Seidenbacher Müsli

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Seidenbacher Müsli ist eine merkwürdige Verkettung von Umständen, die keine grosse Auswirkung haben auf die Weltgeschichte.

[Bearbeiten] Geschichte

Der schweizer Chemiker Ulf Stuhl entdeckte indirekt das Seidenbacher Müsli am Morgen des 12. Novembers 1934 zufällig an seinem Frühstückstisch. Diesem Ereignis voraus gingen viele Monate intensiver Forschung zur Beseitigung einer Verstopfung im Abflussrohr seines Labors.

Da sich Ulf Stuhl zu diesem Zeitpunkt in einem finanziellen Engpass befand (was ja irgendwie gut mit einem verstopften Rohr zusammenpasst), war er darauf angewiesen, bereits verbrauchte Chemikalien und Küchenutensilien zu verwenden zwecks Herstellung eines Abflussfrei-Granulats, da er seine noch verbliebenen knappen und kostbaren Vorräte an einwandfreien Chemikalien nicht eben wegkippen mochte.

In der Not griff er also auf die grossen Mengen Puderzucker, Sellerie, Dextro-Energen, Natriumhydroxid, die unvermeidlichen alten Socken, Bilsenkraut und Moos, Schwefeldioxid und Salzsteine für Wellensittiche zurück.

Zur Sicherheit lieh er sich noch eine Spirale, falls sein Experiment nicht das erhoffte Resultat zeitigte.

Nachdem er die Mischung angelegt hatte, fuhr er in den Urlaub, um mal den Kopf von der ganzen Chemiescheiße freizukriegen (Er war zwar begabt, aber auch furchtbar schnell gelangweilt von den ganzen Sauerstoffbrücken, chemischen Keulen und Edelgasen). Da ein Schweizer immer nur irgendwoanders hin, hauptsache nicht nach Zürich will, fuhr er ins Frankenland.

Derweil setzte seine Mixtur richtig an.

Nach seiner Rückkehr bemerkte er, dass er die Schüssel mit der Granulatmischung keineswegs trocken geworden war, sondern sich separiert hatte in eine Flüssigkeit und in eine viskose Masse. Er trennte sie beide voneinander und ging ins Bett.

Am nächsten Morgen war die Flüssigkeit kondensiert, hatte einen Abschiedsbrief hinterlassen und ward nie wieder gesehen. Den Abfluss hatte sie nicht als Ausgang benutzt. Die viskose Masse saß in der Küche und hatte schon mal das Frühstücken angefangen. Just als Ulf Stuhl hereinkam, biss die Masse in die Semmeln vom Vorabend und rief: "Oh! Oha! Seidenbacher Müsli, leckerleckerlecker, leckerleckerlecker, leckerleckerlecker!"

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