Rattenjunge

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Als Rattenmensch (von lat. Homo cum summa cauda), umgangssprachlich auch als Rattenjunge, bezeichnet die Wissenschaft seit Jahrhunderten Hybride die aus dem Erbgut eines Menschen und dem einer gewöhnlichen Hausratte entstanden sind.

[Bearbeiten] Merkmale

Die Merkmale eines solchen Rattenjungen können unterschiedlichster Art sein. Meist tritt bei solchen Wesen eine ausgeprägte Vorliebe für allerlei Käsesorten auf. Weiters ist zu beachten, dass das Aussehen eines solchen Individuums nicht selten eine starke Ähnlichkeit mit der gewöhnlichen Hausratte aufweist. Wie häufig falsch vermutet ist ein Rattenschwanz nicht immer notwendig um einen als Menschen getarnten Rattenjungen korrekt zu identifizieren. Andere körperliche Auffälligkeiten wie abstehende Schneidezähne oder das häufige Aufquieken geben schon eher Aufschluss über die wahre Identität eines solchen Wesens.

[Bearbeiten] Verbreitung und Lebensraum

Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet der Rattenmenschen liegt in Zentraleuropa und Westasien. Rattenjungen gehören damit zu den wenigen Plazentatieren, die die Wallace-Linie überschritten haben und in der austrianischen Region heimisch wurden.

Sie leben zum überwiegenden Teil in Wäldern. Ihre Lebensräume können von tief gelegenen Regenwäldern bis Gebirgswäldern variieren, die meisten Arten meiden die Nähe des Menschen. Einige Arten haben sich als Kulturfolger hingegen an die Nähe des Menschen angepasst und finden sich sowohl in Häusern als auch in Reisfeldern und anderen landwirtschaftlich genutzten Flächen.

Auch der Kanal ist ein nicht zu unterschätzender Lebensraum dieses Volkes.

[Bearbeiten] Lebensweise und Ernährung

Rattenmenschen können boden- oder baumbewohnend sein. Viele Arten können gut klettern und errichten Nester in Bäumen als Unterschlupfe. Andere ziehen sich in Erdbaue, Felsspalten oder in hohle Baumstämme zurück.

Die besser erforschten, kulturfolgenden Arten leben in Gruppen von bis zu 60 Tieren, wobei die Gruppenmitglieder sich am Geruch erkennen. Gruppen setzen sich aus einem oder mehreren Männchen und mehreren Weibchen zusammen, beide Geschlechter etablieren eine Rangordnung. Es sind territoriale Tiere, die Reviere werden gegen Eindringlinge verteidigt. Über die Lebensweise der meisten Arten ist jedoch kaum etwas bekannt.

Sie sind Allesfresser, die eine große Vielfalt an pflanzlicher und tierischer Nahrung zu sich nehmen. Die meisten Arten bevorzugen Samen, Körner, Nüsse und Früchte, ergänzen den Speiseplan aber mit Insekten und anderen Kleintieren. Es gibt aber auch Arten, die vorwiegend fleischliche Kost verzehren. Schul-Rattenjungen beispielsweise sind vorwiegend Fleischfresser, zu ihrer Beute zählen Vögel und deren Eier, kleine Säugetiere und andere Wirbeltiere und auch Fische. Die Arten, die in der Nähe des Menschen leben, finden ihre Nahrung häufig in Vorratslagern, auf Feldern oder im Abfall. Haus- und Rattenjungen können nicht nur alles fressen, was Menschen essen, sondern noch zusätzliche Stoffe wie Pelze, Seife, Papier und vor allem Käse.

Käse zählt im Übrigen auch zum Hauptnahrungsmittel eines jeden Rattenmenschen.

[Bearbeiten] Fortpflanzung

Unter günstigen klimatischen Voraussetzungen kann die Fortpflanzung das ganze Jahr über erfolgen, vielfach gibt es jedoch feste Paarungszeiten.

Die Anzahl der Würfe pro Jahr hängt daher auch vom Klima ab. Bei sich ganzjährig reproduzierenden Arten können es bis zu zwölf Würfe im Jahr sein, bei anderen hingegen nur einer bis drei. Die Tragzeit ist variabel, bei den gewöhnlichen Rattenmenschen rund 21 bis 22 Tage, bei den Rattenjungen geringfügig länger- Bei anderen Arten kann sie von 19 bis 30 Tage variieren

[Bearbeiten] Ratten in der Kultur

Die westliche Kultur sieht die Ratte hauptsächlich mit negativen Attributen behaftet.

In der Fabel gelten Ratten - im Gegensätz zu Mäusen - als hinterhältig, feige und verschlagen. An diese Eigenschaften knüpft auch die Verwendung als Schimpfwort für Menschen an. In der Literatur tauchen Ratten als Verursacher schlimmster seelischer und körperlicher Qualen auf, etwa in Edgar A. Poes Brunnen und Pendel oder George Orwells 1984. Weit bekannt ist die Sage des Rattenfängers von Hameln.

Neuere Kinderbücher versuchen dagegen, der Ratte durch eine positivere „Charakterisierung“ gerechter zu werden. Eine positive Rolle spielt eine Ratte in Kenneth Grahames Buch Der Wind in den Weiden von 1908. Auch im internationalen Film wird die Ratte zunehmend als positive Figur aufgewertet, beispielsweise im US-amerikanischen Animationsfilm Ratatouille aus dem Jahr 2007, in dem eine außergewöhnliche Ratte einem jungen Mann hilft, ein Meisterkoch zu werden und sein Glück im Leben zu finden.

Der asiatische und indische Raum hingegen misst der Ratte überwiegend positive Eigenschaften zu. So dient sie dem hinduistischen Gott Ganesha als Reittier und wird als Symbol für Intelligenz angesehen. Im Karni-Mata-Tempel werden tausende Ratten von Gläubigen mit Nahrung versorgt, es gilt als Glück-bringend, wenn einem Besucher eine der „heiligen“ Ratten über den Fuß läuft. Im chinesischen Tierkreis sowie generell in der chinesischen Astrologie nimmt die Ratte bzw. Maus (鼠, shǔ) die erste Position ein. Eine Ratte steht unter andererem für Ehrlichkeit und Kreativität.

[Bearbeiten] Redensarten

Zahlreiche Umschreibungen der deutschen Sprache bedienen sich des Wortes „Ratte“, so „Landratte“, „Rattenkönig“ (für ein vollkommenes Wirrsal), „Rattenloch“ (für eine üble Absteige) oder „Rattenschwanz“ (für eine überlange unangenehme Kette von Folgewirkungen).

Der Ausspruch „Die Ratten verlassen das sinkende Schiff“ ist eine Umschreibung der Tatsache, dass Ratten an Bord eines Schiffes versuchen, sich in Sicherheit zu bringen, wenn dieses - etwa aufgrund der Löcher, die sie selbst in den Rumpf genagt haben - unterzugehen droht. Der Sinn wird auf Menschen übertragen, die vor einer kniffligen oder gefährlichen Situation, die sie möglicherweise selbst verursacht haben, zu fliehen versuchen, wenn diese sich langsam abzeichnet.

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