Rudie Cassudie

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Rudie Cassudie wurde am 17. September 1651 als Sohn eines Harpunisten und einer arbeitslosen Tubaspielerin im Süden von Wales geboren. Seine Eltern haben sich 1648 während eines Sauerkraut-Wettessens kennen gelernt, und schon wenige Wochen später geheiratet. Rudie’, der lang ersehnte Erstgeborene, hat noch einen jüngeren Bruder Christian sowie zwei jüngere Schwestern Niki und Paris.

Tragischerweise wurde sein Vater von einem tollwütigen Wiesel totgebissen, als Rudie noch ein Kind war. Daher musste er schon als 10-Jähriger mit der Harpune seines Vaters auf Walfängern Dienst tun, um seine Mutter und Geschwister versorgen zu können. Obwohl Rudie als Schiffsjunge und Mädchen für alles immer unter seinen brutalen und liebeshungrigen Kameraden zu leiden hatte, hat er nie den Glauben an das Gute im Menschen verloren. Während die Matrosen betrunken schnarchten, brachte er sich selbst in einem nach Waltran stinkendem Lagerraum die hohe Kunst des Maultrommelspielens bei. So konnte er schon nach wenigen Jahren die ihm verhasste Harpune über Bord werfen, den stinkenden Seeleuten entkommen und eine Karriere als Straßenmusikant beginnen.

So lebte Rudie ein zufriedenes und gottesfürchtiges Leben als Musikant und Glöckner in Köln, bis einige Jahre später der Zweite Weltkrieg erneut sein kleines Leben aus den Angeln zu heben drohte. Denn Rudie hatte sich in eine noch rüstige Pfarrersköchin verliebt, die jedoch versehentlich (vermutlich wegen des stolzen Schnauzers) an die Ostfront eingezogen wurde, wo sie über verschiedenste Umwege die Frau eines russischen Generalmajors wurde. Sein gebrochenes Herz brachte Rudie schwer ins Wanken; dass seine geliebten Glocken aus dem Kölner Dom eingeschmolzen und zu Krawattennadeln für die Frontsoldaten verarbeitet wurden, machte es auch nicht leichter für ihn: Er gab sein bisheriges Leben auf und suchte eine neue Richtung. Nun machte es sich endlich bezahlt, dass er damals vor vielen Jahren in diesem stinkenden Lagerraum nicht nur Maultrommel gelernt, sondern auch sein experimentalphysisches Studium beendet hatte. So konnte er wertvolle Hilfe beim Bau der V-Raketen, der Messerschmitt Düsenjäger und dem Schlachtschiff Tirpitz leisten, auch wenn ihm persönlich als eingefleischter Maoist die nationalsozialistische Ideologie ein Grauen war. Auch verlor er niemals Interesse an seinem Lieblingsprojekt, der Atombombe, zu der er über viele Irrwege und seinen Busenfreund und Saufkumpan Robert Oppenheimer kam.

Unglücklicherweise verlor Rudie bei einem Unfall in Los Alamos sämtliche Haare, Zähne und Zehen, was den ehemals sehr gut aussehenden Playboy plötzlich für die lokale Weiblichkeit zum verhassten Tabu machte. Es erbarmte sich nur eine 75-jährige Fettsiederin für ihn, die Rudie wohl oder übel zum Weibe nehmen musste. Doch was anfangs nur nach einer Zwangshochzeit aussah, verwandelte sich bald in wahre Liebe. Zusammen mit seiner Frau Lisl hatte Rudie vier Söhne und einundzwanzig Töchter. Er lebte noch weitere fünfzig Jahre zufrieden mit seiner kleinen Familie in einer winzigen Hütte im Schweizer Montafon. Die glückliche Familie lebte nicht in Reichtum, aber es mangelte auch nie an Geld, da Rudie dank mehrerer einträglicher Patente regelmäßig Zahlungen von der Erotikindustrie erhielt.

Rudie verschied letzten Mittwoch im biblischen Alter von 303 Jahren nach langem Leiden an Penisschnupfen. Seine Frau, seine Kinder, seine Enkel und Urenkel sowie sein bester Freund, der österreichische Neoindustrielle und Zuhälter Thomas Prinz O'Horn, trauern um ihn, und danken Ihnen, dass Sie sich Zeit für dieses Begräbnis genommen haben. Der Leichenschmaus für die geladenen Gäste findet im Anschluss im Gasthaus Bachleitner zu Saint Jones statt. Vielen Dank für Ihren Besuch. Wir alle werden Rudie Cassudie nie vergessen.

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