Schaulustiger

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[Bearbeiten] Definition

Ein gestreiftes Raubtier, ursprünglich in Afrika und Asien beheimatet, welches sich durch Beuteschemawandel nach versehentlicher Einfuhr durch Ferntouristen an europäische Gepflogenheiten angepasst hat.

[Bearbeiten] Ethymologie

Das Wort setzt sich aus vier semantischen Bedeutungsträgern zusammen. Scheiße, Au!, sowie (engl.) Looser und Tiger. Eingewanderte Rosenverkäufer, welche aus heimatlicher Tradition mit dem Erspüren der Gegenwart des S. vertraut waren, und in Respekt vor der Kreatur geschult waren, prägten den Ausdruck. Sie machten sich gegenseitig auf den Verzehr eines betrunkenen Europäers in dunklen Seitengassen durch den S. aufmerksam, indem sie ausriefen: "Scheiße, Mann! Au! Das muss wehtun! Das Vieh frisst wieder so einen Looser! Armer Tiger! " . Anschließend boten sie selbstlos mit einem herzlichen "Wollerosekaufen" den Hinterbliebenen ihre Dienste als Trauerhelfer an. Wie in der Volkethymologie häufig zu beobachten, hat sich eine Zusammenziehung der Bedeutungseinheiten (orthotaktische Retraktion) ergeben, wonach über verschiedene, nicht erhaltene, aber aus Syntaxresten zu erschließende Zwischenstufen der SchaulusTiger geformt wurde.

[Bearbeiten] Verbreitungsgebiet

Kneipenviertel und Autobahnen (dort jedoch immer die Gegenspur).

[Bearbeiten] Haltung

Das possierliche Tierchen ist genügsam. Es ist gewinnbringend bei unliebsamem Besuch einzusetzen. Jedoch verlangt es ab und an nach Gemeinschaft mit gleichartigen Tieren. Diesem Bedürfnis ist einfach Rechnung zu tragen. Nehmen Sie es gelegentlich mit auf eine Autofahrt, provozieren Sie auf der Überholspur einer schön kurvigen Autobahnstrecke, direkt hinter einer Kuppe einen kleinen Auffahrunfall und fahren Sie schnellstmöglich davon. An der nächsten Ausfahrt umdrehen, zurückfahren und dort finden Sie unzählige Artgenossen Ihres kleinen Hausgenossen.

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Weblinks

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