Rapper

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„Wie aus du siehst! Wie rum du läufst! Piss' dich ver!“

~ Rapper beim Dissen im Battle-Rap-Club 'Hart aber fair' über Frank Plasberg


50pfennig.jpg

Der Rapper und Frauenversteher 50 Pfennig trägt aus Solidarität mit kopftuchtragenden Frauen Kopftuch und Schnäuzer

Ein Rapper ist eine Person, welche nicht singen kann und obendrein unter einer bestimmten Sprach- und Sprechstörung, dem Hip-Hop, leidet.

Immer mehr Menschen möchten Popstar werden, fallen aber bei den entsprechenden Talentsuchshows (Castings) durch nicht vorhandene Gesangfähigkeiten auf und deshalb durch. Einige dieser Erfolglosen verkriechen sich wieder in das Loch, aus dem sie gekommen sind; andere versuchen sich in dem Bereich der Pop-Musik, wo das Singen gar keine Rolle spielt, sondern ganz andere Eigenschaften zählen: Angesagtes Aussehen, schlechtes Benehmen (vor allem gegenüber Frauen; außer Mutti), eine gewisse aggressive Mentalität (insbesondere gegen Frauen; außer Mutti) und inflationäres Verwenden von Schimpfwörtern (insbesondere gegen Frauen; außer Mutti).
Unerschütterliches Selbstbewusstsein und stark ausgeprägter Narzissmus sind eindeutige Merkmale eines Rappers, sowie ein libidinöses Verhältnis zu Dollars, Dollarzeichen, Drogen, Drogengeld, Goldzähnen, teuren Autos, wbilligen Frauen und Mutti.

Das Rapperwesen wird inzwischen staatlich gefördert, da Rappen für bestimmte Schichten die einzige Einkommensquelle darstellt und damit die öffentlichen Kassen entlastet werden. Da staatliche Förderung aber ungeil ist, geht es mit dem Rapperwesen auch schon wieder abwärts.

[Bearbeiten] Voraussetzungen

Um den Beruf eines Rappers ausüben zu können, müssen bestimmte Grundvoraussetzungen gegeben sein: der- oder diejenige sollte eine möglichst schwere Kindheit in einem asozialen Milieu gehabt haben. Von großem Vorteil ist es, wenn er mindestens einmal wegen eines Kapitalverbrechens gesessen hat und demzufolge vorbestraft ist. Ein ausgeprägter Hang zum Gestikulieren und Größenwahn sowie eine gewisse Gewaltbereitschaft sind für diesen Beruf auf jeden Fall erforderlich. Die Fähigkeit, möglichst grimmig und böse dreinzuschauen und alles furchtbar ernst zu nehmen ist aber die entscheidende Voraussetzung, um ein erfolgreicher Sprechsänger zu werden.

[Bearbeiten] Sonderformen

10$ instant rapper.jpg

Eine preiswerte Möglichkeit, um ein billiger Rapper zu werden

Der Instant-Rapper ist mit nur wenig Aufwand bzw. Accessoires schnell einsatzbereit: Käppi (je nach aktuellem Trend richtig oder verkehrt herum auf dem Restmüllbehälter), #1-, $-, $$- oder $$$-T-Shirt, vergoldete Absperrkette, Schlabber(trainings)hose und Turnbeutelschuhe machen aus jedem Förderschul- oder Würstchenbudeninsassen zumindest optisch einen Old School Rapper.
Der Original Old School Rapper kommt im Gegensatz zum Trash-Rapper tatsächlich aus prekären Verhältnissen in US-amerikanischen Slums oder Wohnwagensiedlungen, die detailreich in den herzzereißenden Balladen beschrieben werden. Darauf kann der Trash-Rapper nicht zurückgreifen; wer möchte sich schon anhören, wie die behütete Adoleszenz von Paul-Sönke Losensky im idyllischen Heidedörfchen Brackel verlief. Daher muss sich der Trash-Rapper sämtliche Kindheits-, Jugend-, Trennungs- und Bandenkriegsdramen selbst ausdenken und sich die fremde Gossensprache erst mühsam aneignen. Die bürgerliche (und damit peinliche) Herkunft verrät sich aber dadurch, dass dieser Rapper es fertig bringt, ganze zusammenhängende Sätze - die sich oft auch noch reimen - in seinen Sprechgesängen zu formulieren.

Der Gangsterrapper (neudenglisch Original Gangsta, O.G.) ist eine spezielle Form dieser Spezies und fällt dadurch auf, dass er mehr Zutaten verwendet als der Instant-Rapper. Seine Hosen zieht er in die Kniekehlen, zeigt bei jeder unpassenden Gelegenheit seine missglückten Tattoos, ist mit vielen plumpen Goldkettchen behängt und fuchtelt ständig mit Pistolen herum. In dem ganz eigenen Jargon seines Milieus (sein Block), das einen recht entspannten Umgang mit Gesetzen und Regeln (z.B. Grammatikregeln) pflegt, rappelt er Texte herunter, in denen es sich ausschließlich um Autos, Geld und Schlampen dreht. Alle Sätze beginnen mit Ey weiß Du...., Ey isch weiß nisch, aber.... oder Fuck off fucking motherfucker fuck you all shit shit shitty shitty bang bang fuck...., und klingen wie dahingerotzt, was auf behandlungbedürftigen Speichel- bzw. Geiferfluss aufgrund hyperaktiver Schei Schweissdrüsen schließen lässt. Aber der echte Gangsta geht nicht zum Onkel Doktor, sondern knallt jeden ab, der ihn auf eventuelle Defekte, Schwächen oder seine Mutter anspricht oder ansprechen könnte.

Allerdings gibt es auch in diesem Metier Loser, die trotz größter Bemühungen in den Sparten Dissen, Dumm auffallen und Eine Runde dumm gucken mit Salto und Kurve nicht solche billigen Erfolge einfahren wie Trash-Rapper Bushido. Vor lauter Frust verlieren die Verlierer ihr bisschen Restverstand und werden Schlagersänger oder Präsident der USA.
Wem auch das nicht gelingt, kann nur noch durch Aufnahme beim IS seine feuchten Aggro-Träume verwirklichen. Der IS bietet allen gescheiterten Existenzen, die vom Islam rein gar nichts verstehen, Asyl und Vollzeitbeschäftigung, wie unlängst der erfolglose Berliner Rapper Denis C. erleben konnte: Mann bekommt dort Frauen zur Benutzung bzw. Beschimpfung zugeteilt, wenn mann selbst keine erobern konnte; darf nach Herzenslust mit Schusswaffen und Messern herumfuchteln, Hammel schlachten, Kulturgüter sprengen und Videos drehen, die endlich beachtet werden, bis mann selbst den heiß ersehnten Märtyrertod sterben darf und damit zu guter Letzt doch noch in die Schlagzeilen der bundesdeutschen Presse und – das posthume Highlight schlechthin – in einen Artikel der Uncyclopedia kommt.

[Bearbeiten] Gesundheitstipps für Rapper

Der Fachverband Artgerechter Rap-Touretter (FART) rät,

  • beim Schmücken des Weihnachtsbau Behängen mit Halsschmuck statt Massivgoldketten möglichst mit Blattgold gepimpte Blech- oder Kunststoffprodukte zu verwenden. Da echtes Gold viel zu schwer ist, zieht es den Oberkörper des Trägers nach unten, was zu Verspannungen im Schulter-Nackenbereich und auf Dauer zu Haltungsschäden führt. Außerdem wirkt ein gebeugter Rapper uncool, was ein absolutes No-Go ist; und vergoldeten Modeschmuck kann sich auch der Anfänger-Rapper leisten. Der Unterschied ist auf den ersten Blick ohnehin kaum zu erkennen und der gewünschte Protz-Effekt somit derselbe.
  • gerade alternde Rapper vertragen nicht mehr so viel von dem ganzen Drogenzeugs. So ist es schon einigen prominenten Homies (wie FranYo Oost oder GeiZi) passiert, dass sie in völliger Umnebelung eine ihrer Bitches (Verona Kardashian, BeYoNuze) geheiratet haben. Nach kurzer Wachphase und bitterer Erkenntnis müssen die abgezogenen Opfa nun immer höhere Dosen Beruhigungsmittel einwerfen bzw. -führen, um das klägliche Dasein an der Seite ihrer ausgebufften Pussys einigermaßen erträglich zu gestalten.

[Bearbeiten] Stylingtipps für Rapper

Real hip-hop.jpg

Abbildung 3

Der Beauty Case Manager des FART, Carl "Lucky Clover" Campfield, erläutert anhand der Abbildung 3, was geht und was nicht:

  • Linker Rapper:
türkisfarbene Jacke: geht nicht
Brille = Sehschwäche = Schwäche = geht gar nicht
Andeutung eines Lächelns: absolutes No-Go
Armbanduhren: je mehr desto fetter, doch es fehlt die obligate Rolex
Käppi: ein Must-Have, aber rot?
Massivgoldkette protzt endgeil, aber verstärkt Schiefhals (s. a. Gesundheitstipps)
  • Rechter Rapper: überwiegend gelungen, besonders der arrogante Ausdruck gefällt auf Anhieb. Das weiße T-Shirt stört den Gesamteindruck ein wenig, und es dürfte ruhig etwas mehr glitzern.


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[Bearbeiten] Typische Rapperfloskeln

  • Alda!
  • Aufs Maul?
  • Dei Mudda!
  • Ey Alter, gleisch deine Zähne meine Tasche!
  • Ey Alter, isch mach disch kickbox!
  • Ey Alter, dei Mudda sei Gsicht!
  • Ey Alter, isch bin fett gesigned bei Aggro, das kommt voll strong!
  • Ey isch chill hier rum mit meinen Homeys und mach die fetten Bräute klar, Alter, krass, fett!
  • Ey Alter, bin ich voll fett krass, Alter!
  • Ey Alter, bin ich voll fett krasser, Alter!
  • Ey Alter, ey!!
  • Isch hab den fetten Flow und leade den ganzen Block, Alter!
  • Peace Alter, fett, krass!
  • !
  • Krass!
  • Fett!
  • Fettkrass!
  • Krassfett!
  • Ey Alter ischwöre!
  • Boah krass!
  • Boah krass Alter!
  • Boah Alter das ist voll krassfett
  • Ey voll fett!
  • Yo, wenn die Penner keinen Respekt haben, hau ich denen voll fett aufs Maul! Alter ischwöre auf mei Mudda ihr Tod!
  • Yo! Kulant!
  • Endgeil!
  • Ultrakrass!
  • Endkrass!
  • Das flasht einfach derbe Alda!!!
  • Derbe, Alter. Schwör!
  • Aynen
  • Ey willste (auffe) Fresse??

[Bearbeiten] Prominente Rapper

  • 50 Pfennig aka 10 Yen
  • Muschido
  • Emineminimem
  • Sammy kann nüx
  • Sabrina Shitlur
  • Doktor Dreeeeeee(...)eeeeeee
  • David Hasselhoff
  • Olli P.
  • Afro-Mob
  • Sidolin
  • Zweierpack
  • Puff Vater
  • Schwulio
  • K.I.D.Z
  • Gayvorite

[Bearbeiten] Literatur

  • Nero CeeZar B.I.G. Burner: Phat-Ich. Der Kampf mit den Zentnern. Detroit 1999, ISBN 6-6422-2854-2
  • UnBooks:Haus am See


Dieser Artikel ist Artikel der Woche 45/2015
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