Rudi Völler

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Rudi Völler 2002 in Hochstimmung nach dem Erreichen des WM-Finales.

„Es gibt nur einen Rudi Völler.“

~ Auskunft des Einwohnermeldeamts Düsseldorf-Oberkassel über Rudi Völler


Rudolf „Rudi“ Völler (* 13. April 1960 in Hanau) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler und Teamchef. Derzeit bekleidet er das Amt des Frühstücksdirektors beim Bundesligisten Bayer 04 Leverkusen. Er ist zudem der Erfinder des nach ihm benannten Völlerei.

[Bearbeiten] Karriere

Bis zu seiner Entdeckung als Fußballer war Völler als Übungsmodell für Friseurlehrlinge tätig. Gerüchte, er habe sich darüber hinaus auch als Pornodarsteller betätigt, entbehren hingegen jeder Grundlage und beruhen auf seiner immensen Ähnlichkeit mir einem Dutzend 80er Jahre-Pornostars und dem von ihm stets mit Stolz getragenen gepflegten Pornobalken.

Mit 22 Jahren feierte Völler bereits große Erfolge in der U21-Nationalmannschaft und bei Werder Bremen. Von seinen früheren Bekanntschaften aus dem Hairstylistenmilieu hatte er sich eine eisenharte Dauerwelle anfertigen lassen, die so stabil und elastisch war, dass sie jedem seiner Kopfbälle einen unwiderstehlichen Drall verlieh.

In den achtziger Jahren erlebte Völler mit der U21, der Ü21 und Werder zahlreiche Vizemeisterschaften und entwickelte ein eigentümliches Vergnügen daran, Zweiter zu werden. Dieses in der Fachwelt auch als Vizemanie oder Ballackismus bekannte Syndrom begleitet ihn bis heute.

[Bearbeiten] Zwischenstop in Rom - die Frisur sitzt

Gegen Ende der achtziger Jahre wurde die Gefahr größer, dass Werder tatsächlich die deutsche Meisterschaft gewinnen könnte. Völler setzte sich daher rechtzeitig ab und ging nach Rom. Mit ihm verpasste der AS Rom jedoch die Vizemeisterschaft und wurde nur Dritter. Völler war höchst irritiert, doch es sollte noch schlimmer kommen: Im Jahre 1990 musste er mit der deutschen Fußball-Nationalmannschaft nun doch einen Titel entgegennehmen, und dann gleich Weltmeister! Immerhin jedoch begründete das Turnier seine lebenslange Freundschaft mit dem holländischen Kunstspucker Frank Rijkaard.

Von Rom wechselte Völler nach Marseille, doch auch hier gelang es ihm nicht, den Gewinn der Champions League zu vermeiden. Händeringend suchte er daraufhin eine Möglichkeit, weiteren Titeln aus dem Weg zu gehen.

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Frank Rijkaard, einer der am meisten missverstandenen Personen der Fußballgeschichte, entdeckt einen Fleck auf der Rückseite von Völlers Trikot und bietet freundlich an, diesen zu entfernen.

[Bearbeiten] Leverkusen

Die Lösung lag in Leverkusen: Dort hatte der Pharmariese Bayer gegen Mitte der Neunziger Jahre ein Präparat zur Serienreife gebracht, das gegen jede Art von Meisterschaft oder Titel immun machen sollte. Völler wurde eingeladen, das Produkt zu testen, und griff sofort zu.

Der Wirkstoff war tatsächlich erfolgreich. Völler erlebte bei Leverkusen die schönsten Jahre seines Lebens in der Gewissheit, nie mehr dem Titelstress ausgesetzt zu sein. Nach Abschluss seiner aktiven Fußballerkarriere nahm er das Angebot einer langweiligen Schreibtischtätigkeit bei dem ehrgeizarmen Club daher gerne an.

[Bearbeiten] Teamchef

Im Jahr 2000 dann der Schicksalsschlag: Bayer Leverkusen war an der Reihe, Deutschland einen Bundestrainer zu besorgen. Das war eigentlich kein Problem, denn Trainer Christoph Daum war bereits für den Posten ausgekuckt und hatte auch durchaus Lust dazu. Gemeinsam mit Völler feierte er seine Beförderung bei einem guten Glas Wein und ein bisschen Koks. Bei der routinemäßigen Haarprobe fiel Daum dann jedoch durch, und Völler wurde aufgefordert, den Job zu übernehmen. Natürlich wäre Völler auch durch die Haarprobe gefallen, aber seine Dauerwelle hielt immer noch allem stand, so dass die Entnahme von Haaren nicht möglich war.

So musste er in den sauren Apfel beißen und Bundestrainer werden. Sein lahmes Argument, er könne das gar nicht und habe auch keinen Trainerschein, ließ man nicht gelten. Das war bei Kaiser Franz schließlich auch schon so gewesen und hatte prima funktioniert. Man sagte ihm, das ganze hieße nun Teamchef und sei so etwas ähnliches wie ein Frühstücksdirektor, also kaum ein Unterschied zu seiner Tätigkeit bei Bayer.

Nachdem er zähneknirschend das Amt übernommen hatte, ging er das Ziel, die Fußball-Vizeweltmeisterschaft 2002 zu erreichen, entschlossen an. Deutschland spielte ein unerwartet gutes Turnier, so dass Völler die Mannschaft nur mit Mühe vom Gewinn der Weltmeisterschaft abhalten konnte. Völler betrachtete die Vizeweltmeisterschaft als optimales Ergebnis und kündigte an, mit Deutschland in Zukunft bei allen Turnieren um den 2. Platz spielen zu wollen.

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Die selbsternannten Experten der Wikipedia haben ebenfalls einen Artikel zu diesem Thema.

[Bearbeiten] Der große Knall

Mit dieser Einstellung machte er sich zahlreiche Feinde. Insbesondere Sprücheklopfer und Schaumschläger wie Günter Netzer, Gerhard Delling und Waldemar Hartmann machten ihn in den folgenden Monaten bei jeder Gelegenheit madig. Doch Völler war vorbereitet. Er hatte einen Rhetorik-Kurs für Manager besucht und war allen Kritikern argumentativ haushoch überlegen.

Nach einem überzeugenden 0:0-Erfolg gegen Island im Jahre 2003 inszenierte er in einem Interview mit Waldemar Hartmann einen Tobsuchtsanfall und zog seinen Kritikern verbal die Hosen stramm. Er wies Netzer nach, dass dieser zu seiner Zeit grauenhaften Standfußball gespielt habe, und analysierte punktgenau den Scheißdreck, den Typen wie Delling und Hartmann Tag für Tag von sich gaben. Zu diesem Zweck hatte er bereits einige Stuhlproben der damals populären Kommentatoren in einem Labor untersuchen lassen.

Die deutsche Fernsehlandschaft brauchte einige Zeit, um sich von diesem Eklat zu erholen. Netzer und Delling brannten nach Las Vegas durch, heirateten heimlich und arbeiteten eine Zeitlang nur noch für die Muppet-Show. Hartmann rasierte sich den Schnauzbart ab und versuchte unterzutauchen. Leider hielt dieser Effekt nur einige Zeit an, und die Beteiligten kehrten wieder an die Orte ihrer öffentlich-rechtlichen Untaten zurück, als Gras über die Sache gewachsen war.

Völler nahm die Affäre zum Anlass, den Job als Teamchef wieder abzugeben und an seinen ruhigen Schreibtisch in Leverkusen zurückzukehren. Als letzten Rat gab er dem DFB mit auf den Weg, der Posten sei am besten bei einem unverbesserlichen Großmaul aufgehoben. Der Verband nahm den Ratschlag gerne an.


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Dieser Artikel ist Artikel der Woche 13/2011
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