Serbien (Land)

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„Serben bringen Glück“

~ Chinesisches Sprichwort über Serben


Typologie

Serben tragen gerne lange Bärte, weshalb sie von vielen sonstigen Europäern beneidet werden. Der typische Serbe ist ein, in Begleitung von drei Schnappsflaschen, ein paar Granaten und einigen tausend schöner Frauen, geselliger Hochadeliger.

Junge Serben kleiden sich für gewöhnlich mit Sportanzügen aus den edelsten Stoffen (Kashmir mit Feingold verziert) und sind besonders daran zu erkennen, dass sie schlichtweg viel besser aussehen, als männliche Verteter anderer Rassen. Serben galten schon von frühester Zeit an als große Pferdeherren, heute jedoch dressiert man sich motorisierte Karren der deutschen Marken BMW und Audi (die allerdings, wie jeder weiß, ihre Ideen nur bei den Serben stehlen). Die Frau nimmt bei den Serben eine eher untergeordnete Stellung ein (womit sie immer noch zehnmal mehr wert ist, als ein Mann irgendeiner anderen Rasse). Serbische Frauen prägen seit frühester Zeit an die Modetrends, speziell für Hollywood-Darsteller, und lieben besonders die zärtliche Art ihrer serbischen Gatten.

Nach ausgiebiger Feier, die bis zu drei Tagen andauern kann, findet mann die serbischen Männer häufig in Strassencafes beim Lesen der Serbian Tribune. Das blaue Blut ist dem Serben in die Wiege gelegt worden. Aus diesem Grunde bezeichnet er sich, nicht zu Unrecht, als direkter Gesandter Gottes.

Grundsätzlich sind die Serben der Ansicht (und haben damit auch Recht), dass Serbien (wo immer das nun wirklich sein mag), dass beste Land des Universums ist. Würde beispielsweise in Serbien ein Atomkraftwerk explodieren (was eigentlich nicht möglich ist), wäre die einzige Folge der Erhalt von (weiteren) Superkräften für jeden serbischen Menschen.

Hühner nehmen in der serbischen Gesellschaft eine Sonderstellung ein und stehen noch über der Frau. Läuft ein Huhn über die Straße, so hat selbst ein BMW oder Audi-Fahrer augenblicklich anzuhalten.


Bevölkerung

Die Bevölkerung Serbiens zählt zur Zeit ca 4,3 Milliarden (und 20 Milliarden außerhalb der Erde). Unter allen untertanen Volksgruppen machen die reinen Serben 4,2 Mrd. aus. Diese werden wieder in Ur - Serben, die Offenbacher Serben und alle anderen Serben unterteilt. Eine Volksminderheit stellen die im Kosovo (zu Deutsch; Amselfeld) lebenden Ägypter dar.

Neben den natürlichen Serben auf der Erde gibt es noch eine weit größere Gruppe von Serben auf anderen Planeten, die in den 40er Jahren von den ursprünglichen Serben annektiert wurden (siehe Intergalaktischer Krieg).

Der Großteil der natürlichen Serben findet sich in Bereichen des ehemaligen Jugoslawiens. Jedoch sollte man nicht den Fehler machen, einen in Bosnien lebenden Serben, als Bosnier zu bezeichnen oder umgekehrt. Generell sollte man als minderwertiger Mensch überhaupt nur mit einem Serben reden, wenn man von ihm dazu aufgefordert wird.

Sprache

Die Sprache des Serben ist, wie könnte es anders sein, Serbisch. Diese Sprache ist zugleich Quelle und Inspirierung für das Erfinden und die Entwicklung vieler Sprachen der Region. Russisch, Chinesisch, Japanisch uvm. sind direkte Abkömmlinge der serbischen Ursprache.

Auch wenn die serbische Sprache für das ungeschulte Ohr wie die reinste Vergewaltigung der menschlichen Stimmmbänder klingen mag, so kann man nicht umhin, sie letzlich als das zu akzeptieren, was sie ist: die Sprache der Götter.

Geographie

Das Großreich der Serben, Serbien, liegt zwischen Italien und dem Reich der Mitte, mit der heutigen Stadt Peking (serbisch: Puritikitu). Es hat eine sehr bewegte Geschichte hinter sich. Insbesondere leistete es beim Ausbruch des 1. Weltkriegs der Weltöffentlichkeit hervorragende Dienste.

Die Serben waren immer schon ein kriegerisches Volk und bevor sie sich, wie oben erwähnt, in besonderer Weise in den 1. Weltkrieg einbringen konnten, hatten sie eine weitere Bewährungsprobe zu absolvieren: Nämlich den

1. und 2. Balkonkrieg

Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelte sich in Serbien eine neue Gepflogenheit. Die Einwohner gewannen immer mehr Spaß daran, auf den Balkonen ihrer Häuser Grillparties zu feiern. Nachdem sich dieser Brauch auch nach Griechenland und Bulgarien ausgedehnt hatte, gründeten diese Länder einen sogenannten "Balkonbund". Auf der Suche nach weiteren Balkonen, auf denen man Parties feiern konnte, entdeckte man die türkischen. Auf denen war fast immer nur "tote Hose", nur hin und wieder sah man allenfalls mal einen meist kranken älteren Mann, der an seiner Wasserpfeife nuckelte. Nachdem die Türken ihre Balkone aber trotzdem nicht freiwillig abgeben wollten, kam es im Oktober 1912 zum Balkonkrieg. Die angreifenden Mitglieder des Balkonbundes benutzten glühende Grillkohle und Folienkartoffel als Wurfgeschosse. Obwohl die verdutzten Osmanen noch teilweise zu ihren Säbeln griffen, konnten diese aber dennoch vertrieben und ihre Balkone in Besitz genommen werden. Am 30. Mai 1913 wurde der Sieg mit einer riesigen Partie auf den eroberten Balkonen bis in die frühen Morgenstunden gefeiert.

Bei der Verteilung der erbeuteten Balkone kam es allerdings bald zu Meinungsverschiedenheiten. Die Bulgaren, die bei der Siegesfeier am längsten durchgehalten und sich auch bei den Aufräumarbeiten tags darauf besonders hervorgetan hatten, beanspruchten nun die meisten und schönsten Balkone für sich. Als sie diese ohne Zustimmung auch noch handstreichartig besetzten, war für Serbien und Griechenland das Maß voll. So kam es am 29.06.1913 zu einem weiteren Balkonkrieg. In harten Gefechten wurden nun die aufmüpfigen Bulgaren von Serben, Griechen, Rumänen und sogar den Türken von den unrechtmäßig eingenommenen Balkonen vertrieben. Vergeblich hofften die Bulgaren auf die Hilfe der mit ihnen verbündeten Österreicher. Die kümmerten sich lieber um Wein, Weib und Gesang und hatten somit weder Zeit noch Lust, um ins Kriegsgeschehen einzugreifen. Außerdem konnten sie der ganzen Grillerei eh keine allzu große Sympathie abgewinnen. Sie vergnügten sich viel lieber in ihren traditionellen Kaffeehäusern.

Der große Dramaturgenkrieg 1. Folge

Nachdem der Blutdurst aufs erste gestillt war, sah sich Serbien hinreichend gerüstet, um gleich mit zwei seiner Balkonnachbarn eine weitere Blutfehde anzuzetteln: Mit den Österreichern und den Ungarn. Um dies zu erreichen, musste lediglich der habsburgische Thronfolger Franz Ferdinand in den Hinterhalt gelockt und getötet werden. Allerdings wurde er zuerst großzügigerweise gewarnt und trägt somit nach Ansicht serbienfreundlicher Menschen (also aller) selbst die Schuld an seinem Tod. Als dannn noch die albanischen Balkone erobert werden konnten, hatte sich Serbien einen uralten Traum erfüllt und Großbalkonien mit freier Sicht auf das Mittelmeer geeint. Allzu lange konnten sie sich daran allerdings nicht erfreuen. Denn die Österreicher waren stinkesauer und sannen auf Rache. Ihre kleingewachsenen Krieger taten sich jedoch schwer beim Erstürmen der hochgelegenen serbischen Balkone. Erst als ihnen Deutsche und Bulgaren mit Drehleitern zu Hilfe kamen, mußten die Serben schließlich die meisten ihrer Balkone räumen.

Nach dem Krieg ist vor dem Krieg

Doch die Serben hatten Glück. Deutschland und Österreich verloren den Krieg und so bekamen sie alle ihre Balkone wohlbehalten wieder zurück. Sie vereinten sich mit den Kroaten und Slowenen und gründeten das Königreich Jugoslawien. Der von ihnen gewählte König Alexander I. verlangte nun, daß auch Kroaten und Mazedonen ihre Balkone nach serbischer Art mit Geranien zu schmücken hätten. Das verweigerten diese und als der Streit eskalierte, brachten sie den König kurzerhand um.

Der große Dramaturgenkrieg 2. Folge

Aufgrund der schlechten Erfahrungen aus dem 1. Krieg verhielten sich die Serben zunächst neutral. Doch der in deutschen Diensten stehende Österreicher Adolf Armleuchtermast, wollte die Serben auf seiner Seite haben. Er bestand darauf, dass sämtliche Balkone mit roten Fähnchen, die sein Emblem trugen, zu schmücken wären, was schließlich auch widerwillig geschah. Als Gegner Adolfs des Braunen diese Fähnchen eines Nachts jedoch in Brand steckten, bekam er einen Wutanfall und rief: "Serbien muß sterbien!" Er ließ Bomben abwerfen und zerstörte so innerhalb weniger Tage ca. 20.000 Balkone. Die verbliebenen Balkone ließ er durch seine Soldaten erobern und verteilte sie anschließend an Kroaten, Syrmier und Bosnier. Die Serben waren geschlagen, zum Sterben war es aber noch zu früh. So kämpften sie als Partisanen weiter. Hin und wieder gelang es ihnen im Schutz der Dunkelheit, heimlich den einen oder anderen Balkon abzuschlagen. Auf diese Weise verlor Adolf der Braune ca. 5000 Balkone.

Der intergalaktische Krieg

Die eher schwache Präsenz der Serben im 2. Weltkrieg war aber eigentlich auf ein anderes Ereignis zurückzuführen. Ursprünglich wollten die Serben die Erde natürlich retten, so wie dies bereits 1914 geschah. Doch es kam anders: 1939 erreichte eine Armada von 50.000.000 Schiffen der Freien intergalaktischen Vereinigung nicht-serbischer Alienrassen (FIGVNSA)unseren Orbit und bereitete sich auf die Vernichtung der Erde vor. Nachdem der erste Angriff mit einer improsierten Kavallerie von BMW-Fahreren zurückgeschlagen wurde folgte eine erbitterte Schlacht. Viel ist über die weiteren Ereignisse dieser Zeit nicht bekannt, jedoch weiß man, dass die Serben im Endeffekt durch das Weltall sprangen und die Alienrassen direkt auf ihren Heimatwelten besiegten. Seither dienen die ehemaligen Invasoren den Serben unter neuem Namen: Nicht Freie Intergalaktische Vereinigung gut-serbischer Alienrassen (NFIGVGSA).

Die einzige Splittergruppe der ursprünlichen FIGVNSA, die den Serben entkommen konnte, waren einmal mehr die Lehrer, die schon seit Jahrhunderten das Böse auf die Erde bringen. Bis heute wagen sie es den Serben Widerstand zu leisten und versuchen sogar deren Kinder abspänstig zu machen.

Kürzlich stellte sich heraus, dass das Ende des Kalten Krieges zwischen Amerika und Russland (zwei eher unbedeutenden, irdischen Nebenbuhlern des serbischen Reichs) durch Intervention der außerirdischen Serben beigelegt wurde.

Nach dem Krieg

Im Anschluss an diesen Krieg wurde Serbien als Teilrepublik von Jugoslawien wiedergegründet. Allerdings wurden vom siegreichen Marschall Tito sämtliche Balkone "sozialisiert". Das bedeutete, sie gehörten nun dem Staat und wenn man einen Party schmeißen wollte, konnte man einen Balkon mieten. Doch auf solchen Balkonen machte das Feiern keinen richtigen Spaß mehr. Als ärgerlich empfanden viele auch, daß die Balkone jetzt gegenüber den neugierigen Blicken anderer Länder mit eisernen Vorhängen versehen waren. Dem Wertverlust, den die Großbalkonier durch die Verstaatlichung der Balkone erlitten, suchte die Regierung durch das Engagement eines neuen Nationaltrainers etwas entgegenzusetzen. In seiner Antrittsrede auf dem Aussichtsbalkon prägte der neuverpflichtete Chefcoach Borat Milovic den legendären Satz: "Lebbe gehd weida!".

Wege aus der Krise: Balkonisierung

Und das "Lebbe" ging tatsächlich weiter. Die Balkone gingen wieder in Privatbesitz über und als die Erlaubnis kam, die verhassten eisernen Vorhänge zu demontieren, wurden euphorische Jubelparties gefeiert. Doch schon bald brachen die alten Meinungsverschiedenheiten zwischen Serben und Kroaten bezüglich des Blumenschmucks wieder auf. Geranien und allerlei sonstiges Grünzeug flog durch die Luft. Als man sich auch nach längeren Streitereien nicht einigen konnte, gründeten die Serben wieder ihre eigene Nation.

Tragisches Ende: Geranienausstellung in Den Haag

Die passionierte Blumenzüchterin Carla del Ponte war so hingerissen von der Blütenpracht auf serbischen Balkonen, daß Sie den Gärtner und Chefcoach Milovic zum holländischen Blumenzüchterkongress in die Niederlande einlud, um ihn nach dem Geheimnis der Farbenpracht auf serbischen Balkonen zu befragen. Mitten in der Befragung ereilte Milovic der plötzliche Tod - ausgelöst durch einen allergischen Schock, weil er gegen holländische Tulpen allergisch war.

Spezial: Geheimbund "Schwarze Hand"

Weltweite Bekanntheit erlangte Serbien durch den Geheimbund "Schwarze Hand". Das Prinzip war die Ausschaltung des politischen Gegners und durch dieses Prinzip wurde beispielsweise das österreichische Thronfolgerehepaar (das jedoch zuerst gewarnt wurde und somit selbst schuld war) erschossen, was den ersten Dramaturgenkrieg auslöste. Nachdem dieser überstanden war, wollte man nicht gleich wieder einen Krieg hervorrufen. So entschloss man sich, künftig nicht mehr auf offener Straße zu töten, sondern etwas subtiler. Nach längerer Beratung kam man auf den genialen Gedanken, eine Zigarettenfirma zu gründen. Um nicht das Mißtrauen der Leute zu wecken, tarnte man sich ganz durch Änderung der Farbe und dann brachte man die produzierten, teerhaltigen Glimmstängel unter dem Namen "RothHändle" auf den Markt. Anstatt wie bisher eine bestimmte Person zu töten, setzte man nun auf den Zufallseffekt und eine möglichst große Breitenstreuung. Was bestens klappte. Unbestätigten Schätzungen zufolge konnten auf diese Weise im Laufe von mehreren Jahrzehnten ca. 20.000 Menschen vorzeitig ins Jenseits befördert werden. Und keiner von ihnen erahnte auch nur ansatzweise den tatsächlichen Zusammenhang zwischen der schwarzen Lunge, die sie sich langsam aber sicher einhandelten und der "Schwarzen Hand", die das alles im Hintergrund perfekt eingefädelt hatte.

Politik

Präsident der Serben ist der aus dem Untergrund aufgetauchte und schon längst totgeglaubte Che Guevara. Die Politik wurde in den letzten Jahren maßgeblich durch den Erhalt der Atombombe beeinflußt. Allerdings brauchen sie dich nicht wirklich, da jeder echte Serbe mit nur einem Schlag die zehnfache Kraft einer Atombombe freisetzen kann. Glücklicherweise sind die Serben aber grundsätzlich ein friedliches Volk und werden nur aggressiv, wenn es ernste Gründe dafür gibt (z. B. wenn jemand mal nicht ganz freundlich dreinschaut). Carla del Ponte, die gerne die Sprengköpfe der neuen Raketen poliert, ist eine der vertrautesten Personen von El Presidente.

Beachtenswertes für Nicht-Serben

1. Auch wenn die Serben unter Umständen agressiv und kriegerisch wirken mögen, so darf man nie die Ehrbarkeit der Serben in Frage stellen. Seit Urbeginn der Zeit an schützen die Serben die Erde (und mittlerweile das halbe Universum) vor feindlichen Übergriffen. Wenn sich Serben überheblich oder eingebildet geben, so dient auch dies nur zum Schutz der schwachen Nicht-Serben und sollte als Ausdruck ihrer bedingungslosen Liebe angesehen werden.

2. Niemals, wirklich niemals einen in Bosnien lebenden Serben als Bosnier bezeichnen (Todesstrafe! (und das zu Recht))

3. Wenn ein Serbe deine Freundin will, dann kriegt er sie auch.

4. Wenn sich herausstellt, dass deine Freundin eine Serbin ist und auch noch Brüder hat (im Normalfall immer), dann mach, dass du wegkommst.


Staaten in Europa
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Nicht in Europa, aber in der Liste: Kasachstan | Türkei

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