Sodele

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Sodele ist die germanische Gottheit und Schutzherrin der freien Rede.

[Bearbeiten] Mythologie

In einer der ältesten germanischen Überlieferungen wird beschrieben, wie Odin einst die Spucke wegblieb, als ihm Freya eine zweieinhalb Tage dauernde Strafpredigt hielt, nur weil er einmal zu tief ins Trinkhorn gespäht hatte. In diesem legendären Vortrag kam kein Hauptwort zweimal vor, wie Odin in seiner ungetrübten Allwissenheit später auffiel.

Von der rhetorischen Übermacht des Weibes tief beeindruckt und von Mitgefühl mit dem männlichen Geschlecht erfüllt, erschuf Odin aus der Spucke, die ihm weggeblieben war, eine liebreizende, handzahme Göttin, gab ihr den Namen Sodele und als hervorragende Eigenschaften die Bescheidenheit, Zurückhaltung, und maßvolle Wortwahl mit auf den Weg. Daraufhin verfügte er, dass alle Menschentöchter von Stund an ein stilles Gebet an Sodele zu richten hätten, bevor sie das Wort ergriffen. Später, in einem Anfall göttlicher Milde, erließ er eine Ausnahmeregelung, die das Weib berechtigte, einfache Auskünfte und Beifallsbekundungen auch ohne göttlichen Beistand zu äußern.

[Bearbeiten] Esoterik

Im germanischen Neuheidentum ist Sodele heute wieder eine der populärsten Gottheiten. Insbesondere Frauen beginnen längere Textvorträge gern mit einer kurzen Anrufung der Göttin, die allerdings nicht mehr im Stillen erfolgt.

Zum Bedauern vieler Betroffener sind die zentralen Eigenschaften der Göttin in der modernen Welt weitgehend verlorengegangen. Kritiker bemängeln, dass die Anrufung der Göttin nur noch als Formalität gilt und nicht mit dem nötigen heiligen Ernst zelebriert wird.

[Bearbeiten] Forschung

In einer Studie der paramedizinischen Hochschule Gallenstein wurde 2005 signifikant eine Wirkung dieser Anrufungen gemessen. Der Effekt ist allerdings geschlechtsspezifisch; bei Frauen regt die Anrufung von Sodele das Sprachzentrum und die Atemmuskulatur an, während bei Männern der Schließmuskelreflex im Innenohr ausgelöst wird.

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