Schwerin

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Die Fassadenattrappe des Schweriner Landtages.

Schwerin (sprich "Schwein") ist die Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern und Sitz des hiesigen Landtags. Die Einwohnerzahl beträgt von Oktober bis März 3 Einwohner (Winterwache). In den Sommermonaten steigt die Bevölkerungszahl auf weit über 1000 (mindestens 997 Touristen), sodass Schwerin zu Recht von den drei Einheimischen (die Drei Wächter) als Metropole angesehen wird.

[Bearbeiten] Geschichte

Als Mecklenburg-Vorpommern im Jahre 1990 im Rahmen des Projekts Blühende Landschaften I expandierte, wurde relativ nahe der Zivilisation ein Platz zum Bau einer großen und mächtigen Hauptstadt auserkoren. Leider gingen dem Investor dank erhöhter Baukosten der Kreidefelsen auf Rügen vorzeitig die Mittel aus. Deshalb baute man Schwerin.

Im Lübeck-Konflikt, der seit 2005 schwelt, wurde die Stadt von wütenden Touristen angegriffen, deren Ausflugsfahrt nach Lübeck abgesagt werden musste. Der Westturm des Schweriner Schlosses wurde dabei schwer beschädigt und ist heute ein besonderer Touristenmagnet.

Der Name der Stadt geht höchstwahrscheinlich auf den planenden Architekten Hans-Georg Mecklenburg zurück, der beim Besichtigen des Bauplatzes ausrief: "Der Platz ist schwer in Ordnung!"

[Bearbeiten] Kultur & Tourismus

[Bearbeiten] Schweriner Schloss

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Das Schweriner Schloss ist ein Publikumsmagnet, hier gibt es auch die beste Wurst der Stadt.

Die kulturellen Angebote der Stadt sind vielfältig. So kann man das fast historische Schloss mit dem zerstörten Westturm besichtigen (Baujahr 1991). Das Schloss wird von roten, wie Terrakottaplatten aussehende Verzierungen geschmückt, die aus widerstandsfähigem Resopal gefertigt wurden und aus dem ortsansässigen Baumarkt stammen. Das in den Formen der neuköllner Frührenaissance gehaltene Kunststoffportal an der Hofseite mit dem Relief der Kreuztragung im Giebelfeld besticht durch seine verblüffende Hässlichkeit und wurde von der Landesregierung sofort nach seiner Erbauung unter Denkmalschutz gestellt. In die Fensternischen der nördlichen Empore sind Styroporreliefs mit Darstellungen der im Schweriner Dom gesichteten Marien-Erscheinungen eingelassen; diese Reliefs wurden von japanischen Touristen schon so oft fotografiert, dass sie fast erblasst sind, weswegen die Landesregierung für die nördliche Empore ein Ablichtungsverbot ausgesprochen hat.

[Bearbeiten] Schweriner See

Weiterhin lädt der Schweriner See, der seine Existenz einem Wasserrohrbruch im Jahr 1995 verdankt, zum Flanieren ein. Die Artenvielfalt dieses Sees ist einzigartig in Mecklenburg-Vorpommern. Neben der Sozialkrabbe leben dort auch Feuerfische und Seesaurier, die es sonst in keinem See der Region zu bewundern gibt. Auf einer Fläche von 63 qkm bietet der See auch den Drei Wächtern ausreichend Gelegenheit zur Körperpflege und im Sommer werden unter den Touristen regelmäßig spektakuläre Tretboot-Regattas ausgetragen.

[Bearbeiten] Fischbude am Markt

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Die Fischbude am Markt zählt zu den herausragendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Die Fischbude am Markt zählt zu den Publikumsmagneten der Stadt und ist neben dem Café Prag und dem Schloss der einzige Ort, an dem sich die Drei Wächter und die Touristen mit Nahrungsmitteln versorgen können. Spezialität des Hauses ist der ALG II-Lachs, gefolgt vom Stützen-Aal und der Sozialkrabbe, die mithilfe hoher Subventionierungen der Landesregierung im Schweriner See gezüchtet wird.

[Bearbeiten] Schweriner Dom

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Der Opferaltar für den Gott der Arbeitslosen.

Der Schweriner Dom ist ein auf alt getrimmtes Bauwerk, das kurz nach der Wende im Schnellverfahren aus dem Boden der mecklenburgischen Seenplatte gestampft wurde. Es wurde nach Bauplänen aus dem 14. Jahrhundert im Stile einer dreischiffigen gotischen Basilika gebaut. Das dabei verwendete Baumaterial sieht aus wie Backstein, fühlt sich auch an wie Backstein, ist aber in Wirklichkeit wiederverwertetes Duroplast, welches aus den abgewickelten Trabant-Kombinaten der Region stammte. Aufgrund der Instabilität des Duroplasts kamen bei den Bauarbeiten etliche Bauarbeiter durch Einstürze der bereits hochgezogenen Kirchenschiffe ums Leben. In Gedenken an diese heldenhaften Arbeiter wurden nach der Fertigstellung mehrere Gedenktafeln im Dom installiert.
Wunderbare Kirchenfenster, die noch aus Kriegsbeutebeständen des Zweiten Weltwettessens stammen, tauchen das Innere des Doms in ein mystisches Licht und es geht die Legende, dass die drei Wächter dort regelmäßig Marien-Erscheinungen beobachten (obwohl der Dom von der evangelischen Kirche betrieben wird), die auch von einigen Sommertouristen schon gesichtet wurden (siehe Fotogalerie).

Im Schweriner Dom wurde noch ein zweiter Dom errichtet, dieser Dom im Dom wurde zusätzlich gebaut, da die reichlich vorhandenen Fördermittel zum Bau des eigentlichen Doms noch nicht aufgebraucht waren und die Landesregierung sich von der Errichtung eines zweiten Doms höhere Besucherzahlen versprach.

Im Dom ist auch ein Opferaltar aufgebaut und in einem allsonntäglichen Ritual opfern die Drei Wächter dem Gott der Arbeitslosen ein im Cafe Prag erworbenes Käsebrot und erhoffen sich davon Prosperität und Frieden für ihre Stadt. Ansonsten ist der Dom vollgestopft mit Kriegsbeuterestbeständen, Gedenktafeln an die Kriegsopfer der Region und die Bauarbeiter, die beim Schnellbau des Doms ums Leben kamen, sowie pseudoantiken Gemälden, die auf den Flohmärkten der Region billig erstanden wurden.

[Bearbeiten] Theater

Die Stadtführung ließ bei der Erbauung Schwerins auch eine Theaterattrappe anfertigen, die in den wärmeren Monaten des Jahres aufgebaut wird, um den gebildeteren unter den Touristen auch ein wenig Hochkultur vorzugaukeln und der Stadt eine zusätzliche Einnahmequelle zu erschließen. Der Theaterbetrieb wird nur geringfügig aus den Gewerbesteueeinnahmen des Cafe Prags subventioniert und das Theater-Ensemble besteht einzig und allein aus den Drei Wächtern, die sich mit ihrer Laienschauspielerei ein paar Brosamen zu ihrer Hartz IV-Unterstützung dazuverdienen. Es werden Klassiker der internationalen Theaterliteratur gegeben, Warten auf Godot in der Bearbeitung vom derzeitigen Landesfürst Dr. Harald Ringstorff gehört zu den erfolgreichsten Stücken des Schweriner Theaters und fordert den Drei Wächtern alles an schauspielerischem Können ab.

[Bearbeiten] Wirtschaftskreislauf

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Einer der drei Wächter bei seinem Tagewerk im Cafe Prag.

In Schwerin besteht ein einzigartiger Wirtschaftskreislauf, der die Wachstumsraten dieser Metropole konstant hoch hält. Die drei permanenten Einwohner tragen ihre gesamte Hartz IV-Unterstützung ins einzige Cafe am Ort, dem Cafe Prag. Dort laben sich die drei Wächter an Wurst und Bier und treiben durch ihren stetigen Konsum die Gewerbesteuereinnahmen der Stadt in schwindelerregende Höhen. Das Cafe Prag ist auch Zufluchtsort vieler Landespolitiker (und eigentlicher Sitz des Schweriner Landtages), die sich in den immer länger werdenden Parlamentspausen auf einen Schoppen Wein hierhin zurück ziehen und darüber beraten, welche Touristenattraktionen man der Stadt noch angedeihen lassen könnte. Gelegentlich wird auch über das braune Pack im Schweriner Landtag diskutiert, doch da dieses Thema zu frustrierend für die Landespolitiker ist, wechselt man lieber schnell wieder das Thema, spricht über weitere Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen für die drei Wächter und bestellt sich noch einen Schoppen Wein.

[Bearbeiten] Besonderheiten

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Der Dom im Dom ist eine außergewöhnliche Attraktion der Landeshaupstadt.

Auffällig in der Stadt ist, dass sie aus nur sieben massiven Gebäuden besteht. Mittig liegt dabei das Schweriner Schloss. Westlich und östlich vom Schloss gibt es fünf Gebäude die in einer einzigartigen Bauweise, der sogenannten Plattenbauweise, entstanden sind. Im Winter sind sie unbewohnt. Der Schweriner Dom ist das siebte und augenfälligste Gebäude, der Rest der Stadt besteht aus Altstadt- und Fachwerkattrappen, die nur in den Sommermonaten aufgebaut werden (manchmal auch an sonnigen Wintertagen) und der Stadt ihren pittoresken Aufbau-Ost-Charme verleihen. Auch der Schweriner Landtag besteht nur aus einer Landtagsfassade, die eigentlichen Plenarsitzungen und Debatten werden ausschließlich im Café Prag abgehalten.
Da Schwerin sehr klein ist, gibt es keine richtigen Straßen. Einzig und allein Wege aus sogenanntem Mecklenburger Schotter wurden in Schwerin angelegt. Im Osten der Ansiedlung befindet sich der mit 14 ha größte Busparkplatz der Welt.

[Bearbeiten] Fotogalerie



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