Schnapszahl

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Die 4.444er Schnapszahl wurde bis heute nie erreicht, auch wenn sich viele an ihr versucht haben.

Als Schnapszahl bezeichnen Suchtforscher die Anzahl an Schnäpsen, die ein Alkoholiker noch konsumieren kann, bevor ihm eine lebenslange Demenz das Trinkerleben verleidet. Je nach körperlicher Konstitution des Trinkers, kann die Schnapszahl durch eine kurzfristige Entgiftung erhöht werden.

[Bearbeiten] Die Entdeckung der Schnapszahl

Die Entdeckung der Schnapszahl wird dem selber alkoholkranken amerikanischen Wissenschaftler Johnny Walker zugeschrieben, der sich bei einem Selbstversuch in einem Hotelzimmer in Las Vegas über mehrere Wochen mit harten Alkoholika zudröhnte. Eigentlich wollte er durch das Experiment seine persönlichen Grenzen besser kennenlernen und herausfinden, mit wieviel Promille er noch den Hotelaufzug alleine finden würde, doch er übertrieb es, verfiel während des Experiments in eine Demenz, schrieb aber vorher noch genau auf, wieviele Schnäpse zu seinem Gehirntod führten: Es waren 555 Schnapsgläser randvoll gefüllt mit Gin.

[Bearbeiten] Weiterführende Forschungen

Nach dem tragischen Ende des Mr. Walker übernahmen zahlreiche Therapeuten seine Versuchsanordnung und unternahmen Feldstudien mit Strafgefangenen und Insassen von geschlossenen Psychiatrien. Dabei wurden die Versuchskaninchen über mehrere Monate an ihr persönliches Alkohollimit herangeführt und letztendlich alle mit dem Überschreiten ihrer persönlichen Schnapszahl behutsam an den Hirntod herangeführt. Heute kann jeder Alkoholiker beim Arzt seines Vertrauens gegen die Zahlung einer geringen Gebühr seine persönliche Schnapszahl in Erfahrung bringen und sich somit den Rest seines Trinkerlebens sinnvoll einteilen. Wer sich die Schnapszahlgebühr sparen möchte und das Geld lieber gleich in Stoff anlegt, kann die Zahl auch durch eine einfache Formel selbst ermitteln:
Körpergewicht in kg x Leidensdruck in bar / Größe der Leber in m2 = Persönliche Schnapszahl

[Bearbeiten] Kritik

Kritiker der Schnapszahlforschung bemängeln, dass die Schnapszahl oftmals zu ungenau sei. So wurde z.B. einem Metzger aus Braunschweig von seinem Hausarzt vorausgesagt, er könne noch 14 Liter reinen Methylalkohol zu sich nehmen, bevor sein Hirn zerplatze. Dieser setzte sich darauf mit 13,5 Litern des feinen Stöffchens unter seine Lieblingsbrücke und begann mit dem Gelage. Doch schon nach 8,5 Litern war Schluss, der Metzger verfiel in eine Demenz und seine Frau verklagte den Arzt, der die Schnapszahl prophezeit hatte. Das Braunschweiger Fertiggericht verhandelte den Fall und verurteilte den Arzt wegen fahrlässiger Tötung zu 300 Stunden Sozialdienst in einer Entgiftungsstation.

[Bearbeiten] Literatur

  • Fischer, Dr. med. Alexander: Thrombozytäre Serotoningehalte und Serotoninaufnahme bei alkoholabhängigen Mathematikstudentinnen: Korrelation mit diagnostisch-typologischen und katamnestischen Daten nach qualifizierter Entzugsbehandlung. Dissertationen/Habilitationen. Friedrich-Schiller-Universität Jena; 2001
  • Henkels, Walter: Zahl ist Zahl + Schnaps ist Schnaps. Aus der angewandten Lehre vom edlen Trinkwerk Econ, Düsseldorf/Wien 1971
  • Kasten, Bernd: Prinz Schnaps & Graf Zahl: Schwarze Schafe im mecklenburgischen Fürstenhaus. Hinstorff; 2009
  • Seydel, Heinz: Schnaps! - das war sein letztes Wort. Eulenspiegel Verlag 1962


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