Reise nach Duisburg

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Teilnehmer der legendären Premiere von Reise nach Duisburg. Rechts einige Spielverderber, die mitten im Spiel noch einmal über die Regeln diskutieren wollen.

Die Reise nach Duisburg ist ein Reality-Spiel für bis zu 1,5 Millionen Mitspieler. Ziel des Spiels ist es, das Spielfeld lebend und möglichst unverletzt zu verlassen.

[Bearbeiten] Spielprinzip

Das Spiel basiert auf dem Klassiker Reise nach Jerusalem, in dem jeweils ein Platz weniger zur Verfügung steht als Spieler teilnehmen. Für die Kulturhauptstadtaktion Ruhr 2010 wurde ein etwas größerer Rahmen für eine solche Spielveranstaltung gesucht. Die Stadt Duisburg regte an, man könne statt einem Platz weniger doch auch eine Million Plätze weniger zur Verfügung stellen als Mitspieler teilnehmen. Für eine Partie mit 1,5 Millionen Mitspielern schlug Duisburg eine Spielfläche vor, die für 500.000 Teilnehmer ausgelegt war.

[Bearbeiten] Spielverlauf

Bei der bisher einzigen gespielten Partie im Juli 2010 wurden auf Wunsch der Veranstalter noch einige zusätzliche Schikanen eingebaut. Durch geeignete Absperrungen konnte die Spielerkapazität bis auf 250.000 heruntergeregelt werden. Als besonderer Clou führten die Veranstalter den Zugang und den Ausgang der Veranstaltung durch den gleichen, für ca. 20.000 Personen stündlich ausgelegten Tunnel. Ungesicherte Treppen sorgten für anspruchsvolle Unterhaltung entlang des Weges.

Nach Abschluss der Partie konnten die Duisburger Verantwortlichen eine ausgezeichnete Bilanz vorweisen: Von den 1.500.000 Teilnehmern überlebten satte 1.499.979. Damit ist die Sterblichkeit bei diesem Kulturvergnügen zum Beispiel deutlich niedriger als die in italienischen Restaurants in Duisburg.

[Bearbeiten] Bonusrunde

Notausgänge sind für Weicheier.
Motto der Duisburger Feuerwehr

Für die beteiligten Veranstalter, Politiker, Polizei- und Feuerwehrfunktionäre kann im Anschluss an das Hauptspiel eine Bonusrunde stattfinden. In dieser Spielphase geht es darum, sich die Verantwortung für sämtliche unschönen Ereignisse des Spiels solange gegenseitig zuzuschieben, bis nur noch ein Spieler übrig ist, bevorzugt ein untergeordneter Sachbearbeiter. Dieser muss dann die Gesamtschuld für alles auf sich nehmen und zurücktreten oder wenigstens tränenreich durch die Talkshows geistern.

[Bearbeiten] Siehe auch


Spezialprojekte
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