Slum

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Favelas.jpg

Hanglage mit unverbaubarer Aussicht: Favelas von Rio

„Wo Menschen leben, hinterlassen sie Dreck. Wo Müll und Kot nicht beseitigt werden, entwickeln sich Seuchen. Willkommen im Slum.“

~ Kofi Annan über Slums

Weltweit leben rund ein Sechstel aller Menschen in Slums. Zu den weltweit größten Armenvierteln zählen Stadtteile von Jakarta, Mexiko-Stadt, Mumbai und Osnabrück.

[Bearbeiten] Aussehen eines Slums

Vornehmlich besticht ein Slum durch unregelmäßig gestrichenen Häuserfassaden total zerfallene Bruchbuden. Des Weiteren sind hohe Müllberge in den Straßen ein weiteres unverwechselbares Kennzeichen für Slums. Gute Slums können sich sogar Abwässergräben zwischen den Häusern leisten. Die pfiffigen und kreativen Slumbewohner (s.u.) überbrücken diese mit Holzlatten, die sie auf dem Sperrmüll finden. Zerbricht eine dieser Brücken, wenn sich gerade ein Slumbewohner darauf befindet, ist, für den Fall, dass Touristen diese Szene mit ihrer Videokamera festgehalten haben, dieses Video binnen weniger Stunden bei YouTube oder Clipfish unter dem Titel "Idiot im Fäkalgraben" zu sehen.

Zwischen den notdürftig aus Pappe und Blech zusammengebauten, bis zum nächsten Sturm der Windstärke 4 haltenden Behausungen der Slumbewohner liegt vor allem Müll. Da es in diesen Stadtvierteln keine Ordnungsämter und keine Müllentsorgungsdienste gibt, häufen sich das achtlos weggeworfene Kaugummieinwickelpapier und der weggewehte 50-Cent-Ersparnis-Coupons in ihrer Masse an und lassen das Stadtbild der Metropolen trostlos und unwirklich erscheinen.
Der Müll und die Fäkalien ziehen somit ein weiteres Problem mit sich: Den bestialische Gestank. Nasenzeugenberichten zufolge richt es an heißen Tage so, als ob ein Schweinefleischlieferant mit seinem Lieferwagen voller Gammelfleisch eine Panne auf der Landstraße hat, sodass sich die gesamte Warenladung auf der Straße verteilt. Den nachfolgenden Pkw-Fahren wird dadurch so übel, dass sie auf das Gammelfleich kotzen erbrechen. Der Chemielehrer in einem der Fahrzeuge lässt zudem noch die zufällig mitgeführte Flasche Buttersäure fallen, welche auf dem Asphalt zerbricht. Echte Dauerslumbewohner haben sich bereits so an den Gestank gewöhnt - genauer gesagt, sind ihre Nasen so sehr ruiniert - dass sie ohne Atemschutz durch die Slumgassen laufen können.

[Bearbeiten] Der Slumbewohner

Der Slumbewohner ist ein widerstandsfähiges, abgehärtetes und gegen viele Krankheiten sowie Seuchen immunes Individuum. Den widrigen Lebensumständen zum Trotz vegetiert des Slumbewohner voller Hoffung und Zuversicht auf ein besseres Leben in der Stadt vor sich hin. Ohne Designerkleidung, ohne eine medizinische Versorgung und ohne Rauschmittel in ausreichendem Umfang. Die Sozialstuktur in beeindruckend: Die Familien helfen sich untereinander, so gut es eben geht. So ist es keine Seltenheit, dass die Mutter bei der Nahrungsbeschaffung einen halb angebissenen, auf den Boden liegenden Apfel, der schon zu schimmmeln beginnt, aufhebt und ihn, statt ihn selber zu essen, mit zu ihrer Familie nimmt und ihn gerecht unter den 15 Kindern aufteilt.


[Bearbeiten] Was Sie unterlassen sollten, um nicht in einem Slum leben zu müssen

  • der Mafia Schutzgeld zahlen
  • glauben, dass mit dem Euro nichts teuer wurde
  • nicht-polnische Prostituierte aufsuchen
  • Ihrem Chef die Sekretärin ausspannen (führt zur Arbeitslosigkeit)
  • in Deutschland Steuern zahlen (ACHTUNG: Steuerhinterziehung ist strafbar!)

[Bearbeiten] Entstehung eines Slums

Ein jeder Slumbewohner hatte einen Traum: Die Karriere in der Stadt. Doch abgeschreckt von Menschen wie Dieter Bohlen verzichteten sie auf das pulsierende Leben im Stadtzentum und siedelten in den Randbezirken der Stadt. Da sie bereits verarmt, teilweise von fern, angereist waren und da es mit Ausnahme von Osnabrück kein Hartz IV für die arbeitslosen Slumbewohner gibt, versuchen sie das Beste aus der Perspektivlosigkeit zu machen. Nachfolgend anreisende verarmte Bevölkerungsgruppen lassen sich in der Nähe ihrer Genossen in den Slums nieder. Somit kommt es zu einem explosionsartigen Anstig der Bevölkerungszahlen und somit auch der Größe eines Slums.

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