Sächsisch

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Sächsisch (sächs.: Säggs'sch) ist die Weltsprache schlechthin. Ihre hervorstechenden Merkmale sind der Verzicht auf harte Konsonanten sowie die häufige Weglassung des letzten Vokals eines Wortes (Beispiel: Gonnsonanndn).

[Bearbeiten] Entstehung und Verbreitung

Vor ca. 40 Mio. Jahren entschied der damalige Geenisch (Stammeschef) der Sachsen, ein gewisser Gurrd Biedngobb, dass die Sachsen in Sachsen sächsisch zu sprechen hätten. Es gibt allerdings ernstzunehmende Hinweise darauf, dass Sächsisch bereits im Paradies Amtssprache war (Quelle: Karel Gott). Spätestens nach dem Turmbau zu Babel muss aber eine allgemeine Verschluderung der menschlichen Sprache eingetreten sein, nur so lässt sich die heutige Existenz vieler anderer Sprachen und sprachenähnlicher Lautäußerungen (amerikanisches Englisch) hinreichend erklären.

Bereits vom Urknall an zeichneten sich die Sachsen durch einen unbändigen Drang zum Reisen und eine besondere Anpassungsfähigkeit aus. So suchten sich im Laufe der Jahrmillionen zahlreiche Angehörige dieser Urzivilisation in mehreren Ausreisewellen eine neue Heimat. Beispiele:

  1. Die Niedergeschlagenen (Mobbingopfer und sonstige Depressive) zogen in nordwestliche Richtung und fanden ein großes flaches Land, dessen Exportschlager ein Volksauto werden sollte. Die Ureinwohner päppelten die Ankömmlinge mit Braunkohl, Pinkel und Doppelkorn auf, woraufhin die Sachsen versprachen, an der Entwicklung des Autos mitzuwirken. Ein Sachse, dessen Name nicht überliefert ist, kam auf die bahnbrechende Idee, die eckigen durch runde Räder zu ersetzen. Der einsetzende geschäftliche Erfolg bestätigte diese Innovation. Aus Dankbarbeit nannten sich die Ureinwohner fortan Niedersachsen, weigerten sich aber, die sächsische Sprache einzuführen, weil sie unbedingt die harten und spitzen Mitlaute behalten wollten (spitze Steine).
  2. Eine andere Gruppe Sachsen fuhr im Rahmen einer Kaffeefahrt zu einer entlegenen Insel, die von eigenartigen Menschen bewohnt war, welche ständig Tee tranken und solch eigenartige Sachen wie Lamm mit Minzsoße aßen. Das Boot war noch aus sowjetischer Produktion, deshalb ging es unter, bevor die Reisegruppe die Rückfahrt antreten konnte. Da sich die Sachsen anfangs mit der Küche der Insulaner überhaupt nicht anfreunden konnten, warfen sie Angeln aus, denn Fisch war zuhause sowieso begehrte Mangelware. Dieses Verhalten brachte ihnen den Spitznamen "Angelsachsen" ein. Auch dieser Gruppe ging das Sächsische verloren, da sie unbedingt fraternisieren (wahllos rumficken) wollte und dafür die affektierte und von Nasallauten beherrschte Sprache der Ureinwohner annahm.

In den letzten Jahrzehnten führte die anhaltende Reisebegeisterung der Sachsen dazu, dass das Sächsische sich (wieder) zur Weltsprache entwickelte. Nach Erkenntnissen der Geheimdienste AEG und FCKW gibt es heute kein Land mehr, in dem man nicht wenigstens einen sächsisch sprechenden Menschen trifft. Reinhold Messner berichtete, dass sogar der von ihm im Himalaya aufgespürte Yeti ihn zu starkem Kaffee und Dresdner Christstollen eingeladen hatte und während der langen Unterhaltung deutlich sächselte.

Nach einer aktuellen Studie des Sprachenkomitees der Verminten Nationen gibt es in unserer und den Nachbargalaxien ungefähr 412 Milliarden Sächsischsprachige. Obwohl nur ein verhältnismäßig geringer Teil davon auf der Erde lebt, ist durch deren gut geplante Verbreitung das Sächsische praktisch omnipräsent.

[Bearbeiten] Charakteristika

Das Sächsische kennt ausschließlich "weiche" Konsonanten. Einige Sprachforscher gehen davon aus, dass dies auf der viele Millionen Jahre andauernden Erosion des sächsischen Wortgesteins beruht. Andere führen es darauf zurück, dass die Sachsen ein gemütlicher Volksstamm (sächs.: ä gmieedliches Välgchn) sind, der sich nur ungern für aggressive Handlungen hergibt und deshalb auch einer harten, verletzenden Aussprache abhold ist.

Weiteres Charakteristikum ist das Verschlucken zahlreicher Selbst- und Mitlaute (Beispiel: Was willsdn? - Was willst du denn?). Überhaupt tendiert das Sächsische zu einer Art Singsang im Telegrammstil, welches vor allem in Chemnitz und Umgebung hingebungsvoll und mit hoher Kopfstimme gepflegt wird. Die sprachliche Verknappung rührt daher, dass die Sachsen wenig Zeit haben (der sächsische Tag umfasst nur etwa 20 Stunden), weil ihnen ständig neue Erfindungen im Kopf herumgehen (Odol-Mundwasser, Melitta-Filtertüte usw.) und außerdem die täglichen 4 Liter (statistischer Mittelwert) Kaffee nicht zu hastig getrunken werden sollten. Einige benutzen die verkürzte Sprachform aber auch deshalb, um in möglichst kurzer Zeit möglichst viele Informationen zu übermitteln. Dazu gehören vor allem Hausfrauen im Leipziger Land, die man leicht an den Dederonschürzen (vorgeschriebene Standeskleidung) erkennt.

[Bearbeiten] Besonderheiten im öffentlichen Leben

Da im Sächsischen das deutsche "ja" als "nu" gesprochen wird, entbrannte vor einigen Jahren die Diskussion, wie die öffentliche Willensbekundung z. B. bei Eheschließungen zu erfolgen habe. Auf die übliche Frage des Standesbeamten ("Wollen Sie, N. N., die/den hier anwesende/n..., dann antworten Sie mit Ja") antworten waschechte Sachsen gern mit "nu", was mitunter zu Irritationen führt. Manche Beobachter behaupten allerdings, dass das "nu" als ausweichende Antwort zu verstehen sei, um sich bei späterem Nichtgefallen der Gattin/des Gatten ein Hintertürchen für die problemlose Annullierung der Ehe offenzuhalten.

[Bearbeiten] Wortschatz

Da das Sächsische als Ursprache gelten kann (siehe oben), verfügt es über einen Wortschatz, der deutlich über den anderer Sprachen hinausgeht. Dies hat in jüngerer Zeit (14. Juni 29422 v. Chr. bis in die Gegenwart) viele Völker zu nachahmenden Wortschöpfungen inspiriert und dadurch kulturbildend gewirkt:

Auf die Frage "Kennst du Angola?" antwortete ein sächsischer Getränkehändler "An Gola genntsch misch doodsaufen...". Ein zufällig vorbeikommender Negerhäuptling war von diesem überirdisch genialen Witz so angetan, dass er sein Land entsprechend benannte.

Lahmacun entstammt ursprünglich dem Sächsischen (lachmagumm - Lache mal, komm!), wurde aber im Orient falsch ausgesprochen und dadurch missverstanden. Es dient heute als Bezeichnung für ein pizzaartig belegtes Fladenbrot, mit dem man auch Häuser bauen kann.

[Bearbeiten] Zitate

  • "Säckssch is geene Schbroache und ooch geen Dialeggd, sondern de gollegtiwe Unfähschgeit, Exblosivlaude zu bildn." - aus der sächsischen Uncyclopedia
  • "Was ist der Unterschied zwischen einem Teekessel und Othello?" - "Im Deegessel, da sieded do Dee. Im Odelloo, da deeded der sie."
  • "Ei verbibbsch!" - Na, sowas aber auch.
  • "Do genndsde bleede wärn." - Dass die Sache so schwierig ist, hätte ich nicht für möglich gehalten.
  • "Gänsefleisch" - Können sie vielleicht
  • "Nu" - universell einsetzbar - bedeutet soviel wie "Ja klar"
  • "So e Luderbeen!" - So ein netter Mensch!
  • "Hau ab mid deim Gelumbe!" - Wenn du gehst, dann vergiss bitte nicht deine Sachen.

[Bearbeiten] Literaur

Karl May: Do Saggse als Guldurtdrägo im Wildn Wesdn und Nohn Ösdn. Garl May Voaloach, Radebeul, ISBN 3-8177-2998-3
August der Starke: Die Brodugtion eino reischen Nochgömm'nschafd zuor Edablierüng des Säggs'schen als Weltschbroache. Geenischlisch-Säggs'scher Höfvoaloach, Dräsd'n, ISBN 0-1402-2333-2

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