Rotsucht

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„Rotes Haar und Sommersprossen sind des Teufels Bund'sgenossen“

~ Dr. Martin Luther über Rotsüchtige


Rotsucht (Rotus Eklikus) bezeichnet im Allgemeinen Menschen mit heller Haut, roten Haaren und Sommersprossen. Der Schutzheilige der Rothaarigen ist ein gewisser Vlad II. Dracul (all. Dracula). Der Rothaarigentag (niederländisch: Roodharigendag) ist eine seit 2007 jährlich am ersten September-Wochenende stattfindende Veranstaltung in den Niederlanden und seit 1266 auch in Transilvanien.


Genetik

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Dr.Guido Malz vor und nach seiner Erkrankung an Rotsucht

Seit jeher versucht man sich zu erklären woher die Rotschöpfe kommen, was sie wollen und vor allem, wohin sie gehen.

Wissenschaftler versuchen mittels "Aufklärung" vom alten Rothaar-Mythos wegzubringen. Ein gewisser Guido Malz stellte fest, rotes Haar sei erblich bedingt und durch das rezessive Chromoson 16 hervorgerufen. Das sogenannte „Ginger“-Gen ist für rote Haare und Sommersprossen verantwortlich. Nachweisbar ist, dass rote Haare im Gegensatz zu anderen Haarfarben einen großen Anteil an Phäomelanin aufweisen. Einige Forschungsergebnisse weisen darauf hin, dass Rothaarige Abweichungen im Schmerzsystem aufweisen. Erhöhter Anästhesiebedarf wurde festgestellt. Außerdem kommt es zu einer höheren Vitamin-D-Produktion. Das Gen für diesen Rezeptor wird auch als Extension-Locus bezeichnet. Jedoch sind diese Thesen sehr kontrovers und umstritten.

Ursache

Die tatsächliche Ursache für das Auftreten der Rotsucht ist nicht ganz klar. Jedoch wird meist davon ausgegangen, dass Rothaarige schlichtweg keine Seele haben. Damit befinden sie sich mit Vampiren, Werwölfen und anderen Schreckenswesen in bester Gesellschaft. Auch wenn es auf den ersten Blick nicht den Anschein hat, können wir die Rotsüchtigen gettrost in das Twilight Klischee stecken. So denkt man auf den ersten Blick, dass sie sich die Betroffenen kaum von herkömmlichen Kreaturen unterscheiden. Doch auf den zweiten Blick, sieht man eindeutig die Unterschiede, die dazu beitragen, dass man sich entweder von den Rotsüchtigen beißen lassen, oder sie einfach getrost meiden sollte. Weiters ist die These sehr verbreitet, dass Rotsucht dadurch hervor gerufen wird, dass solcherart Kreaturen von ihren Erzeugern zu wenig Liebe erhalten haben. Ob jedoch die Rotsucht von wenig Liebe oder wenig Liebe von der Rotsucht hervorgerufen wird ist umstritten und mit der Frage ob nun das Huhn oder das Ei zuerst da war, zu vergleichen. Macht sich die Rotsucht erst in späteren Lebensabschnitten bemerkbar, ist davon auszugehen, dass die betroffene Person ihre Seele an den Teufel verkauft hat. Konfrontiert man allerdings selbige mit dieser Behauptung werden sie sich mit der Premisse aus der Sache herauszuwinden versuchen, sie hätten sich die Haare gefärbt. Davon, solchen Behauptungen Glauben zu schenken, rät der anerkannte Rotsuchtexperte Guido Malz strengstens ab.

Merkmale

Die Merkmale von Rotsüchtlern sind sehr markant. Und man möge dabei auch den Vergleich mit seelenlosen Wesen wie Vampiren nicht außer Acht lassen. Rohaarige haben sehr helle Haut, was sie dazu zwingt das Sonnenlicht möglichst zu meiden. Die roten Augen sprechen sich auch dafür aus, dass man dadurch nicht wie bei normalen Menschen auf die Seele blicken kann, sondern direkt in das Höllenfeuer. Dieses Feuer zeichnet sich auch in den Sommersprossen wieder, die wie widerliche Warzen am ganzen Körper hervorquellen. Als Hauptmerkmal gelten jedoch nach wie vor die feuerroten Haare. Diese gab Gott ihnen der Überlieferung nach als Mahnung und als Warnung für alle Menschen dieser Erde, diese Sippschaft zu meiden.

Eric Cartman aus Southpark, Colorado kommt zum Schluss: Leute mit roten Haaren , Sommersprossen und blasser Haut sind widerlich, unmenschlich, inhärent dumm, haben keine Seelen, sind sehr kurz und nicht in der Lage im Sonnenlichtzu überleben.

Unter die Kategorie Merkmale fallen auch ihre Fähigkeiten. Durch die Rotsucht hervorgerufen entwickelt sich bei diesen Kreaturen eine starke Schmerzunempfindlichkeit. Weiters werden Rotsüchtige so gut wie nie krank. Das jedoch wohl hervorstechendste Merkmal eines Rotsüchtigen ist die Angst und der Schrecken den sie verbreiten und der kalte Schauer, den sie mit ihrem bloßen Anblick einem über den Rücken jagen.

Eine Eigenschaft, die lediglich bei weiblichen Individuen dieser Art auftritt, wird mit dem Zitat: "Kupferdach, immer feucht im Keller" mehr als hinreichend untermauert, nämlich dass rothaarige Dirnen stehts Wasser im Keller stehen haben, und so häufig die Feuerwehr ausrücken muss. Dieses Phänomen ist weithin bekannt und so wird bei solchen Geschöpfen auch immer öfter der "Abschleppdienst" gerufen, wenn ein Feuerwehrmann alleine nicht mehr reicht.

Sonderfall Daywalker

Als Sonderfall unter den Rothaarigen gelten die so genannten Daywalker. Mit Daywalker werden Menschen bezeichnet, die zwar rote Haare besitzen, jedoch keines der anderen Mekmale wie helle Haut oder Sommersprossen aufweisen. Trotzdem haben Daywalker ebenfalls besondere Fähigkeiten. Wie auch die verwandte Art, die Rotsüchtler, haben Daywalker ein sehr geringes Schmerzempfinden. Und ihr bloßer Anblick lässt jeden Menschen vor Furcht und Grauen erstarren. Was Daywalker jedoch von der anderen Art unterscheidet ist die Tatsache, dass es keine negativen Auswirkungen bei zu starker Sonneneinstrahlung gibt. Daher auch der Name: Daywalker (Tagwandler)

Vorkommen

Man trifft sie recht häufig auf der Straße, im Laden oder auch in der Schule. Sie jagen uns einen kalten Schauer über den Rücken. Da Rotsüchtige ursprünglich aus der rumänischen Provinz Transsilvanien stammen, sind sie meist im Norden Europas zu finden. Um zu verhindern, dass seine eigenen Kinder Rotschöpfe werden ist anzuraten eine Asiatin, vorzüglich Japanerin, zu heiraten; die Chance dann ein rothaariges Kind zu bekommen liegt unter 0,003 %

Reaktionen von Rotschöpfen auf die wissenschaftlichen Thesen

  • CopperCab, ein YouTube-Nutzer, bestreitet die wissenschaftlichen These in einem Video und behauptet vehement Rotschöpfe hätten Seelen. Dies wird jedoch von angesehenen Wissenschaftlern eher müde belächelt.
  • Auch der einstig angesehene Rothaar-Forscher Eric Cartman bestreitet seine Thesen nunmehr in einem Video. Viele Forscher beantragen nun die Aberkennung des Professorentitels Cartmans.

Prominente Rotschöpfe

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