische Anschnitte hinzufügen
  • nach etwa 30 Minuten in der Kiste ist das gewünschte Resultat erzielt


[Bearbeiten] Gefahren des Sonnenbanking

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Keine Seltenheit zu Zeiten des FCKWs

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Björn R. (56) leidet seit mehreren Jahren an Tanorexie. Die Krankheit hat den Schweden stark gezeichnet.

Bereits in den späten 1980er Jahren sind viele Fälle von explodierten Menschen ans Tageslicht gekommen (BILD berichtete). Grund hierfür waren Fluorchlorkohlenwasserstoff haltige Frisuren (nicht zu verwechseln mit Dihydrogenmonoxid haltigen Frisuren), die sich zu jener Zeit äußerster Beliebtheit erfreuten.

Anders als bei der menschlichen Selbstentzündung ist hier ein Gas-Luft-Gemisch schuld. Das anwesende FCKW-haltige Haarspray reagiert mit dem UV-Licht des Solariums. Solange der Deckel zu bleibt breitet sich das gasförmige Gemisch immer mehr aus. Zündet der/die Betroffene nun eine Zigarette an, kann sich das Gemisch entzünden und explodieren! Light-Zigaretten betrifft dies nicht, da auf Grund der niedrigeren Teermenge ihre Glut viel kälter ist (zwischen 20 und 30°C).

Neben der Explosionsgefahr bleibt auch die so genannte Tanorexie - zu deutsch „Die Sucht nach Sonnenbanken“. Die Betroffenen beginnen Solarien in allen Formen und Farben zu sammeln. Ihre gesamtes Sitzmobiliar wird durch Sonnenbanken ersetzt. Die Krankheit wird oft erst Jahre später bemerkt. Oft ist es dann schon zu spät für eine Therapie. Die Haut der Süchtigen bleibt ein Leben lang gezeichnet. [1]

Hauptgefahr bleibt allerdings der Hautkrebs. Besonders oft tritt er in Solarien auf, die in Asien gefertigt wurden. Das dort heimische Krustentier schleicht sich über den Winter in die Fertigungshallen und nistet sich unbemerkt unter einer der zahlreichen UV-Lampen ein. Dringt nun ein Sonnenanbeter in das Revier des Krebses ein zwickt dieser ohne Vorwarnung zu. Der Hautkrebs kann nur operativ entfernt werden.

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Links und Quellen

  1. Erste Anzeichen einer Sucht werden oft ignoriert
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